Johanniter-Unfall-Hilfe
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Einordnung: Hilfsorganisation
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Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist eine evangelische Hilfsorganisation und hat ihre Wurzeln im 1099 in Jerusalem gegründetem Johanniterorden der seinen Namen vom Johannes dem Täufer ableitet. Sie ist im Januar 1952 in Hannover (Deutschland) aus ehrenamtlicher Initiative entstanden. Der Hauptgrund dafür waren die vielen Verletzten und Toten aufgrund der steigenden Anzahl von Kraftfahrzeugenunfällen (daher auch "Unfall" im Namen). Die JUH wurde im Sinne des 1. Genfer Abkommens (Art. 26) vom 12. August 1949 anerkannt. Heute sind sie eher unter dem Namen "Die Johanniter" bekannt. Die katholische Schwesterorganisation ist der Malteser Hilfsdienst.
In Österreich ist die Johanniter-Hilfe vergleichsweise jung. Sie wurde erst am 21. Juni 1974 gegründet, wo sie mit dem ersten Fahrzeug gemeinsam mit dem Österreichischem Roten Kreuz in Wien Krankentransporte durchführte.
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Die Johanniter-Unfall-Hilfe heute
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Deutschland gliedert sich in Landesverbände, die über 200 Orts-, Kreis- und Regionalverbände umfassen.
Heute helfen rund 15.000 Ehrenamtliche und 7.000 Hauptamtliche (Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte) Mitglieder aktiv. Mehr als 1,1 Millionen Menschen unterstützen die JUH als Fördermitglieder finanziell und ideell. In der Jugendorganisation der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Johanniter-Jugend beteiligen sich über 4.000 Kinder und Jugendliche.
In Österreich gibt es je einen Landesverband in Wien, Tirol und Kärnten.
Aufgaben der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Die JUH hat sich den Dienst am Nächsten zum Ziel gesetzt. Dazu gehört
- Ausbildung: Die Johanniter betätigen sich sowohl in der Breitenausbildung in Erste-Hilfe (für Führerscheinanfänger, Betriebe etc.) sowie in der Fachausbildung in der Alten- und Krankenpflege, sowie von Rettungsdienstmitarbeitern.
- Rettungsdienst: Die JUH betreibt in Deutschland über 180 Rettungswachen welche mit Krankentransportwagen, Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen besetzt sind. Die Johanniter beschäftigen neben hauptamtlichen Mitarbeitern viele Ehrenamtliche und Zivildienstleistende im Rettungsdienst.
- Zivil- und Katastrophenschutz (kurz: KatS): Der KatS hat die Aufgabe die Folgen von Großschadensereignisse zu bewältigen. Dafür besetzt die JUH vom Bund gestellte Sanitäts- und Betreuungseinheiten.
- Soziale Dienste: Die Johanniter betreuen Jugendliche, Behinderte und Alte. Sie betreiben bzw. beteiligen sich an Sozialstationen und Diakoniestationen, und liefern Essen-Auf-Rädern aus.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. verfolgt ausschließlich mildtätige und gemeinnützige Zwecke. Sie ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie wirtschaftliche Zwecke. Rechtlich ist die Johanniter-Unfall-Hilfe ein eingetragener Verein des privaten Rechts im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches. Die JUH ist ein Fachverband des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und als freiwillige Hilfsgesellschaft im Sinne des 1. Genfer Abkommens (Art. 26) vom 12. August 1949 anerkannt.
Quelle: www.johanniter.de
Funkrufnamen in Deutschland
Siehe auch
Weblinks
- weitere Weblinks
- JUH in Deutschland - JUH in Österreich
--InfoG 03:45, 25. Mär 2005 (CET)
- Suche nach Johanniter-Unfall-Hilfe Infos mit: Yahoo
