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Johannes Secundus

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Johannes Secundus (Janus Secundus, Johann Nico Everaerts; * 15. November 1511 in Den Haag, Niederlande, † 25. September 1536) war ein niederländischer Dichter, der in neulateinischer Sprache schrieb.

Der Vater von Johannes Secundus war Nicolaes Everaerts, ein seinerzeit berühmter Jurist und Freund des Erasmus von Rotterdam.

1528 zog die Familie von Den Haag nach Mecheln, wo Secundus sein erstes Werk mit lateinischen Elegien verfaßte. 1532 ging er zusammen mit seinem Bruder nach Brügge, um Rechtswissenschaften zu studieren. Er erwarb dort seine Lizenz (licentia) und ging im Jahr 1533 nach Madrid an den spanischen Hof des Karl V., wo ein weiterer Bruder, Grudius, wirkte. Dort verbrachte Johannes zwei Jahre als Sekretär des Erzbischofs von Toledo. Aus Krankheitsgründen kehrte er nach Mecheln zurück und starb bei St. Amand im September 1536 im Alter von 24 Jahren.

Secundus war ein eifriger Schreiber und verfaßte in seinem kurzen Leben zahlreiche Bücher von Elegien, Epigrammen, Oden, Versepisteln und auch viele Prosawerke.

Sein wichtigstes Werk war jedoch die Basia, eine kurze Zusammenstellung von 19 Gedichten in verschiedenen Versmaßen, in denen er das Sujet des Kusses behandelt. Es handelt sich hier um Imitationen von Gedichten des Catull. Variationen des zentralen Themas beinhalten

Secundus führt daneben auch Elemente des Neuplatonismus und von Petrarca in sein Werk ein.






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