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John Jay

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John Jay (* 12. Dezember 1745; † 17. Mai 1829) war ein Politiker der USA.

Er bekleidete als erster von 1789 bis 1794 das Amt des Vorsitzenden Richters des Obersten Gerichtshofes (Supreme Court) der USA.


Während des Kampfes um die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten spielte Jay eine tragende Rolle. Er war der fünfte Präsident des Continental Congress und damit vom 10. Dezember 1778 bis zum 27. September 1779 der Führer des Gemeinwesens, aus dem die USA hervorgehen sollten. Sein Vorgänger im Amt war Henry Laurens, sein Nachfolger Samuel Huntington.

An der verfassungsgebenden Versammlung (Constitutional Convention) der USA nahm Jay nicht teil, aber er trug fünf Aufsätze zu den Federalist Papers bei.

1792 schickte ihn US-Präsident George Washington nach London, um einen neuen Staats-Vertrag mit den Briten auszuhandeln. Der Vertrag, mit dem er heimkam, auch Jay's Treaty genannt, enttäuschte viele Amerikaner. Jay wurde so unbeliebt, dass er einmal bemerkte, er könne von Boston nach Philadelphia fahren, nur unter der Beleuchtung seiner brennenden Porträts. Da aber keine anderer Vertragstext ausgehandelt werden konnte, entschied man, Jay's treaty sei annehmbar, und so wurde er von Washington unterschrieben.

Eine weitere diplomatische Mission führte Jay 1794 ins Ausland, diesmal nach Frankreich. Während seiner Zeit dort wurde er zum Gouverneur des Staates New York gewählt. Jay gab sein Richteramt auf und bleibt bis 1800 Gouverneur von New York. Präsident John Adams nominierte ihn danach gleich wieder für den Obersten Gerichtshof; der Senat bestätigte rasch diese Ernennung, aber Jay lehnte ab, auf seine schlechte Gesundheit verweisend und darauf, dass dem Gericht die "Energie, das Gewicht und die Würde [fehle], die essentiell sind für seine bestimmungsgemäße Unterstützung der Regierung".








Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel John Jay aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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