Integrierte Gesamtschule
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Einordnung: Schultypen/-system
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Die Integrierte Gesamtschule ist eine Schule, bei der Schüler ihren Leistungen entsprechend in mehreren Fächern in Grund- und Erweiterungskursen unterrichtet werden. Diese Differenzierung ermöglicht es Kurse einzurichten, die dem Niveau von Haupt-, Real- und Gymnasialklassen entsprechen sollen. In NRW findet eine erste Differenzierung ab Klasse 7 in einem Hauptfach statt. Ein Wechsel von G in E-Kurse und umgekehrt ist zum Halbjahr bzw. zum Ende des Schuljahres möglich. Die Zuordung der Schüler zum G bzw. E-Kurs wird von den Lehrern vorgenommen.
Ziel der Gesamtschule ist, dass die Schüler zwar das gemeinsame Lernen und den sozialen Umgang miteinander erleben, jedoch auch entsprechend ihrem Leistungsvermögen unterrichtet und vor allem gefördert werden. Die Schüler haben deshalb an einer Gesamtschule die Möglichkeit eine Vielzahl von Schulabschlüssen zu erlangen. Eine Wiederholung von Klassen ist für die Schüler normalerweise nicht notwendig.
Ein großer Nachteil der Integrierten Gesamtschulen ist, dass allgemein ihr Niveau eher als niedrig anzusehen ist, da Eltern begabter Kinder, diese nach Möglichkeit gleich auf ein traditionelles Gymnasium schicken. Der Gedanke des sozialen Umgangs tritt bei diesen eindeutig hinter dem Leistungsanspruch zurück. En großer Vorteil der Integrierten Gesamtschule ist, dass die Schüler leistungsdifferenziert gefordert und gefördert werden können und durch die notwendige Binnendifferenzierung viele Formen selbstständigen, sozialen Lernens kennenlernen.
Siehe auch: Schulsystem in Deutschland; Gesamtschule
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