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Markkleeberg

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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Freistaat Sachsen
Regierungsbezirk: Reg.-Bez. Leipzig
Landkreis: Leipziger Land
Fläche: 31,36 km²
Einwohner: 23.503 (30.06.2004)
Bevölkerungsdichte: 743 Einwohner je km²
Höhe: 132 m ü. NN
Postleitzahlen: 04416
Vorwahl: 0341
Geografische Lage: 51° 16' 60" n. Br.
12° 24' 0" ö. L.
Kfz-Kennzeichen: L
Gemeindeschlüssel: 14 3 79 450
Gemeindegliederung: XX Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
04416 Markkleeberg
Offizielle Website: www.markkleeberg.de---- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail-Adresse: zb@stadt-markleeberg.de
Politik
Bürgermeister: Dr. Bernd Klose (Partei)


Markkleeberg ist eine Große Kreisstadt im Bundesland Sachsen.

Es gibt 4 Grund- und 2 Realschulen, ein Gymnasium mit angeschlossenem Internat und einen Fachbereich der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK, FH).

Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte

2 Weblinks

Geografische Lage

Markkleeberg liegt am südlichen Rand von Leipzig im Landkreis Leipziger Land am Fluss Pleiße.

Geschichte

Die Stadt Markkleeberg wurde im Jahr 1934 als Zusammenschluss der Orte Oetzsch-Markkleeberg und Gautzsch gegründet. Da den Nationalsozialisten der Name der bei weitem größeren Gemeinde Gautzsch wegen seiner slawischen Herkunft nicht geeignet schien und sich auch der künstliche Vorschlag Auenwalde nicht durchsetzen konnte, wählte man als Namen der neuen Stadt den der kleinsten Ursprungsgemeinde, Markkleeberg. Sofort wurden alle slawischen Namen der Ortsteile ausgetilgt, so wurde aus Gautzsch Markkleeberg-West, aus Oetzsch-Raschwitz Markleeberg-Mitte und -als logische, aber unsinnige Konsequenz- aus dem eigentlich ohnehin deutschen Namen Markkleeberg Markkleeberg-Ost.

Später wurden die Ortschaften Großstädteln, Zöbigker, Prödel (mit Cospuden), Gaschwitz und Wachau eingemeindet, diese durften ihre Namen aber behalten. Die vom Sächsischen Landtag bereits beschlossene Eingemeindung Markkleebergs nach Leipzig zum 1. Januar 1999 wurde durch Klage beim Sächsischen Verfassungsgericht im Jahr 1999 abgewendet.

Am 16. Oktober 1813 war der Bereich Wachau ein Hauptschauplatz der Völkerschlacht, der verlustreichsten Schlacht der Befreiungskriege gegen Napoleon in Deutschland. Während des 2. Weltkrieges war Markkleeberg alliierten Bomberangriffen ausgesetzt und wurde am 18. April 1945 von amerikanischen und nach deren Abzug am 24. Juni 1945 von sowjetischen Truppen besetzt.

In der DDR war Markkleeberg vor allem durch die Landwirtschaftsausstellung "agra" bekannt. Die südlich von Markkleeberg gelegenen Braunkohlentagebaue Espenhain und Cospuden stellten zwischen 1990 und 1994 ihre Förderung ein und werden seither saniert und renaturiert. Dabei wurden erneute archäologische Ausgrabungen auf dem bekannten paläolithischen Fundplatz Markkleeberg möglich. Mittlerweile entstehen in der Bergbaufolgelandschaft große Seen und ausgedehnte Waldgebiete mit hohem Freizeitwert.


Ortspartnerschaften

Markkleeberg ist die Partnerstadt von Pierre-Benite (Frankreich), Zărneşti (Rumänien), Neusäß (bei Augsburg) und Hemmingen (bei Hannover).


Verkehr

Die Stadt liegt an der Bundesstraße B2/B95 und ist an die Straßenbahn-, S-Bahn- und Busnetze der Stadt Leipzig und des Umlandes angebunden. Der Anschluss an die Bundesautobahn A 38 ist für das Jahr 2005 geplant.


Weblinks










Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Markkleeberg aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.