Mehrgleisigkeit
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Einordnung: Schienenverkehr
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Englisch - Französisch - Italienisch - Niederländisch und Schwedisch sowie Spanisch
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Eisenbahnstrecken können außerhalb der Bahnhöfe aus einem oder mehreren Gleisen (Streckengleise) bestehen.
| Inhaltsverzeichnis |
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1.1 Eingleisige Strecken |
Anzahl der Streckengleise
Eingleisige Strecken
Die meisten Strecken sind eingleisig oder einspurig: das heißt, die Züge fahren in beiden Richtungen auf demselben Gleis. Dabei ist die Leistungsfähigkeit der Strecke beschränkt, da Begegnungen von Zügen („Kreuzung“) nur in Bahnhöfen oder Ausweichstellen möglich sind, zwischen denen auf der freien Strecke zwangsläufig nur jeweils ein Zug fahren kann. Dies ist außer bei Nebenstrecken und Kleinbahnen teilweise sogar bei wichtigen Hauptstrecken der Fall, in Deutschland zum Beispiel der Abschnitt Münster (Westf.) – Lünen (– Dortmund) an der Hauptstrecke Hamburg – Köln.
Zweigleisige Strecken und deren Fahrordnung
Hochgeschwindigkeitsstrecken und ein großer Teil der wichtigsten anderen Hauptstrecken sind zwecks höherer Leistungsfähigkeit und Sicherheit zweigleisig, zweispurig, doppelgleisig oder doppelspurig: dabei wird in jedem Staat im Regelfall für jede Richtung ein festgelegtes Gleis benützt (Fahrordnung oder Betriebsrichtung), und zwar entweder in Fahrtrichtung das linke (Linksbetrieb, Linksfahren, Linksfahrordnung, Linksverkehr) oder das rechte (Rechtsbetrieb, Rechtsfahren, Rechtsfahrordnung, Rechtsverkehr). Dementsprechend befinden sich die Signale bei Linksbetrieb links und bei Rechtsbetrieb rechts vom Gleis.
In wenigen Ländern wird abweichend davon auf einigen zweigleisigen Strecken links, auf anderen jedoch rechts gefahren.
An Stellen mit Wechsel der Fahrordnung erfolgt dieser entweder im (Grenz-)Bahnhof (Beispiel: Strecke Rotterdam – Antwerpen rechts, ab dem niederländischen Grenzbahnhof Roosendaal nach Belgien jedoch links) oder mittels Überführungsbauwerk auf freier Strecke (zum Beispiel an mehreren Stellen in Frankreich).
Dabei stimmt die Fahrordnung der Eisenbahn nicht immer mit derjenigen des Straßenverkehrs überein: in einigen Ländern mit Linksbetrieb der Eisenbahn fahren die Autos auf der rechten Straßenseite, während - vermutlich - in keinem Land mit Linksverkehr auf der Straße die Eisenbahn auf zweigleisigen Strecken rechts fährt.
Kreuzungsbahnhöfe auf sonst eingleisigen Strecken stellen keine zweigleisige Strecke dar, daher kann die Fahrordnung aus betrieblichen Gründen von der auf zweigleisigen Strecken üblichen abweichen. So begegnen sich die Züge in vielen Kreuzungsbahnhöfen in Deutschland auf dem in Fahrtrichtung linken Gleis, um die gleichzeitige Einfahrt der beiden Züge signaltechnisch zu ermöglichen.
