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Isonzoschlacht

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Die Insonzoschlachten sind vier Schlachten des Ersten Weltkriegs zwischen Italien und Österreich.

Am 23. Mai 1915 tritt Italien auf Seiten der Entente in den Ersten Weltkrieg ein. Italien verfügt bei Kriegsbeginn über ein Heer von 900.000 Mann, das sich in 4 Armeen sowie die Karnische Gruppe gliedert. Oberbefehlshaber ist General Luigi Cadorna. Der festgelegte Operationsplan sieht vor, mit der 2. und 3. Armee über den Fluss Isonzo in Richtung Ljubljana vorzustoßen, um ein strategisches Zusammenwirken mit dem russischen und serbischen Heer zu ermöglichen. Die Karnische Gruppe soll Richtung Villach in Kärnten vorstoßen, die 4. Armee Toblach angreifen. Die gegen Südtirol eingesetzte 1. Armee soll sich defensiv verhalten. Bereits in den ersten Wochen zeigt sich, dass die geplanten Operationen völlig unrealistisch sind. Der Gebirgskampf begünstigt die österreichischen Verteidiger, die ihre Stellungen in den Bergen vorzüglich ausgebaut haben.


Inhaltsverzeichnis

Erste Isonzoschlacht, 23. Juni 1915

Am 23. Juni 1915 eröffnen die Italiener die erste Schlacht am Isonzo durch heftiges Geschützfeuer. 100.000 Soldaten greifen die österreichischen Stellungen bei Görz und Monfalcone an. Die Italiener sind doppelt so stark wie die Österreicher in diesem Raum. In erbitterten Kämpfen gelingt es den Österreichern einen Durchbruch auf dem Plateau von Doberdo zu verhindern.


Zweite Isonzoschlacht, 17. Juli 1915 bis 10. August 1915

In der 2. Großoffensive am Isonzo versuchen die Italiener abermals Görz und die Doberdo-Hochebene zu erobern. Die Italiener können zwar den Monte San Michele erstürmen, verlieren diesen aber einen Tag später wieder an die Österreicher. Nennenswerte Erfolge gelingen den Italienern auch diesmal nicht.


Dritte Isonzoschlacht, 18. Oktober 1915 bis 4. November 1915

Der dritte Großangriff der Italiener erfolgt zwischen Krn und dem Meer. 24 Divisionen und 2 Alpingruppen versuchen zwischen Monfalcone und Plava die österreichischen Stellungen zu überrennen. Die Gebietsgewinne sind jedoch minimal. Die gleichzeitig gegen Flitsch und Tolmein geführten Angriffe brechen ebenfalls unter schweren Verlusten zusammen.

Vierte Isonzoschlacht, 10. November 1915

In einem gewaltigen Ansturm versuchen die Italiener erneut das Doberdo-Plateau zu erobern. Görz wird dabei durch italienisches Geschützfeuer fast völlig zerstört. Auch diese Offensive bringt nicht den erhofften Erfolg. Als der Winter einbricht stellt General Cadorna die Angriffe ein.


Alle Schlachten am Isonzo unterscheiden sich kaum. Tagelange Artillerievorbereitung auf engstem Raum, Angriffe der Infanterie, teilweise erbitterte Kämpfe mit dem Bajonett, Gegenangriffe. Größere Geländegewinne gelingen keiner Seite.

Allein in den ersten vier Isonzoschlachten verlieren die Italiener etwa 175.000 Mann. Die österreichischen Verluste betragen rund 123.000 Soldaten.







Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Isonzoschlacht aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.