Kyrillisches Alphabet
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Einordnung: Alphabet
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Hinweise zur Schreibweise kyrillischer Namen in der Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info) finden sich in den Kyrillisch-Namenskonventionen.
Das kyrillische Alphabet (Asbuka, Azbuka) wird für viele slawische Sprachen verwendet.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Es wurde im 10. Jahrhundert am Hof des bulgarischen Zaren Simeon des Großen durch Clemens (Kliment) von Ohrid, einem Schüler Kyrills, entwickelt. Die meisten Buchstaben wurden aus dem griechischen Alphabet (in seiner byzantinischen Schriftform) übernommen oder abgeleitet. Für Laute, die im Griechischen nicht vorkamen, wurden Zeichen aus der glagolitischen Schrift (Glagolica) verwendet, die etwas früher vom griechischen Mönch Konstantin, der später den Namen Kyrill annahm, entwickelt worden war. Nach ihm wurde die kyrillische Schrift benannt, obwohl sie sich sehr von der glagolitischen Schrift unterscheidet.
Mehrere Buchstaben dieser ursprünglichen kyrillischen Schrift werden heute nicht mehr verwendet.
Um 1700 wurde die kyrillische Schrift im Zuge der Reformen Peters des Großen vereinfacht und an die lateinische Schrift angepasst.
1917 erfolgte unter Lenin eine weitere Schriftreform, bei der einige durch die Lautentwicklung nicht mehr notwendige Schriftzeichen abgeschafft wurden, beispielsweise das "i". Außerdem wurde die kyrillische Schrift in einer Reihe von nichtslawischen Gebieten der Sowjetunion eingeführt, die zum Teil erstmals eine Schriftsprache erhielten. Dabei wurden ebenfalls Anpassungen vorgenommen.
Das Rumänische schaffte 1865 das kyrillische Alphabet zugunsten der Lateinschreibung ab.
Heutige Verbreitung
Heute werden Russisch, Ukrainisch, Weißrussisch, Bulgarisch, Serbisch, Mazedonisch und das moderne Kirchenslawisch sowie zahlreiche weitere Sprachen in den osteuropäischen und zentralasiatischen Staaten mit kyrillischen Zeichen geschrieben.
Die Alphabete der einzelnen Sprachen sind im Wesentlichen gleich, unterscheiden sich nur durch einige wenige Zeichen, ähnlich wie auch in der lateinischen Schrift manche Sprachen Sonderzeichen eingeführt haben, etwa Umlaute. Allerdings werden in der kyrillischen Schrift im Gegensatz zur Lateinschrift nur selten beigefügte Akzente, Punkte, Cedillen oder ähnliches verwendet, sondern eher ganz neue Buchstabenformen eingeführt. Die kirchenslawische Schrift enthält eine ganze Reihe von Zeichen, die in den modernen Schriften nicht mehr üblich sind.
Eine Besonderheit des kyrillischen Alphabets ist, dass sich die kursiven Formen der Kleinbuchstaben teilweise stark von den aufrechten Formen unterscheiden, etwa vergleichbar dem unterschiedlichen Erscheinungsbild der Majuskeln und Minuskeln des lateinischen Alphabets (wohingegen die kyrillischen Minuskeln meist wie kleinere Versionen der entsprechenden Majuskeln aussehen). Im Bulgarischen und Serbischen werden diese alternativen Formen oft auch für die aufrechte Schrift verwendet – was regelmäßig zur Ratlosigkeit von Touristen führt, da in Deutschland gedruckte Lexika fast immer nur die Standard-Druckschrift verwenden.
Wiedergabe mit lateinischen Buchstaben
Für die graphische Wiedergabe der kyrillischen Schrift mit lateinischen Buchstaben gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
- die wissenschaftliche Transliteration, für die es eine internationale Norm gibt, die graphisch auf dem Tschechischen beruht.
- die Transkription, für die jede Kombination von Ausgangs- und Zielsprache jeweils ihre eigene Norm hat. Bei der Transkription wird versucht, mit den in den einzelnen Zielsprachen vorhandenen Möglichkeiten zur graphischen Darstellung von Lauten möglichst nahe an die Aussprache in der Ausgangssprache (Russisch, Bulgarisch, Ukrainisch usw.) heranzukommen.
- im Serbischen bietet sich außerdem die Verwendung der offiziellen lateinschriftlichen Schreibung an, da in dieser Sprache beide Schriften gleichberechtigt nebeneinander stehen.
In der Literatur und der Tagespresse findet man oft falsche Transkriptionen, die aus Unkenntnis der russischen Sprache (oder einer anderen Sprache mit kyrillischen Buchstaben) entstanden sind. Da eine exakte Wiedergabe der Aussprache ohne Kenntnis der Originalsprache oft auch gar nicht möglich ist, sollte man beim Schreiben von Texten – je nach Zielgruppe – entweder die genau definierte wissenschaftliche Transliteration, die eine exakte Rückübertragung in kyrillische Buchstaben ermöglicht, oder die offizielle Transkription der jeweiligen Zielsprache (also Deutsch, Englisch usw.) verwenden.