Geschichte der Fahrordnung
Die Fahrordnung der Eisenbahn wurde meistens von der bestehenden Fahrordnung des Straßenverkehrs übernommen, weshalb die Eisenbahn in der Frühzeit wie die Pferdefuhrwerke meistens auf zweigleisigen Strecken links fuhr. Dagegen hatte die Schifffahrt darauf keinen Einfluss, weil Schiffe immer rechts zu fahren haben, und zwar auch in Ländern mit Linksverkehr im Straßen- und/oder Eisenbahnverkehr. Hinsichtlich der damals vorherrschenden Dampfloktechnik war das Linksfahren jedoch nachteilig, da der Heizer zwangsläufig auf der rechten Seite des Führerstandes arbeiten musste, damit der Lokführer auf dessen linker Seite die links vom Gleis stehenden Signale sehen konnte, was für den gewöhnlich rechtshändigen Heizer eine Arbeitserschwernis zur Folge hatte. Im Laufe der Zeit gingen verschiedene Bahnen daher teilweise oder vollständig vom Linksbetrieb auf den Rechtsbetrieb über, zum Beispiel in Deutschland die ehemaligen Gesellschaften: Leipzig - Dresdner Bahn, Großherzoglich Badische Staatsbahn und Hannoversche Staatsbahn; oder die Eisenbahn Russlands. Dagegen wurden in der Schweiz einige anfangs rechts befahrene Strecken zwecks Vereinheitlichung auf Linksbetrieb umgestellt.
Zweigleisige Eisenbahnstrecken in ehemaligen Kolonien haben in der Regel die Fahrordnung des frĂĽheren Mutterlandes (Ausnahme: Niederlande rechts, deren frĂĽhere Kolonie Indonesien jedoch links).
Zur weiteren Steigerung der Leistungsfähigkeit zweigleisiger Strecken wurde ab Mitte des 20. Jahrhunderts der Gleiswechselbetrieb eingeführt: dabei können beide Streckengleise signalmäßig in beiden Richtungen im Regelbetrieb befahren werden und Züge sich auf freier zweigleisiger Strecke überholen. Hierdurch wurde die starre Festlegung der Fahrordnung aufgehoben, obgleich auch auf Strecken mit Gleiswechselbetrieb gewöhnlich für jede Richtung das der in dem betreffenden Land hergebrachten Fahrordnung entsprechende Gleis benützt wird und das andere nur bei Bedarf. Eine eindeutig festgelegte Fahrordnung ist beim heutigen Eisenbahnbetrieb mit elektrischen oder Diesellokomotiven sowie Triebwagen mit ihren vornliegenden Führerständen jedenfalls nicht mehr erforderlich, da die Betriebssicherheit durch die Eisenbahnsicherungstechnik gewährleistet ist.
Mehrgleisige Strecken
Sehr stark belastete Strecken besonders im Nahbereich von Eisenbahnknotenpunkten und Ballungsräumen sind drei- oder viergleisig oder haben vereinzelt auch mehr als vier Streckengleise.
Dreigleisige Strecken
Auf dreigleisigen Strecken wird in der Regel entweder das mittlere oder eines der beiden äußeren Gleise in beiden Fahrtrichtungen benützt, die beiden anderen jedoch entsprechend der in dem betreffenden Land geltenden Fahrordnung jeweils in nur einer Richtung. Oftmals wird das dritte Gleis ausschließlich von Güterzügen genutzt.
Viergleisige Strecken
Viergleisige Strecken bestehen aus zwei Gleispaaren fĂĽr verschiedene Zugsarten, und zwar jeweils entweder fĂĽr:
- Reise- und GĂĽterzĂĽge,
- Fern- und VorortszĂĽge (Ferngleise mit Mischbetrieb fĂĽr Reise- und GĂĽterzĂĽge), oder
- schnelle und langsame ZĂĽge.
Sie werden entweder im Linienbetrieb oder im Richtungsbetrieb befahren:
- Linienbetrieb: die beiden Gleispaare werden wie zwei nebeneinander liegende zweigleisige Strecken befahren, zum Beispiel: Minden (Westf.) – Löhne (Westf.) – Bielefeld – Hamm (Westf.), oder in Frankreich: Thionville – Woippy (– Metz);
- Richtungsbetrieb: das eine Gleispaar befindet sich in der Mitte der Strecke, während sich das andere beidseits davon außen befindet, so dass die beiden Gleise für die eine Fahrtrichtung nebeneinander zusammen liegen und daneben zusammen die beiden anderen für die andere Richtung, zum Beispiel: (Essen –) Übergang vom Linienbetrieb auf Richtungsbetrieb vor Mülheim an der Ruhr Hbf – Duisburg Hbf – Duisburg-Schlenk (weiter Richtung Düsseldorf im Linienbetrieb) oder in Frankreich: (Paris –) Montereau – Saint-Florentin (– Dijon).
