John Law
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Einordnung: Ökonom (18. Jh.) | Brite | Mann | Schotte
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John Law of Lauriston (* 16. April 1671 in Edinburgh; † 21. März 1729 in Venedig) war ein schottischer Nationalökonom.
Überblick
Bereits 1715 erhielt Law in Frankreich die Lizenz zur Gründung einer privaten Notenbank. Er gründete nach dem Tode Ludwig XIV 1716 die Banque Generale (später: Banque Royal) und führte erstmals Papiergeld ein.
Im Jahr 1719 gründete Law dann die Handelsgesellschaft Compagnie de la Louisiane ou d'Occident (auch kurz: Compagnie d'Occident oder Mississippi-Kompanie), die für die französischen Kolonien in Amerika privilegiert wurde. Die Aktien der Gesellschaft waren einer derart starken Nachfrage ausgesetzt, dass sich dies über mehrere Kapitalerhöhungen schließlich inflatorisch auswirkte und 1720 mit zu einer Wirtschaftskrise in Frankreich beitrug.
Auch die Einführung des Papiergeldes führte lediglich in der ersten Zeit zu einer deutlichen Belebung der Wirtschaft. Später aber führte die erheblich gestiegene Geldmenge und der allmählich eintretende Vertrauensverlust in die neue künstliche Währung zu drastischer Inflation und den genannten wirtschaftlichen Folgen im Jahr 1720. Frankreich kehrte schließlich im November 1720 zum Münzstandard zurück. Law musste das Land verlassen und verstarb weitgehend mittellos wenige Jahre später in Venedig.
Weblinks
- weitere Weblinks
- FAZ vom 24.2.2004 Kapitel aus Das Geld in der Geschichteon Karl Walker
Literatur
- Janet Gleeson: Der Mann, der das Geld erfand. Wien 2001, ISBN 3-218-00691-0
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