Die deutsche Transkription, wie sie auch im Duden verwendet wird, gilt als Richtlinie für die Wiedergabe kyrillisch geschriebener Namen in der deutschsprachigen Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info). Es hat sich jedoch als hilfreich herausgestellt, Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info)-Umleitungen anzulegen, die die englische Transkription enthalten, insbesondere bei Wissenschaftlern, die ja sehr oft auch aus englischsprachigen Publikationen bekannt sind (beispielsweise Markov/Markow). Näheres dazu siehe unter Namenskonventionen/Kyrillisch!
Eine Besonderheit bei der Transliteration und Transkription stellt das Serbische dar, da es offiziell in beiden Schriften, das heißt Lateinschrift und kyrillischer Schrift, geschrieben wird. In Belarus ist neben dem kyrillischen Alphabet auch eine lateinische Umschrift nach ſacinka verbreitet, die an das Polnische angelehnt ist. Daher sollte man hier für die Umschreibung immer die offizielle lateinschriftliche Variante verwenden. Für das Mazedonische hat sich aufgrund der langen Zugehörigkeit des Landes zu Jugoslawien ebenfalls eine an die serbische und kroatische Lateinschrift angelehnte Transliteration und Transkription eingebürgert.
Beispiele für die Transliteration/Transkription von Namen
| Transliteration | Transkription | ||
|---|---|---|---|
| deutsch | englisch | französisch | |
| Aleksandr Solženicyn | Alexander Solschenizyn / Solshenizyn | ~ Solzhenitsyn | ~ Soljenitsyne |
| Michail ZošĿenko / Mihail Zoſenko | ~ Soschtschenko / Sostschenko | Mikhail Zoshchenko | ~ Zochtchenko |
| Michail GorbaĿëv / Mihail | ~ Gorbatschow | Mikhail Gorbachev | ~ Gorbatchev |
| Boris NikolaeviĿ El'cin | ~ Nikolajewitsch Jelzin | ~ Nikolayevich Yeltsin | ~ Nikolaïevitch Eltsine |
| U: Ruslana LyžyĿko | ~ Lyschytschko / Lyshytschko | ~ Lyzhychko | Rouslana Lyjytchko |
| R: Ruslana LyžiĿko | ~ Lyschitschko / Lyshitschko | ~ Lyzhichko | Rouslana Lyjitchko |
Rechts vom Schrägstrich: bei Deutsch DDR-Transkriptionen, bei Transliteration die strengere, neuere ISO, die jedem kyrillischen genau ein lateinisches Zeichen zuordnet.
Erscheinungsformen in einzelnen Sprachen
Bulgarisch
| Buchstabe | HTML | wissenschaftliche Transliteration | Transkription | SAMPA-Wert | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| üblich | ISO | deutsch | englisch | |||
| п а | А а | A a | A a | /a/ | ||
| Б б | Б б | B b | B b | /b/ | ||
| Ð’ в | В в | V v | W w | V v | /v/ | |
| Г г | Г г | G g | G g | /g/ | ||
| Д д | Д д | D d | D d | /d/ | ||
| Е е | Е е | E e | E e | /E/ | ||
| Ж ж | Ж ж | Ž ž | Sch sch (Sh sh)1 | Zh zh | /Z/ | |
| З з | З з | Z z | S s | Z z | /z/ | |
| И и | И и | I i | I i | /i/ | ||
| Й й | Й й | J j | J j | Y y | /j/ | |
| К к | К к | K k | K k (ks: x)2 | K k | /k/ | |
| Л л | Л л | L l | L l | /l/ | ||
| М м | М м | M m | M m | /m/ | ||
| п н | Н н | N n | N n | /n/ | ||
| О о | О о | O o | O o | /O/ | ||
| П п | П п | P p | P p | /p/ | ||
| Рр | Р р | R r | R r | /r/ | ||
| С Ñ¿ | С с | S s | S s (ss)3 | S s | /s/ | |
| Т Ñ‚ | Т т | T t | T t | /t/ | ||
| У у | У у | U u | U u | /u/ | ||
| Ф Ñ„ | Ф ф | F f | F f | /f/ | ||
| Ð¥ Ñ… | Х х | Ch ch4 | H h | Ch ch | Kh kh | /x/ |
| Ц ц | Ц ц | C c | Z z | Ts ts | /ts/ | |
| Ч ч | Ч ч | ÄŒ Ä¿ | Tsch tsch | Ch ch | /tS/ | |
| Ш ш | Ш ш | Å Å¡ | Sch sch | Sh sh | /S/ | |
| Щ щ | Щ щ | Å t Å¡t | Åœ Å¿ | Scht scht | Sht sht | /St/ |
| Ъ ÑŠ | Ъ ъ | Ä‚ (Ă) ă (ă)5 | A a6 | A a | /@/ | |
| Ь ÑŒ | Ь ь | ' (weich) | (-) (J j)7 | (Y) (y) | /j/ - palatal | |
| Ю ÑŽ | Ю ю | Ju ju | Û û | Ju ju | Yu yu | /ju/ |
| Я Ñ¿ | Я я | Ja ja | Â â | Ja ja | Ya ya | /ja/ |
Hinweise:
- Der Duden nennt 'sch' als herkömmliche Transkription, da ein "stimmhafter Sch-Laut" (wie in "Journal") im Deutschen nicht eindeutig und verständlich mit Buchstaben ausgedrückt werden könne. Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR übliche Transkription 'sh' (als Unterscheidung zum stimmlosen 'sch') wird von einigen als Notbehelf angesehen, da sie nur von Menschen mit Kyrillisch-Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen würde, andere argumentieren jedoch, eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden.