Es bestehen im allgemeinen wesentlich mehr viergleisige Strecken mit Linienbetrieb als mit Richtungsbetrieb. Dies trifft auch auf das Gebiet mit dem weltweit dichtesten Netz viergleisiger Strecken zu, nämlich London mit seiner weiteren Umgebung, sowie auf verschiedene andere längere viergleisige Streckenabschnitte in Großbritannien. Dagegen kommt der Richtungsbetrieb in Frankreich häufiger vor.
Strecken mit mehr als vier Gleisen
Dementsprechend sind die einzelnen Gleise von Strecken mit mehr als vier Gleisen ebenfalls nach Zugsarten und Fahrtrichtungen aufgeteilt, zum Beispiel: (Köln –) Abzweig Steinstrasse – Porz-Urbach – Troisdorf (– Siegburg/Neuwied): sechsgleisig mit je einem Gleispaar nebeneinander für Reisezüge, Hochgeschwindigkeitszüge und Güterzüge jeweils im Linienbetrieb. Bei Strecken mit mehr als vier Gleisen kann auch ein Teil der Streckengleise im Linienbetrieb und ein anderer im Richtungsbetrieb angelegt sein.
Diese Mischform existiert z.B. auf der Strecke Duisburg Hbf - DĂĽsseldorf Hbf:
- Ab Duisburg Hbf beginnt die Strecke fĂĽnfgleisig im reinen Richtungsbetrieb, dabei fĂĽhren drei Gleise nach SĂĽden und zwei Gleise nach Norden.
- Ab Duisburg-Schlenk wird die Strecke sechsgleisig, wobei die beiden Ferngleise wie beim Linienbetrieb üblich auf der Ostseite zusammengeführt werden, während die restlichen vier Nahverkehrsgleise auf der Westseite im Richtungsbetrieb geführt werden.
- Nach dem Bahnhof Duisburg-GroĂźenbaum werden die vier Gleise zu zweien zusammengelegt, sodass im Endeffekt eine viergleisige Strecke im Linienbetrieb verbleibt.
- Ab dem Bahnhof DĂĽsseldorf-Flughafen wird die Strecke wieder sechgleisig, dieses Mal aber im reinen Linienbetrieb, die Ferngleise auf der Ostseite, die S-Bahn-Gleise in der Mitte und zwei Regionalgleise auf der Westseite, vornehmlich fĂĽr RegionalExpress-ZĂĽge die im DĂĽsseldorfer Hauptbahnhof enden bzw. beginnen.
Anteil der zwei- und mehrgleisigen Strecken
Weltweite Verteilung
Entsprechend dem Entwicklungsstand der Länder und ihrer Eisenbahnnetze haben die meisten europäischen Länder sowie die ehemalige Sowjetunion in ihren Eisenbahnnetzen im weltweiten Vergleich den weitaus höchsten Anteil zwei- und mehrgleisiger Strecken, meistens mehr als 20 %. Außerhalb Europas beträgt ihr Anteil in Ägypten, Südafrika, Japan, Korea, China und Indien mindestens 20 %. Dagegen liegt deren Anteil am Gesamtnetz nicht nur in fast allen Ländern der so genannten Dritten Welt darunter, sondern sogar in den USA: dort sind beispielsweise im größten Bundesstaat Texas bis auf kurze Abschnitte im Bereich seiner drei größten Städte Houston, Dallas und San Antonio sowie eines Abschnittes bei Amarillo alle Strecken eingleisig, ebenso wie fast alle Strecken in der Westhälfte des Landes mit Ausnahme verschiedener längerer zweigleisiger Abschnitte der beiden Transkontinentalbahnen von San Francisco und Los Angeles nach Chicago sowie der Strecke Seattle – Portland. Die Transsibirische Eisenbahn als russische Transkontinentalbahn und längste Eisenbahnstrecke der Welt ist wiederum durchgehend zweigleisig.
