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Ivrea

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Ivrea ist eine Stadt in Italien in der Region Piemont mit 23.700 Einwohnern (Stand 1. Januar 2004). Sie ist in der Geologie bekannt, denn der sogenannte Ivreakörper ist nach ihr benannt worden. Im Tal des Flusses Sesia, einem Nebenfluss des Po kann man eine Schichtenfolge finden, die den Aufbau der Erdkruste bis hin zum oberen Erdmantel genau nachbildet. Man nimmt an, das dieser Körper bei der Entstehung der Alpen verkippt wurde.

Geschichte

Ivrea wurde im Jahre 100 v. Chr. von den Römern als Eporedia gegründet.

Im 6./7. Jh. nach der Trennung von der Diözese Vercelli wird Ivrea Bischofssitz. Sie war Zentrum eines langobardischen Herzogtums und Markgrafschaft in nachkarolingischer Zeit. Nach der Familie der Anskarier, die im 10. Jahrhundert in der Stadt bestimmend waren, übernahm Arduin von Ivrea ca. 990 die Macht und führte mehrere Kriege gegen seine Nachbarn, besonders gegen Bischof Leo von Vercelli, der seinerseits vom ottonischen Kaiserhaus unterstützt wurde.

Nach Arduins Tod zerfiel die Markgrafschaft und die Bischöfe von Ivrea wurden zusammen mit den kommunalen Einrichtungen die bestimmende Kraft: im 12. Jahrhunder ging man gegen Friedrich Barbarossa vor. Der Blüte Anfang des 12. Jahrhunderts folgte in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Eingliederung in die Markgrafschaft Montferrat und damit der Niedergang der kommunalen Strukturen. Im 15. Jahrhundert geriet die Stadt unter den Einfluß der Familie von Savoyen.

In Ivrea wurde im Jahre 1908 die Firma Olivetti gegründet.







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