Münzmetall
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Einordnung: Numismatik | Chemie
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Münzmetalle sind allgemein alle Metalle und Legierungen, aus denen Münzen hergestellt werden.
Speziell wird eine Legierung aus 50–63 % Kupfer und 37–50 % Zink als Münzmetall und eine Legierung aus 75 % Kupfer und 25 % Nickel als Münzlegierung bezeichnet.
Als Münzmetalle wurden und werden Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Zink, Aluminium, Eisen, Blei und seltener auch Titan, Platin und Palladium verwendet, allerdings üblicherweise nicht in reiner Form sondern in Legierungen wie Stahl, Elektron, Messing, Bronze, Billon, Nordisches Gold und Neusilber.
In der Chemie bezeichnet man die Metalle der 11. Gruppe (bzw. 1. Nebengruppe) des Periodensystems auch als Münzmetalle. Dies sind Kupfer, Silber und Gold, relativ reaktionsträge Metalle, die seit dem Altertum für die Herstellung von Münzen verwendet werden. Roentgenium, ein instabiles, künstlich hergestelltes Element gehört zur selben Gruppe, wird aber nicht zur Münzherstellung verwendet.
Weblinks
- weitere Weblinks
- Eigenschaften von Münzmetallen und -legierungen
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