RĂĽckbau und Ausbau heute
Besonders in Nordwest- und Mitteleuropa sowie in Kanada und den USA wurden bereits viele frĂĽher zweigleisige Strecken auf nur mehr ein Gleis zurĂĽckgebaut, was auch heute weiterhin geschieht.
In Deutschland wurde im Bereich der sowjetisch besetzten Zone (spätere DDR) und der Französischen Besatzungszone nach dem 2. Weltkrieg durch die Besatzungsmächte auf fast allen zweigleisigen Strecken das zweite Gleis demontiert, so dass dort viele Hauptstrecken zunächst nur mehr eingleisig waren und das zweite Gleis teilweise auch niemals wiederaufgebaut wurde. Die Bahnhofsanlagen bleiben meist im Originalzustand. Die ausgebauten Gleise wurden zur Reparatur der Schäden in den Gebieten der Besatzungsmächte verwendet.
Dagegen werden in vielen anderen Ländern einschließlich verschiedener Entwicklungsländer wie Marokko, Iran oder Indien auch heute noch eingleisige Strecken zweigleisig ausgebaut; dasselbe betrifft in Nordwest- und Mitteleuropa im Gegensatz zu dessen meisten anderen Ländern auch Österreich, die Niederlande (dort auch in größerem Umfang mit Bau dritter und vierter Gleise an bereits zweigleisigen Strecken) und die Schweiz. Nur in den beiden zuletztgenannten Ländern sowie in Belgien, Luxemburg und Großbritannien sind mehr als 50 % der Eisenbahnstrecken zwei- und mehrgleisig.
Fahrordnung in den einzelnen Ländern:
Auffällig ist, dass sich Länder mit höherem Anteil zwei- und mehrgleisiger Strecken sowie mit Rechtsbetrieb der Eisenbahn fast nur auf der Nordhalbkugel der Erde befinden. In den kursiv geschriebenen Ländern sind mindestens 20 % der Strecken zwei- und mehrgleisig:
Linksbetrieb
- Amerika: Brasilien, Uruguay, Argentinien, Chile;
- Europa: Irland, GroĂźbritannien einschlieĂźlich Nordirland, Schweden, Belgien, Schweiz, Italien, Portugal;
- Afrika: Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Côte d'Ivoire, Kenia, Simbabwe, Mosambik, Südafrika;
- Asien: Japan, Korea (beide Teile), China einschlieĂźlich Taiwan, Iran, Pakistan, Indien, Bangladesch, Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Malaysia, Indonesien;
- Ozeanien: Australien, Neuseeland;
Linksbetrieb mit Ausnahmen
- Europa:
- Frankreich: im Elsass und in Lothringen aufgrund deren früherer Zugehörigkeit zu Deutschland noch heute Rechtsbetrieb;
- Slowenien: Zidani Most – Dobova (– Zagreb/Kroatien) rechts;
Linksbetrieb und Rechtsbetrieb als Regelfahrordnungen
- Europa:
- Österreich: Es herrschte während der Donaumonarchie bezüglich der Fahrordnung ein ziemliches Durcheinander als Folge des Baues durch verschiedene Gesellschaften, die jeweils ihre eigene Fahrordnung hatten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Bereich der Bundesbahndirektionen Wien und Villach links, im Bereich der Bundesbahndirektionen Linz und Innsbruck rechts gefahren, was zur Folge hatte, dass Züge der Westbahn im Bahnhof Amstetten von Links- auf Rechtsverkehr wechselten. Heute wird noch auf der Südbahn einschließlich der Semmeringbahn (Wien – Graz–Puntigam), der Nordbahn (Wien – Hohenau – Břeclav/Tschechien), der Strecke Absdorf-Hippersdorf – Tulln – Wien sowie den meisten Strecken im Wiener Stadtgebiet links gefahren; ansonsten dagegen rechts, einschließlich der beiden früher links befahrenen Strecken Westbahn (Wien – Amstetten) und Brennerbahn (Wörgl – Innsbruck – Brenner – Italien);
- Spanien: Auf der ehemaligen Nordbahn (Norte) von Irún über Burgos und Valladolid nach Madrid nebst weiteren Strecken in deren Einzugsbereich besteht Linksbetrieb, während auf den zweigleisigen Streckenabschnitten der ehemaligen Eisenbahngesellschaft MZA (Madrid – Zaragoza – Alicante) östlich und südlich von Madrid und in Madrid selbst sowie den Hochgeschwindigkeitsstrecken rechts gefahren wird. Der Übergang zwischen den Fahrordnungen erfolgt in einem komplizierten planfrei angelegten Gleisdreieck im Nordwesten von Madrid.
