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Kaiserdeputation

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Die Kaiserdeputation war eine Abordnung von Mitgliedern der Frankfurter Nationalversammlung, die am 3. April 1849 König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen die deutsche Kaiserkrone anbot.

Diesem Angebot ging eine Abstimmung mit knapper Mehrheit am 27. März 1849 in der Paulskirche voraus, die ein erbliches Staatsoberhaupt festlegte sowie die Wahl des preußischen Königs gegen viele Enthaltungen am 28. März.

Am 3. April 1849 empfing Friedrich Wilhelm die aus 32 Abgeordneten bestehende Deputation in Berlin, um die Kaiserkrone abzulehnen, da er diese offiziell nicht ohne Zustimmung der Fürsten annehmen könne, tatsächlich, weil er diese nur als "Reif, gebacken aus Dreck und Letten" ansah. Grund dieser Auffassung war, dass eine Kaiserkrone, die von einem demokratischen Parlament angeboten wurde, nicht mit dem Prinzip des Gottesgnadentums vereinbar war, wie es Friedrich Wilhelm IV. weiterhin vertrat.

Am 28. April wurde die Ablehnung nochmals schriftlich wiederholt.

Die Ablehnung markiert den Punkt des Scheiterns der Märzrevolution und vor allem die Niederlage und Desavouierung der gemäßigten liberalen Kräfte. Sie hatte eine letzte aussichtslose Radikalisierung der Ereignisse und die Niederlage der Revolution zur Folge.

Teilnehmer der Kaiserdeputation:






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