Karate
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Einordnung: Kampfsport | Kampfkunst (Japan) | Wegkunst | Karate
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Karate-DÅ? 空手é?“ (etwa: der Weg der leeren Hand), ursprünglich als Okinawa-Te bezeichnet, ist eine Kampfkunst aus Japan.
Karate ausübende Personen werden als Karateka bezeichnet.
| | Kasegeb. 1929, gründete 1989 mit Meister Shirai die WKSA in Mailand, die 1999 in die Shotokan-Ryu-Kase Ha Instructor Academy überging. Nach Nakayamas Tod konnte er sich mit der immer weiter um sich greifenden Versportlichung des Karate-DÅ? innerhalb der JKA nicht mehr identifizieren. Am 24.11.2004 starb Shihan Kase. Quelle: www.leicesterkarateclub.co.uk/imprintofamaster.htm]
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Goju-Ryu
| Der Naha-Te-Stil (die Hand von Naha), entwickelt von Higaonna1853–1917), bildete die Basis des Goju Ryu Karate. Er studierte dort lange Chinesisches Kempo.
Miyagi1888–1953) gab dann dem Goju-ryu Stil den letzten Feinschliff. Der Name setzt sich aus den Silben Go (hart) und Ju (weich) zusammen und wird seit 1929 benutzt. Ursprung der philosophischen Bedeutung: Zitat aus Bubishi: "Alles im Universum atmet hart und weich". 1940 wurde die Entwicklung des Goju-ryu als Stil abgeschlossen, indem Miyagi die von ihm entwickelten Kata Gekkisai-dai-ichi und Gekkisai-dai-ni einbrachte. Statement des Goju-Ryu Deutschland| |
Wado-Ryu
| Wado-Ryu wurde von Sensei Hironori Ohtsuka (1892-1982) gegründet. Sein Karatestil besteht seit 1934.
Durch die Einflüsse des Shindo Yoshinryu Jiu Jitsu Kempo sind die Bewegungen kleiner, die Stellungen kürzer und im Kumite werden vor allem Ausweichbewegungen geübt, direkte Konter, aber auch Hebel und Würfe angewandt. In der Kata sind gegenüber ShÅ?tÅ?kan die größten Unterschiede festzustellen. Wado-Ryu Katas haben ein leichteres, weniger kraftvolles Erscheinungsbild sind ökonomisch in der Bewegung, verlieren dadurch jedoch nicht die Wirksamkeit in der Technik. Diesem Prinzip entsprechend liegt im Wado-Ryu der Hauptakzent auf die Bewegung des Körpers (Tai sabaki). |
Kyokushinkai
| Kyokushinkai bezeichnet die von Oyama, (Hyung Lee) geb. 1923 in Süd Korea - 1994, gegründete Karate Organisation. Die Stilrichtung nennt man Kyokushin, was die „letzte, absolute Wahrheit“ bedeutet. ttp://www.diegobeltran.com/htms/oyama/oyamalife.htm]www.kyokushinkai.de/html/krte/entw/oyama.html]
Kyokushin ist ein Vollkontakt-Karate und gilt in der Kampfkunstwelt als einer der härtesten Karatestile. Viele Moderne Vollkontakt-Stile und Splittergruppen sind aus ihm entstanden. z.B. World Oyama Karate, World Seido Karate Organizaion, Kyokushin Budokai, Enshin Karate, Seido-Keikan, K1,IFK... |
„Waffen“ im Karate
[de.wikipedia.org/wiki/Karate-Ausdrücke Liste der Techniken]Im Karate wird eine Vielzahl an Körperteilen als Waffen eingesetzt:
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Des weiteren existieren unterschiedliche Stöße, die mit den Fingern und den Fingerknöcheln durchgeführt werden. Auch für den Schlag oder Stoß mit der geöffneten bzw. geschlossenen Hand gibt es verschiedene Varianten.ie meisten Fußtechniken sind Schnapptechniken (Prinzip eines Peitschenschlages).
Die Kunst des Trainings
Das Training des Geistes, des Charakters und der inneren Einstellung sind Hauptziele im Karate. Dies wird auch durch den Leitspruch der Japan Karate Association (JKA) dargelegt:
- Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist weder Sieg noch Niederlage, sondern liegt in der Vervollkommnung des Charakters des Ausübenden. Eine weitere Grundregel im Karate lautet Karate ni sente nashi, was soviel bedeutet wie: Es gibt keinen ersten Angriff im Karate. Damit ist nicht das Training oder der Wettkampf gemeint, da ernsthafte Angriffs-Simulationen zu allen Budosportarten gehören. Der Satz verdeutlicht den Ehrenkodex des Karate-DÅ?.