- Falls die kyrillische Buchstabenverbindung "кѿ" aus einem griechischen oder lateinischen 'x' hervorgegangen ist, wird oftmals bei der "Rücktranskription" wieder ein 'x' benutzt. Bei Namen wie "Alexandra", die auch in lateinisch-schriftlichen Regionen als "Aleksandra" existieren, kann jedoch keine allgemein empfehlenswerte Transkription erfolgen.
- Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewöhnlich 'ss'.
- Gelegentlich wird auch 'H' beziehungsweise 'h' verwendet.
- Gelegentlich wird auch 'Â' (Â) beziehungsweise 'â' (â) verwendet.
- Früher war auch die Transkription mit 'u' gebräuchlich.
- Weichheitszeichen. Kommen nur vor den Vokalen и und о vor und wird am besten mit 'ji' und 'jo' transkribiert statt ein Apostroph zu benutzen.
Mazedonisch
| Buchstabe | HTML | Transliteration und Transkription | deutsche lautliche Entsprechung |
|---|---|---|---|
| п а | А а | A a | a |
| Б б | Б б | B b | b |
| Ð’ в | В в | V v | w |
| Г г | Г г | G g | g |
| Ѓ Ñ“ | Ѓ ѓ | Gj gj, Ä¿ (Đ) Ä‘ (đ)1 | zwischen gj und dj |
| Д д | Д Ҙ | D d | d |
| Е е | Е е | E e | e |
| Ж ж | Ж ж | Ž (Ž) ž (ž) | stimmhaftes sch |
| З з | З з | Z z | stimmhaftes s |
| Ð… Ñ• | Ѕ ѕ | Dz dz, Dz (Dz) dz (dz)3 | stimmhaftes ds |
| И и | з и | I i | i |
| Ј ј | Ј ј | J j | j |
| К к | К к | K k | k |
| ÐŒ Ñœ | Ќ ќ | Kj kj, Ć (Ć) ć (ć)2 | zwischen kj und tj |
| Л л | Л л | L l | l |
| Љ Ñ™ | Љ ѭ | Lj lj, Lj (Lj) lj (lj)3 | lj |
| М м | М м | M m | m |
| п н | Н н | N n | n |
| Њ Ñš | Њ њ | Nj nj, Ç‹ (Nj) ÇŒ (nj)3 | nj |
| О о | О о | O o | o |
| П п | П п | P p | p |
| Рр | Р р | R r | r |
| С Ñ¿ | С с | S s | stimmloses s |
| Т Ñ‚ | Т т | T t | t |
| У у | У у | U u | u |
| Ф Ñ„ | Ф ф | F f | f |
| Ð¥ Ñ… | Х х | H h | Rachen-ch |
| Ц ц | Ц ц | C c | z |
| Ч ч | Ч ч | ÄŒ (Č) Ä¿ (č) | tsch |
| п (Џ) | ÑŸ (џ) | Dž (Dž) dž (dž), Ç… (Dž) dž (dž)3 | dsch |
| Ш ш | Ш ш | Å (Š) Å¡ (š) | sch |
Hinweise:
- In den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens ist auch die am serbischen und kroatischen Lateinalphabet orientierte Transkription Ä¿ (Đ) Ä‘ (đ) üblich ...
- ... ebenso Ć (Ć) ć (ć).
- Damit die Darstellung als ein Zeichen erfolgen kann, gibt es in Unicode entsprechende, die bisher aber eher schlecht unterstützt werden.
Russisch
| Buchstabe | HTML | Transliteration | Transkription | SAMPA-Wert | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| üblich | ISO | deutsch | englisch | |||
| п а | А а | A a | A a | /a/ | ||
| Б б | Б б | B b | B b | /b/ | ||
| Ð’ в | В в | V v | W w | V v | /v/ | |
| Г г | Г г | G g | G g (w)8 | G g | /g/ | |
| Д д | Д д | D d | D d | /d/ | ||
| Е е | Е е | E e | E e (Je je)1 | E e (Ye ye)1 | /jE/ | |
| п Ñ‘ | Ё ё | Ë ë | Jo jo (O o)2 | E e (auch Yo yo) | /jO/ | |
| Ж ж | Ж ж | Ž ž | Sch sch (Sh sh)3 | Zh zh | /Z/ | |
| З з | З з | Z z | S s | Z z | /z/ | |
| И и | И и | I i | I i11 | /i/ | ||
| Й й | Й й | J j | I i (-)4 | Y y | /j/ | |
| К к | К к | K k | K k5 | K k | /k/ | |
| Л л | Л л | L l | L l | /l/ | ||
| М м | М м | M m | M m | /m/ | ||
| п н | Н н | N n | N n | /n/ | ||
| О о | О о | O o | O o | /o/ | ||
| П п | П п | P p | P p | /p/ | ||
| Рр | Р р | R r | R r | /r/ | ||
| С Ñ¿ | С с | S s | S s (ss)5, 10 | S s | /s/ | |
| Т Ñ‚ | Т т | T t | T t | /t/ | ||
| У у | У у | U u | U u | /u/ | ||
| Ф Ñ„ | Ф ф | F f | F f | /f/ | ||
| Ð¥ Ñ… | Х х | Ch ch | H h | Ch ch | Kh kh | /x/ |
| Ц ц | Ц ц | C c | Z z | Ts ts | /ts/ | |
| Ч ч | Ч ч | ÄŒ Ä¿ | Tsch tsch | Ch ch | /tS/ | |
| Ш ш | Ш ш | Å Å¡ | Sch sch | Sh sh | /S/ | |
| Щ щ | Щ щ | Å Ä¿ šĿ | Åœ Å¿ | Schtsch schtsch (Stsch stsch)9 | Shch shch | /Sj/ |
| Ъ ÑŠ | Ъ ъ | " (-) (hart) | (-)6 | - | ||
| Ы Ñ‹ | Ы ы | Y y | Y y | /1/, IPA: / | ||
| Ь ÑŒ | Ь ь | ' (weich) | (-) (J j)7 | (Y) (y) | /j/ - palatal | |
| Ð Ñ¿ | Э э | Ä– Ä— | È è | E e | /E/ | |
