Kurt Fichtner
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Einordnung: Mann | Deutscher | Politiker (Deutschland) | SED-Mitglied | Geboren 1916
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Kurt Fichtner (* 16. August 1916 in Breslau) war stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates und Minister fĂŒr Erzbergbau und Metallurgie der DDR.
Fichtner absolvierte 1932-1935 eine Ausbildung zum Kaufmann und war bis 1954 kaufmÀnischer Angestellter in Breslau und Essen. 1939-1940 war er Angehöriger der Wehrmacht und wurde 1945 zum Volkssturm eingezogen.
Fichtner trat 1945 der KPD/SED bei. Er war 1946 Redakteur der "SĂ€chsischen Volkszeitung", bis 1948 Abteilungsleiter in der Landesregierung Sachsens, bis 1950 GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Deutschen Handelsgesellschaft in Berlin und bis 1954 Leiter des VEB Leichtmetallwerk Rackwitz.
Ab 1954 war er zunĂ€chst Hauptverwaltungsleiter, dann Sektorenleiter und schlieĂlich stellvertretender Minister fĂŒr Bergbau und HĂŒttenwesen. 1964-1966 war er Vorsitzender des Volkswirtschaftsrates. 1963 promovierte er an der Bergakademie Freiberg zum Dr. rer. oec und besuchte 1963-1964 die Parteihochschule der KPdSU in Moskau.
1966-1967 amtierte Fichtner als Minister fĂŒr Erzbergbau und Metallurgie, danach war er bis 1974 als stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates fĂŒr Grundfonds- und Investitionspolitik zustĂ€ndig. 1971-1981 war er Kandidat des Zentralkomitees der SED.
Fichtner erhielt 1976 den VaterlÀndischen Verdienstorden.
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