Technik 技 waza
Grundlegende Techniken, Kihon sind das Fundament des Karate. Die einzelnen Techniken werden immer wiederholt, entweder langsam oder schnell, kraftvoll oder leicht/locker. Der Bewegungsablauf der einzelnen Technik wird in alle Bestandteile zerlegt und es wird versucht die Ideallinie der Bewegung zu finden, wobei es immer etwas zu optimieren gibt. Der Bewegungsablauf muss optimal sitzen - reflexartig, da für Denken, Planen und Handeln in einem realen Kampf zu wenig Zeit ist. Kombinationen aus Verteidigung und Konter müssen deshalb mit dem Partner eingeübt werden. Die Technik wird durch den Atem verstärkt. Einatmung, Ausatmung, maximale Anspannung des ganzen Körpers am Zielpunkt. Kraftzentrum und Schwerpunkt liegen im Hara ( ca. 2cm unter dem Bauchnabel ). Eine gute Gleichgewichtsbalance ist erstrebenswert und der innere Schwerpunkt muss gefunden werden. Die Haltung soll aufrecht sein.
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分解図 Bunkai-zu=Detailplan | ||
| Verteidigung | Angriff 集䏿”»æ’ƒ | |
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Bei Verteidigungstechniken werden hauptsächlich die Arme zu Blocktechniken verwendet. Würfe, Hebel, harte, weiche Blockbewegungen oder auch nur Ausweichen, meist in Kombination mit Schritt-, Stepp- oder Gleitbewegungen. Eine Blockbewegung kann auch als Angriffstechnik ausgeführt werden. Ein sehr gutes "Auge" vorausgesetzt, wird dazu der Angriff des Gegners im Ansatz mit einer Abwehrbewegung gestoppt. |
Beim Angriff wird versucht, die ungedeckten Bereiche bzw. durch die Deckung hindurch den Gegner zu treffen. Es soll möglichst mit absoluter Schnelligkeit und mit höchster Vorspannung, konzentriert angegriffen werden. Der Kraftpunkt liegt am Zielpunkt der Bewegung. Erhöhter Krafteinsatz während der Bewegung führt zu Schnelligkeitsverlusten. Das Prinzip der Angriffstechnik gleicht dem des Pfeiles eines Bogenschützen. | |
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Kennzeichnend im "traditionellen Karate" ist der beabsichtigte Verzicht auf Treffer-Wirkung am Gegner. Absolut notwendig ist die Fähigkeit, Angriffstechniken vor dem Ziel, (Körper des Gegners) mit einer starken Technik zu arretieren, da ohne Hand- und Kopfschutz gekämpft wird. Treffer-Wirkung ist ein Regelverstoß. Schwache Techniken führen zu keiner Wertung. Vollkontakt-Karate Kampfsysteme, dagegen gestatten und beabsichtigen in der Wettkampfordnung die Trefferwirkung. Ohne Boxhandschuhe sind dann allerdings Angriffe mit den Händen/Fäusten zum Kopf verboten, wie im Kyokushin-Kai, oder es werden Helm, Weste, Tiefschutz, Unterarm- und Schienbeinschoner und ev. ein Spannschutz verwendet, wie im Taekwondo.