| Ю ÑŽ | Ю ю | Ju Ju | Û û | Ju ju | Yu yu | /ju/ |
| Я Ñ¿ | Я я | Ja ja | Â â | Ja ja | Ya ya | /ja/ |
Hinweise:
- Nach russ. Vokalen, am Wortanfang und nach ÑŒ sowie ÑŠ wird mit 'je' beziehungsweise 'Je' (engl. 'ye' beziehungsweise 'Ye') transkribiert, sonst mit 'e'. Beispiel: "Ельцин" -> "Jelzin". Wenn im Russischen für Е е auch Ё ё geschrieben werden kann, wird Е е wie Ё ё wiedergegeben.
- Nach russ. Vokalen, am Wortanfang, nach den meisten Konsonanten und nach ь sowie ъ wird mit 'jo' beziehungsweise 'Jo' transkribiert; nur nach ж (sch/sh), ч (tsch), ш (sch), und щ (schtsch/stsch) jedoch mit 'o'. Beispiel: "Горбачёв" -> "Gorbatschow"
- Der Duden nennt 'sch' als herkömmliche Transkription, da ein "stimmhafter Sch-Laut" (wie in "Journal") im Deutschen nicht eindeutig und verständlich mit Buchstaben ausgedrückt werden könne. Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR übliche Transkription 'sh' (als Unterscheidung zum stimmlosen 'sch') wird von einigen als Notbehelf angesehen, da sie nur von Menschen mit Kyrillisch-Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen würde, andere argumentieren jedoch, eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden. In der Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info) wird jedoch aus Gründen der Einheitlichkeit die Schreibung mit sch verwendet.
- Der Duden schreibt: "й wird nach и und nach ы nicht wiedergegeben" und "й = i am Wortende sowie zwischen russischem Vokalbuchstaben und russischem Konsonantenbuchstaben". Beispiele: "Горький" -> "Gorki", "пндрей" -> "Andrei", "Чуйков" -> "Tschuikow".
- Der Duden schreibt vor, dass "in allen Fällen" "кѿ" als "x" transkribiert werden soll. In der Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info) wenden wir diese Regel nur dann an, wenn es um Wörter griechischen oder lateinischen Ursprungs geht (плекѿей -> Alexei), in echt russischen Wörtern wie etwa dem Ortsnamen "Выкѿа" wird die Schreibung mit "ks" verwendet (also "Wyksa").
- Härtezeichen. Hebt die Palatalisierung des voranstehenden Konsonanten auf. Wird i. A. nicht transkribiert. Siehe aber 1.
- Weichheitszeichen. Palatisiert den vorangegangenen Konsonanten. Wird im Allgemeinen nicht transkribiert, da die Ausspracheunterschiede für Nicht-Sprachkundige kaum auffallen und ein Apostroph im Wort den Lesefluss nur erschwert. Beispiel: "Gorki" statt "Gor'ki". Ausnahmen sind die Verbindungen ьи und ьо, die als ji beziehungsweise jo transkribiert werden.
- In der Genitivendung der Adjektive -ого/-его jedoch (im Einklang mit der Aussprache) 'w': "-owo/-(j)ewo".
- In der DDR war auch die Transkription 'stsch' üblich.
- Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewöhnlich 'ss'.
- Siehe aber Ь ь und 7.
Serbisch
| Buchstabe | HTML | serbische (und kroatische) Lateinschrift | deutsche lautliche Entsprechung |
|---|---|---|---|
| п а | А а | A a | a |
| Б б | Б б | B b | b |
| Ð’ в | В в | V v | w |
| Г г | Г г | G g | g |
| Д д | Д Ҙ | D d | d |
| Ђ Ñ’ | Ђ ђ | Ä¿ (Đ) Ä‘ (đ) 1 | dj 2 |
| Е е | Е е | E e | e |
| Ж ж | Ж ж | Ž (Ž) ž (ž) | stimmhaftes sch |
| З з | З з | Z z | stimmhaftes s |
| И и | з и | I i | i |
| Ј ј | Ј ј | J j | j |
| К к | К к | K k | k |
| Л л | Л л | L l | l |
| Љ Ñ™ | Љ ѭ | Lj lj 4 | lj |
| М м | М м | M m | m |
| п н | Н н | N n | n |
| Њ Ñš | Њ њ | Nj nj 4 | nj |
| О о | О о | O o | o |
| П п | П п | P p | p |
| Рр | Р р | R r | r |
| С Ñ¿ | С с | S s | stimmloses s |
| Т Ñ‚ | Т т | T t | t |
| Ћ Ñ› | Ћ ћ | Ć (Ć) ć (ć) | tch 3 |
| У у | У у | U u | u |
| Ф Ñ„ | Ф ф | F f | f |
| Ð¥ Ñ… | Х х | H h | Rachen-ch |
| Ц ц | Ц ц | C c | z |
| Ч ч | Ч ч | ÄŒ (Č) Ä¿ (č) | tsch |
| п ÑŸ | Џ џ | Dž dž 4 | dsch |
| Ш ш | Ш ш | Å (Š) Å¡ (š) | sch |
Hinweise:
- Kann bei typographischen Problemen auch durch Dj beziehungsweise dj ersetzt werden.
