Mainz-Kostheim
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Einordnung: Wiesbaden
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Mainz-Kostheim ist ein an der Mündung des Mains in den Rhein gelegener Vorort von Wiesbaden. Kostheim hat 18.000 Einwohner, die lokale Wirtschaft wird vorrangig durch den Weinbau bestimmt. Das Wappen zeigt die 'Kostheimer Zange'.
Geschichte
Seine nachweisliche, offizielle Geschichte beginnt im Jahre 790 mit der Unterzeichnung einer Urkunde durch Karl den Großen. Eine Besiedelung etwa aus der Römerzeit oder früher lässt sich jedoch vermuten. So finden wir noch heute, bei Niedrigwasser, die Überreste eines Brückenpfeilers im Main, nur wenig neben der heutigen Brücke Kostheim – Gustavsburg. Gräber, Hausfundamente und Brunnen aus der Römerzeit deuten ebenfalls darauf hin, dass an dem Weg der Römer nach Mainz und Kastel und über die Steinerne Straße, mehr als nur ein römischer Lagerplatz gewesen sein muss. In seiner 1200jährigen Geschichte wurde Kostheim mehrfach niedergebrannt und immer wieder aufgebaut. Vor 200 Jahren, während und nach der Belagerung von Mainz durch die Franzosen, wurden Keller und Häuser geplündert und abgebrannt, Felder und Bäume verwüstet. So hält sich bis heute der Spruch „Häusche abgebrannt, Kühche fortgerannt – arm Kind von Kostheim“. Und der Ausdruck „Kostheimer Nickellos“ bedeutet, dass die armen Kostheimer weder Taler noch Nickel besaßen. Kostheim gehört ab 1945 zu Wiesbaden, war zuvor ein Stadtteil von Mainz. Es gibt zwei katholische und zwei evangelische Gemeinden, eine neuapostolische Kirche, seit 2003 auch eine Moschee. Kostheim hat zwei eigene Schwimmbäder (Ein Hallenbad in der Siedlung (nähe Ortsverwaltung) und ein Freibad auf der Halbinsel Maaraue. Kostheim hat ein reges Vereinsleben.
Weinbau
Mainz-Kostheim die zweitälteste Weinbaugemeinde des Rheingaus liegt in der Rhein-Main-Mündung rechts von Main und Rhein im Herzen des oberen Rheingaus. Seine nachweisliche, offizielle Geschichte beginnt im Jahre 790 mit der Unterzeichnung einer Urkunde durch Karl den Großen. Eine Besiedelung etwa aus der Römerzeit oder früher lässt sich jedoch vermuten. Denn der Weinbau wurde hier bereits von den Römern kultiviert. Die wohl bekannteste Rebsorte ist der Rheingauer Riesling . Ein immer gern getrunkener halbtrockener Wein, der zu allen Gelegenheiten mundet. Es gibt hier jedoch auch Spezialitäten wie Spätburgunder Grauburgunder, Gewürztraminer und Chardonnay.
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