Makiwaratraining
Besondere AuszeichnungenDie World Karate Federation zeichnete den Karateka Nelson Mandela mit dem zehnten (Ehren-) Dan aus, der höchsten Graduierung im Karate: "Fürs Kleinhacken der Apartheid." Karate-Vereine und -VerbändeSportvereine und Verbände von Karatekas: www.hon-do-ryu.de SKVSKRSKODKVKempoDJKBDTKVSKI Deutschland Bayerische Karate JugendDKOwww.karate-austria.at/ ÖKB], SKINorway JKASouth AfricaIKO IranUechi-Ryu PatagonienKarate4arabIsrael ShotokanKWF South AfricaPacific ShotokanNepal KwanmukanRussian ryuSeido JukuWado TaiwanISKF TaiwanGoju-ryu HongkongWorld Karate FederationEuropean Karate UnionISKUYOSHUKAI||border=0 cellpadding="2" cellspacing="1" | Honbu Dojos | |||||||||||||||||||||||||
| Verband | Land | Chief Instructor | ||||||||||||||||||||||||
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| Japan Karate AssociationJKA | Japan | Sugiura- | Shotokan Karate-Do International Federation|style="background:#fffafa;" align="center" |Japan | Kanazawa- | International Karate Organisation|style="background:#fffafa;" align="center" |Japan | Matsui- | International Shotokan Karate Federation | USA | Teruyuki Okazaki- | International Seishinkai Karate Union ISKU | Japan | Soke Sadatomo Harada- | International Traditional Karate FederationAmerican Amateur Karate Federation | USA | Hidetaka Nishiyama- | Shotokai-Karate | Japan/USA/Brazil | Hironishi|- | Shotokan of America SKA|style="background:#fffafa;" align="center"|USA | Ohshima|- | Karatenomichistyle="background:#fffafa;" align="center" |Japan | Yahara- | Deutscher Karate Verbandstyle="background:#fffafa;" align="center" |Deutschland | Karamitsos|- | DJKBstyle="background:#fffafa;" align="center" |Deutschland | Hideo Ochi |
Olympische Spiele
Karate ist keine olympische Disziplin. Allerdings ist es in die Liste der olympischen Spiele aufgenommen worden. Viele Verbände, u.a. der DKV, haben begonnen alte Wettkampfformen und das Punktesystem zu verändern, um so den Karatewettkampf für die Olympischen Spiele vermeintlich "populärer" zu machen.
Siehe auch
Karate im Film
Die Darstellung von Karate in amerikanischen Filmproduktionen niedriger Qualität hat dem Karate seit jeher ein schlechtes Image verpaßt. Obwohl die positiven Helden durchweg Karate oder eine ähnliche Kampfkunst verwenden, um die Bösen zu besiegen, bleibt doch häufig ein schaler Nachgeschmack. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen in diesen B-Filmen, die oft Namen tragen wie Karate-Warrior/Tiger/Kid/Fighter, nur zu leicht. Der Gute und die Bösen unterscheiden sich nicht in ihren Methoden, sondern nur in ihren Motiven.
Ein häufig zu beobachtendes Schema ist:
Der Held verliert Eltern/Geschwister/alten Freund/Onkel oder ähnlich durch Mord oder Entführung an den oder die Bösen, was einen ausgiebigen Rache-Feldzug rechtfertigen soll. Der Held ist entweder ein alter Hase im Kampfgeschäft oder ein junger Naseweis, der von einem weisen alten Meister unterrichtet wird, bis er die Bösen besiegen kann.
Trotz der gelegentlich angerissenen moralischen Lehren, bleibt die Charakterschule des Karate im Hintergrund. Karate wird in den Händen des disziplinierten Helden zum bloßen Werkzeug, das kämpferische Überlegenheit garantiert.
Ein Protagonist aber, dessen wesentliche Eigenschaft ist, wieviele Bretter/Ziegelsteine/Eisblöcke er zerschlagen kann, ist kaum ein geeigneter Werbeträger für die Sache, die sich Karate eigentlich auf die Fahnen geschrieben hat. Es ist fraglich, ob die von diesen Filmen angesprochene Zielgruppe genau die charakterlichen Eigenschaften mitbringt, die im Karate erwünscht sind: Disziplin, Höflichkeit, Willensstärke.
Das Bild, welches viele nicht mit den japanischen Kampfkünsten Vertraute vom Karate haben, wird von diesen Filmen geprägt, ist also ein Vorurteil. Auf der anderen Seite ist nachvollziehbar, dass ein Karateka, dem es aufgrund höherer Einsicht und Fähigkeit gelingt Konflikte schon im Vorfeld zu entschärfen, kein geeignetes Filmmotiv darstellt.
Siehe auch Martial-Arts-Film.
Literatur
- Rudolf Jakhel: Modernes Sport-Karate, Verlag Meyer & Meyer Sport Oktober 2002, ISBN: 3891249039
- Ralf Pfeifer: Mechanik und Struktur der Kampfsportarten. Handbuch für Trainer in Kampfsport und Kampfkunst. Dissertation an der Deutschen Sporthochschule Köln, Verlag Sport & Buch Strauß, Köln, 2004, ISBN 3-89001-243-4
Weblinks
- weitere Weblinks
- Karate-Organisationen, eine übersichtliche LinksammlungKaratedo - Karate Datenbank im Internet Sinn der EtiketteOkinawawww.shorinkempokai.com
- Bekannte MeisterGeschichte
- History
- Kleines Karate-LexikonUmfangreiche Literatursammlung
- Suche nach Karate Infos mit: Yahoo
