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Kjölur

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Die Hochlandpiste Kjölur ist mit etwa 160 km die zweitlängste der Hochlandpisten von Island. Sie beginnt im Haukadalur kurz hinter dem Wasserfall Gullfoss, verläuft zwischen den Gletschern Langjökull, der seinen Namen nicht zu Unrecht trägt, und Hofsjökull. Schließlich endet sie in der Nähe von Blönduós im Norden der Insel. Diese Piste ist mit F35 (früher F37) in den Karten gekennzeichnet.

Die Route ist vermutlich schon seit der Frühzeit der Besiedelung bekannt gewesen. Westlich der heutigen Piste verläuft der alte Kjalvegur und wird immer noch von Trekkingfreunden und Reitern benutzt. Nachdem gegen Ende des 18. Jahrhunderts hier in einem Unwetter einige Leute umgekommen waren, geriet die Route für ca. 100 Jahre in Vergessenheit. Sie wurde allerdings gegen Ende des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt und neu gekennzeichnet.


Heute erfreut sich die Route auch bei Touristen zunehmender Beliebtheit, zumal viele Flüsse nicht mehr gefurtet werden müssen. Die Flussdurchfahrten waren hauptsächlich im Teil nördlich von Hveravellir. In diesem Teil wurde der Fluss Blanda zu einem Wasserkraftwerk aufgestaut.

Ungefähr in der Mitte der Strecke liegt Hveravellir, der Ort der heißen Quellen, der sich gut für Pausen und ein heißes Bad anbietet. (Photos) ttp://www2.fht-esslingen.de/~kerler/island/tn/hveravellir2.jpg.html] Wenn man aus Süden kommt, biegt kurz vor Hveravellir die Piste zu den Kerlingarfjöll nach Nordosten ab, ein sehenswertes Gebirge mit vulkanischen Erscheinungen.

In etwa parallel zur Kjölur verläuft die Sprengisandur-Piste östlich des Hofsjökull durch das isländische Hochland.

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Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Kjölur aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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