Kanton Solothurn
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Einordnung: Schweiz
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| Inhaltsverzeichnis |
Verkehr
Der Kantonsteil nördlich des Jura ist durch den Passwang-Pass mit dem übrigen Kantonsgebiet verbunden.
Olten ist der wichtigste Eisenbahnknotenpunkt der Schweiz, die Kreuzung der Schweizer Hauptstrecken Basel - Bern - Lötschberg, Basel - Luzern - Gotthard, Zürich - Biel - Neuenburg - Genf (Jurasüdfusslinie) und Zürich - Bern - Genf.
Ebenso ist westlich von Olten das Autobahnkreuz Egerkingen, wo sich die Autobahnen A1 Zürich - Bern - Genf und A2 Basel - Luzern - Gotthard verzweigen.
Bildung
Geschichte
- 888 Das Gebiet des heutigen Kantons kommt an das Königreich Burgund und
- 1032 mit diesem an das Heilige Römische Reich Deutscher Nation
- 1088 die Stadt Solothurn wird Reichsstadt
- 1127 Solothurn untersteht den Zähringern
- 1218 die Zähringer sterben aus; die Stadt Solothurn wird freie Reichsstadt und als solche reichsunmittelbar
- 1344 die Stadt Solothurn erwirbt ihr erstes ausserstädtisches Territorium
- 1481 Solothurn trat als elfter Stand der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei.
- 1523 Die Reformation führt in Solothurn zur Glaubensspaltung. 1532 gewinnen jedoch die Katholiken die Oberhand, und 1533 verhindert beim letzten Aufstand der Reformierten Schultheiss Niklaus Wengi Blutvergiessen. Solothurn bleibt katholisch, mit Ausnahme der reformierten Vogtei Bucheggberg, in der Bern die hohe Gerichtsbarkeit und Kirchenhohheit zukommt.
- 1530 Solothurn wird Sitz des französischen Ambassadors in der Eidgenossenschaft.
- 1803 Gleichberechtigung der Landschaft mit der Stadt. Solothurn erhält zusammen mit Zürich, Bern, Luzern, Basel und Freiburg den Rang eines Vororts der Eidgenossenschaft
- 1814 Wiedereinführung der aristokratischen Verfassung
- 1828 die Stadt Solothurn wird Amtssitz des Bischofs von Basel
- 1830 Sturz der aristokratischen Regierung, repräsentativ-demokratische Verfassung
- 1869 und 1875 Einführung der direkten Demokratie mittels Volksabstimmung und Volksinitiative
- 1887 und 1986 neue Verfassungen
Das humane Solothurn bot vielen Asyl. In den Tälern und auf den schwer zu bewirtschaftenden Höfen fanden viele Glaubensverfolgte Zuflucht.
Städte und Orte
Der Kanton hat kein eigentliches Zentrum, was sich auch an den Einwohnerzahlen der grössten Gemeinden spiegelt:
siehe auch: Gemeinden des Kantons Solothurn
Bezirke
- Bucheggberg (ländlich-protestantisch, nahe dem Kanton Bern)
- Dorneck (Teil der Agglomeration Basel)
- Gäu (mehrheitlich rechts-konservativ orientierter "Autobahnbezirk")
- Gösgen (ehemaliger Industriebezirk, an der Grenze zum Kanton Aargau)
- Lebern (die Stadt und Umgebung Grenchen, ein Teil der Umgebung der Stadt Solothurn und einige ländliche Juragemeinden)
- Olten(Stadt und Umgebung von Olten)
- Solothurn (nur die Stadt Solothurn)
- Thal (ländlich-katholisches Juratal)
- Thierstein (der ländlichere, konservativere Teil des Schwarzbubenlandes in der Region Basel)
- Wasseramt (ehemalige Industriestandorte sowie ländlichere Gemeinden)
Die Bezirke werden in fünf Amteien zusammengefasst.
Weblinks
- weitere Weblinks
- Offizielle Website Offizielle Statistik Solothurn Tourismus Geographisches Puzzle zu den Solothurnischen Bezirken
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