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Hundert,6

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Der Berliner Radiosender Hundert,6 wurde 1987 vor allem von West-Berliner Bauunternehmern gegründet. Als "Gründungsvater" gilt Ulrich Schamoni. Der Sender erreichte in den ersten Jahren Einschaltquoten bis zu 25%. Ulrich Schamoni schied 1992 aus. Danach übernahm Georg Gafron die Programmleitung und später auch die Geschäftsführung. 1995 wurde der Sender von dem Sohn des damaligen Film-Giganten Leo Kirch, Thomas gekauft. Im Rahmen der Kirch-Krise wechselte der Sender 2002 erneut den Besitzer. Programmleiter und Geschäftsfüherer ist seitdem Thomas Thimme. An die alten Erfolge konnte Hundert,6 nach dem Weggang von Ulrich Schamoni nicht mehr anknüfen.

Markenzeichen des Senders ist ein Frosch.

Hundert,6 war das erste Berliner Privatradio. In den ersten Jahren teilte sich Hundert,6 den Sendeplatz mit einem anderen, der alternativen Bewegung nahe stehenden Betreiber. Um sich von diesem und dessen Inhalten zu distanzieren, spielte Hundert,6 um 18:00 Uhr, dem damaligen Sendeschluss, die deutsche Nationalhymne. Der im Anschluss daran auf Sendung gehende alternative Betreiber konterte mit dem Geräusch einer Klospülung. Inzwischen aber ist Hundert,6 ein 24-Stunden-Radio.

Das Privatradio Hundert,6 ist stark politisch gefärbt. Gerade in der Zeit, als Georg Gafron die Geschäftsführung inne hatte, war es sehr stark Pro-CDU-ausgerichtet. Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen sowie der CDU-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordentenhaus, Klaus-Rüdiger Landowsky, gingen bei Hundert,6 ein und aus. Im Berliner Wahlkampf 2001 sah sich Hundert,6 in der Pflicht, die Bürger vor einem Regierungswechsel zu Rot-Rot zu warnen. In der Folge startete der Sender eine Plakatkampagne, auf der vor allem Mauermotive zu sehen waren. Das aber die rot-rote Koalitionsbildung auch nicht verhindern.

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Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Hundert,6 aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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