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Leipziger Volkszeitung

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Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) ist gegenwärtig die einzige lokale Tageszeitung in Leipzig. Bis 1989 war sie Organ der Bezirksleitung Leipzig der SED.

Die Leipziger Volkszeitung blickt auf eine lange sozialdemokratische Geschichte zurück. Seit ihrer Erstgründung 1894 galt sie als Tribüne der deutschen Linken. Von 1902 bis 1907 war Franz Mehring ihr Chefredakteur. Seit 2004 ist Bernd Hilder Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung.

Die LVZ wirkte ab 19. Mai 1946 als Parteiorgan der SED für Westsachsen und später für Nordwestsachsen und bis zur Wende als Organ und Sprachrohr der SED-Bezirksleitung Leipzig. An der traditionsreichen Leipziger Volkszeitung beteiligen sich heute jeweils zu 50 Prozent die Verlage Madsack (Hannover) und Axel Springer AG. Sie erscheint weiter in der nord- und mittelsächsischen Region um die Messestadt Leipzig, im Nordteil des thüringischen Landkreises Altenburger Land unter dem Namen Osterländer Volkszeitung.

siehe auch: Zeitung

Weblinks







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