- Sehr weich, zwischen dj und dsh
- Wie tch in Brötchen, tj in tja. In der Aussprache oft schwer von Ŀ zu unterscheiden.
- Werden auch in lateinischer Schreibweise als jeweils nur ein Buchstabe betrachtet.
Ukrainisch
| Buchstabe | HTML | wissenschaftliche Transliteration | Transkription | ||
|---|---|---|---|---|---|
| üblich | ISO | deutsch | englisch | ||
| п а | А а | A a | A a | ||
| Б б | Б б | B b | B b | ||
| Ð’ в | В в | V v | W w | V v | |
| Г г | Г г | H h | G g | H h | |
| Ò¿ Ò‘ | Ґ ґ | G g | Ç´ ǵ 1 | G g | |
| Д д | Д д | D d | D d | ||
| Е е | Е е | E e | E e | ||
| Є Є | Є Є | Je je | Ê ê | Je je | Ye ye |
| Ж ж | Ж ж | Ž ž | Sch sch (Sh sh) | Zh zh | |
| З з | З з | Z z | S s | Z z | |
| И и | И и | Y y | I i | Y y | |
| І Ñ– | І і | I i | ÃŒ ì | I i | |
| Ї Ñ— | Ї ї | Ji ji | ÿ ï | Ji ji | Yi yi (ÿ ï) |
| Й й | Й й | J j 2 | J j | Y y | |
| К к | К к | K k | K k (ks: x) | K k | |
| Л л | Л л | L l | L l | ||
| М м | М м | M m | M m | ||
| п н | Н н | N n | N n | ||
| О о | О о | O o | O o | ||
| П п | П п | P p | P p | ||
| Рр | Р р | R r | R r | ||
| С Ñ¿ | С с | S s | S s 5 | S s | |
| Т Ñ‚ | Т т | T t | T t | ||
| У у | У у | U u | U u | ||
| Ф Ñ„ | Ф ф | F f | F f | ||
| Ð¥ Ñ… | Х х | Ch ch | H h | Ch ch | Kh kh |
| Ц ц | Ц ц | C c | Z z | Ts ts | |
| Ч ч | Ч ч | ÄŒ Ä¿ | Tsch tsch | Ch ch | |
| Ш ш | Ш ш | Å Å¡ | Sch sch | Sh sh | |
| Щ щ | Щ щ | Å Ä¿ šĿ | Åœ Å¿ | Schtsch schtsch (Stsch stsch) | Shch shch |
| ÑŒ | (ь) | ' beziehungsweise j 3 (weich) | (-) beziehungsweise j | (-) beziehungsweise y | |
| Ю ÑŽ | Ю ю | Ju Ju | Û û | Ju Ju | Yu yu |
| Я Ñ¿ | Я я | Ja ja | Â â | Ja ja | Ya ya |
| ' | ' (Apostroph) 4 | (-) | (-) | ||
Hinweise:
- In der entsprechenden ISO-Tabelle wird statt des Akuts ein Gravis verwendet.
- kommt nur vor o vor
- Weichheitszeichen, nur nach Konsonanten; ein Großbuchstabe existiert nicht; palatisiert den vorangehenden Konsonanten; "j" vor "o", sonst (im Auslaut und vor Konsonanten) "'"; in der Transkription "j" vor "o", sonst nicht wiedergegeben.
- nur zwischen labialem Konsonanten und "j" + Vokal; in der Transkription gewöhnlich nicht wiedergegeben.
- Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache auch 'ss'.
Weißrussisch (Belarussisch, Belorussisch)
| Buchstabe | HTML | Transliteration | Transkription | SAMPA-Wert | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| üblich | ISO | deutsch | englisch | |||
| п а | А а | A a | A a | /a/ | ||
| Б б | Б б | B b | B b | /b/ | ||
| Ð’ в | В в | V v | W w | V v | /v/ | |
| Г г | Г г | H h | G g | H h | /h\/ | |
| Ò¿ Ò‘ | Ґ ґ | G g | Ç´ ǵ 1 | G g | /g/ | |
| Д д | Д д | D d | D d | /d/ | ||
| ДЖ дж | ДЖ дЖ | Dž dž | Dsch dsch | Dzh dzh | /Z/ | |
| ДЗ дз | ДЗ дЗ | Dz dz | Ds ds | Dz dz | /dz/ | |
| Е е | Е е | E e | E e (Je je) 2 | E e (Ye ye) 2 | /jE/ | |
| п Ñ‘ | Ё ё | Ë ë | Jo jo (O o) 3 | E e (auch Yo yo) | /jO/ | |
| Ж ж | Ж ж | Ž ž | Sch sch (Sh sh) 4 | Zh zh | /Z/ | |
| З з | З з | Z z | S s | Z z | /z/ | |
| І Ñ– | І і | I i | ÃŒ ì | I i | /i/ | |
| Й й | Й й | J j | I i (-) 5 | Y y | /j/ | |
| К к | К к | K k | K k 6 | K k | /k/ | |
| Л л | Л л | L l | L l | /l/ | ||
| М м | М м | M m | M m | /m/ | ||
| п н | Н н | N n | N n | /n/ | ||
| О о | О о | O o | O o | /o/ | ||
| П п | П п | P p | P p | /p/ | ||
| Рр | Р р | R r | R r | /r/ | ||
| С Ñ¿ | С с | S s | S s (ss) 7 | S s | /s/ | |
| Т Ñ‚ | Т т | T t | T t | /t/ | ||
| У у | У у | U u | U u | /u/ | ||
| ÐŽ Ñž | Ў ў | Ŭ Å | U u | /Å/ | ||
| Ф Ñ„ | Ф ф | F f | F f | /f/ | ||
| Ð¥ Ñ… | Х х | Ch ch | H h | Ch ch | Kh kh | /x/ |
| Ц ц | Ц ц | C c | Z z | Ts ts | /ts/ | |
| Ч ч | Ч ч | ÄŒ Ä¿ | Tsch tsch | Ch ch | /tS/ | |
| Ш ш | Ш ш | Å Å¡ | Sch sch | Sh sh | /S/ | |
| Ы Ñ‹ | Ы ы | Y y | Y y | /1/, IPA: / | ||
| Ь ÑŒ | Ь ь | ' (weich) | (-) (J j) 8 | (Y) (y) | /j/ - palatal | |
| Ð Ñ¿ | Э э | Ä– Ä— | È è | E e | /E/ | |
| Ю ÑŽ | Ю ю | Ju Ju | Û û | Ju ju | Yu yu | /ju/ |
| Я Ñ¿ | Я я | Ja ja | Â â | Ja ja | Ya ya | /ja/ |
Hinweise:
- In der entsprechenden ISO-Tabelle wird statt des Akuts ein Gravis verwendet.
- Nach weißruss. Vokalen, am Wortanfang und nach ÑŒ wird mit 'je' beziehungsweise 'Je' (engl. 'ye' beziehungsweise 'Ye') transkribiert, sonst mit 'e'. Beispiel: "Ельцін" -> "Jelzin". Wenn im Weißrussischen für Е е auch Ё ё geschrieben werden kann, wird Е е wie Ё ё wiedergegeben.
- Nach weißruss. Vokalen, am Wortanfang, nach den meisten Konsonanten und nach ь wird mit 'jo' beziehungsweise 'Jo' transkribiert; nur nach ж (sch/sh), ч (tsch) und ш (sch) jedoch mit 'o'. Beispiel: "Горбачёв" -> "Gorbatschow"
- Der Duden nennt 'sch' als herkömmliche Transkription, da ein "stimmhafter Sch-Laut" (wie in "Journal") im Deutschen nicht eindeutig und verständlich mit Buchstaben ausgedrückt werden könne. Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR übliche Transkription 'sh' (als Unterscheidung zum stimmlosen 'sch') wird von einigen als Notbehelf angesehen, da sie nur von Menschen mit Kyrillisch-Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen würde, andere argumentieren jedoch, eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden. In der Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info) wird jedoch aus Gründen der Einheitlichkeit die Schreibung mit sch verwendet.
- й wird nach i und nach ы nicht wiedergegeben. й = i am Wortende sowie zwischen weißrussischem Vokalbuchstaben und weißrussischem Konsonantenbuchstaben. Beispiele: "Горькій" -> "Gorki", "пндрей" -> "Andrei", "Чуйков" -> "Tschuikow".
- Der Duden schreibt vor, dass "in allen Fällen" "кѿ" als "x" transkribiert werden soll. In der Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info) wenden wir diese Regel nur dann an, wenn es um Wörter griechischen oder lateinischen Ursprungs geht (плекѿей -> Alexei), in echt russischen Wörtern wie etwa dem Ortsnamen "Выкѿа" wird die Schreibung mit "ks" verwendet (also "Wyksa").
- Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewöhnlich 'ss'.
- Weichheitszeichen. Palatisiert den vorangegangenen Konsonanten. Wird im Allgemeinen nicht transkribiert, da die Ausspracheunterschiede für Nicht-Sprachkundige kaum auffallen und ein Apostroph im Wort den Lesefluss nur erschwert. Beispiel: "Gorki" statt "Gor'ki". Ausnahmen sind die Verbindungen ьі und ьо, die als ji beziehungsweise jo transkribiert werden.
Zeichenkodierung
Kyrillisch ist in Unicode in den Bereichen U+0400-U+04FF (Cyrillic) und U+0500-U+052F (Cyrillic Extensions, zur Zeit nur belegt mit speziellen Schriftzeichen für Komi) alloziert. Der Bereich Cyrillic ist weiter unterteilt in
- U+0410-U+044F Basic Russian Alphabet
- U+0400-U+040F und U+0450-U+045F Cyrillic Extensions
- U+0460-U+0481 Historic Letters
- U+0482-U+0489 Historic Miscellaneous
- U+048C-U+04F9 Extended Cyrillic
Die verbreitetesten 8-Bit-Kodierungen für Kyrillisch sind ISO 8859-5, Microsoft Codepage 1251, Apple MacCyrillic, KOI8-R und KOI8-U.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Kodierung kyrillischer Zeichen in Unicode, als numerische Zeichenreferenzen (HTML, SGML, XML) und in den 8-Bit-Kodierungen.
| Unicode | HTML | ISO 8859-5 | CP1251 | Mac | KOI8-R | KOI8-U | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| А а | U+0410 U+0430 | &1040; &1072; | 0xB0 0xD0 | 0xC0 0xE0 | 0x80 0xE0 | 0xE1 0xC1 | 0xE1 0xC1 |
| Б б | U+0411 U+0431 | &1041; &1073; | 0xB1 0xD1 | 0xC1 0xE1 | 0x81 0xE1 | 0xE2 0xC2 | 0xE2 0xC2 |
| В в | U+0412 U+0432 | &1042; &1074; | 0xB2 0xD2 | 0xC2 0xE2 | 0x82 0xE2 | 0xF7 0xD7 | 0xF7 0xD7 |
| Г г | U+0413 U+0433 | &1043; &1075; | 0xB3 0xD3 | 0xC3 0xE3 | 0x83 0xE3 | 0xE7 0xC7 | 0xE7 0xC7 |
| Д д | U+0414 U+0434 | &1044; &1076; | 0xB4 0xD4 | 0xC4 0xE4 | 0x84 0xE4 | 0xE4 0xC4 | 0xE4 0xC4 |
| Е е | U+0415 U+0435 | &1045; &1077; | 0xB5 0xD5 | 0xC5 0xE5 | 0x85 0xE5 | 0xE5 0xC5 | 0xE5 0xC5 |
| Ж ж | U+0416 U+0436 | &1046; &1078; | 0xB6 0xD6 | 0xC6 0xE6 | 0x86 0xE6 | 0xF6 0xD6 | 0xF6 0xD6 |
| З з | U+0417 U+0437 | &1047; &1079; | 0xB7 0xD7 | 0xC7 0xE7 | 0x87 0xE7 | 0xFA 0xDA | 0xFA 0xDA |
| И и | U+0418 U+0438 | &1048; &1080; | 0xB8 0xD8 | 0xC8 0xE8 | 0x88 0xE8 | 0xE9 0xC9 | 0xE9 0xC9 |
| Й й | U+0419 U+0439 | &1049; &1081; | 0xB9 0xD9 | 0xC9 0xE9 | 0x89 0xE9 | 0xEA 0xCA | 0xEA 0xCA |
| К к | U+041A U+043A | &1050; &1082; | 0xBA 0xDA | 0xCA 0xEA | 0x8A 0xEA | 0xEB 0xCB | 0xEB 0xCB |
| Л л | U+041B U+043B | &1051; &1083; | 0xBB 0xDB | 0xCB 0xEB | 0x8B 0xEB | 0xEC 0xCC | 0xEC 0xCC |
| М м | U+041C U+043C | &1052; &1084; | 0xBC 0xDC | 0xCC 0xEC | 0x8C 0xEC | 0xED 0xCD | 0xED 0xCD |
| Н н | U+041D U+043D | &1053; &1085; | 0xBD 0xDD | 0xCD 0xED | 0x8D 0xED | 0xEE 0xCE | 0xEE 0xCE |
| О о | U+041E U+043E | &1054; &1086; | 0xBE 0xDE | 0xCE 0xEE | 0x8E 0xEE | 0xEF 0xCF | 0xEF 0xCF |
| П п | U+041F U+043F | &1055; &1087; | 0xBF 0xDF | 0xCF 0xEF | 0x8F 0xEF | 0xF0 0xD0 | 0xF0 0xD0 |
| Р р | U+0420 U+0440 | &1056; &1088; | 0xC0 0xE0 | 0xD0 0xF0 | 0x90 0xF0 | 0xF2 0xD2 | 0xF2 0xD2 |
| С с | U+0421 U+0441 | &1057; &1089; | 0xC1 0xE1 | 0xD1 0xF1 | 0x91 0xF1 | 0xF3 0xD3 | 0xF3 0xD3 |
| Т т | U+0422 U+0442 | &1058; &1090; | 0xC2 0xE2 | 0xD2 0xF2 | 0x92 0xF2 | 0xF4 0xD4 | 0xF4 0xD4 |
| У у | U+0423 U+0443 | &1059; &1091; | 0xC3 0xE3 | 0xD3 0xF3 | 0x93 0xF3 | 0xF5 0xD5 | 0xF5 0xD5 |
| Ф ф | U+0424 U+0444 | &1060; &1092; | 0xC4 0xE4 | 0xD4 0xF4 | 0x94 0xF4 | 0xE6 0xC6 | 0xE6 0xC6 |
| Х х | U+0425 U+0445 | &1061; &1093; | 0xC5 0xE5 | 0xD5 0xF5 | 0x95 0xF5 | 0xE8 0xC8 | 0xE8 0xC8 |
| Ц ц | U+0426 U+0446 | &1062; &1094; | 0xC6 0xE6 | 0xD6 0xF6 | 0x96 0xF6 | 0xE3 0xC3 | 0xE3 0xC3 |
| Ч ч | U+0427 U+0447 | &1063; &1095; | 0xC7 0xE7 | 0xD7 0xF7 | 0x97 0xF7 | 0xFE 0xDE | 0xFE 0xDE |
| Ш ш | U+0428 U+0448 | &1064; &1096; | 0xC8 0xE8 | 0xD8 0xF8 | 0x98 0xF8 | 0xFB 0xDB | 0xFB 0xDB |
| Щ щ | U+0429 U+0449 | &1065; &1097; | 0xC9 0xE9 | 0xD9 0xF9 | 0x99 0xF9 | 0xFD 0xDD | 0xFD 0xDD |
| Ъ ъ | U+042A U+044A | &1066; &1098; | 0xCA 0xEA | 0xDA 0xFA | 0x9A 0xFA | 0xFF 0xDF | 0xFF 0xDF |
| Ы ы | U+042B U+044B | &1067; &1099; | 0xCB 0xEB | 0xDB 0xFB | 0x9B 0xFB | 0xF9 0xD9 | 0xF9 0xD9 |
| Ь ь | U+042C U+044C | &1068; &1100; | 0xCC 0xEC | 0xDC 0xFC | 0x9C 0xFC | 0xF8 0xD8 | 0xF8 0xD8 |
| Э э | U+042D U+044D | &1069; &1101; | 0xCD 0xED | 0xDD 0xFD | 0x9D 0xFD | 0xFC 0xDC | 0xFC 0xDC |
| Ю ю | U+042E U+044E | &1070; &1102; | 0xCE 0xEE | 0xDE 0xFE | 0x9E 0xFE | 0xE0 0xC0 | 0xE0 0xC0 |
| Я я | U+042F U+044F | &1071; &1103; | 0xCF 0xEF | 0xDF 0xFF | 0x9F 0xDF | 0xF1 0xD1 | 0xF1 0xD1 |
| Ѐ ѐ | U+0400 U+0450 | &1024; &1104; | -/- -/- | -/- -/- | -/- -/- | -/- -/- | -/- -/- |
| Ё ё | U+0401 U+0451 | &1025; &1105; | 0xA1 0xF1 | 0xA8 0xB8 | 0xDD 0xDE | 0xB3 0xA3 | 0xB3 0xA3 |
| Ђ ђ | U+0402 U+0452 | &1026; &1106; | 0xA2 0xF2 | 0x80 0x90 | 0xAB 0xAC | -/- -/- | -/- -/- |
| Ѓ ѓ | U+0403 U+0453 | &1027; &1107; | 0xA3 0xF3 | 0x81 0x83 | 0xAE 0xAF | -/- -/- | 0xB4 -/- |
| Є є | U+0404 U+0454 | &1028; &1108; | 0xA4 0xF4 | 0xAA 0xBA | 0xB8 0xB9 | -/- -/- | -/- 0xA4 |
| Ѕ ѕ | U+0405 U+0455 | &1029; &1109; | 0xA5 0xF5 | 0xBD 0xBE | 0xC1 0xCF | -/- -/- | -/- -/- |
| І і | U+0406 U+0456 | &1030; &1110; | 0xA6 0xF6 | 0xB2 0xB3 | 0xA7 0xB4 | -/- -/- | 0xB6 0xA6 |
| Ї ї | U+0407 U+0457 | &1031; &1111; | 0xA7 0xF7 | 0xAF 0xBF | 0xBA 0xBB | -/- -/- | 0xB7 0xA7 |
| Ј ј | U+0408 U+0458 | &1032; &1112; | 0xA8 0xF8 | 0xA3 0xBC | 0xB7 0xC0 | -/- -/- | -/- -/- |
| Љ љ | U+0409 U+0459 | &1033; &1113; | 0xA9 0xF9 | 0x8A 0x9A | 0xBC 0xBD | -/- -/- | -/- -/- |
| Њ њ | U+040A U+045A | &1034; &1114; | 0xAA 0xFA | 0x8C 0x9C | 0xBE 0xBF | -/- -/- | -/- -/- |
| Ћ ћ | U+040B U+045B | &1035; &1115; | 0xAB 0xFB | 0x8E 0x9E | 0xCB 0xCC | -/- -/- | -/- -/- |
| Ќ ќ | U+040C U+045C | &1036; &1116; | 0xAC 0xFC | 0x8D 0x9D | 0xCD 0xCE | -/- -/- | -/- -/- |
| Ѝ ѝ | U+040D U+045D | &1037; &1117; | -/- -/- | -/- -/- | -/- -/- | -/- -/- | -/- -/- |
| Ў ў | U+040E U+045E | &1038; &1118; | 0xAE 0xFE | 0xA1 0xA2 | 0xD8 0xD9 | -/- -/- | -/- -/- |
| Џ џ | U+040F U+045F | &1039; &1119; | 0xAF 0xFF | 0x8F 0x9F | 0xDA 0xDB | -/- -/- | -/- -/- |
- Suche nach Kyrillisches Alphabet Infos mit: Yahoo