- Asien: Iran, Syrien
Rechtsbetrieb mit Ausnahmen
- Europa:
- Luxemburg: nur (Belgien-) Kleinbettingen – Luxemburg-Stadt links
- Tschechien: auch hier aus der Donaumonarchie frĂĽher gemischte Fahrordnungen (ehemalige Nordbahn Oderberg – Ostrava – Prerau – BĹ™eclav [– Ă–sterreich ] sowie zweigleisige Teile der Strecke ZateÄ? – Prag: links, die frĂĽher durchgehend links befahrene Strecke [ ĂšstĂ nad Labem –] Kadan – Komotau – Karlsbad – Eger wurde auf Gleiswechselbetrieb mit Regelfahrordnung rechts umgebaut)
- Amerika:
- USA: Strecken der ehemaligen Chicago and Northwestern Railroad (CNW, zum Beispiel Omaha – Cedar Rapids – Chicago) sowie kleinere Abschnitte bei San Bernardino (Kalifornien) und bei Bangor (Maine) links, früher auch Chicago – Toledo – Cleveland – Buffalo – Albany der ehemaligen New York Central Railroad (NYC)
- Kuba: Auf den wenigen Doppelspurabschnitten besteht im allgemeinen Rechtsbetrieb, im Raum Havanna jedoch Linksbetrieb.
Rechtsbetrieb
- Amerika: Kanada, Mexiko
- Europa: Norwegen, Dänemark, Finnland, ehemalige Sowjetunion einschließlich asiatischem Teil, Polen, Deutschland, Niederlande, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Türkei einschließlich asiatischem Teil
- Afrika: Senegal, Kamerun
- Asien: siehe oben unter Europa
Literatur
- Röll, Viktor Freiherr von (Hg.) et al.: Enzyklopädie des Eisenbahnwesens, 2. Auflage Berlin/Wien: Urban & Schwarzenberg
- Band III 1912, Seiten 394-395: Suadicani, Doppelgleise
- Band IV 1913, Seiten 484-490: Bosshardt, Fahrordnung
- Band VII 1915, Seiten 260-264: Giese, Mehrgleisige Strecken
- Band X 1923, Seiten 533-534: Breusing, Zweigleisiger Betrieb
- Müller, Wilhelm: Eisenbahnanlagen und Fahrdynamik, Berlin (West)/Göttingen/Heidelberg: Springer Verlag; Band 1: 1950, Band 2: 1953.
- Grassmann, Ewald: Handbuch des Eisenbahnbauwesens. Darmstadt: Carl Röhrig Verlag, 1961.
- Rossberg, Ralf Roman: Geschichte der Eisenbahn. KĂĽnzelsau: Sigloch Service Edition, 1977 (Seiten 519-521: Nicht alle Bahnen fahren rechts).
- Blier, Gérard: Nouvelle géographie ferroviaire de la France. Paris: La Vie du Rail. Tome (Band) I: Le réseau: structure et fonctionnement 1991, ISBN 2-902808-34-8 (Seiten 42-49).
Die früher in Papierform herausgegebenen Statistiken des Internationalen Eisenbahnverbandes (Union Internationale des chemins de fer, UIC, Website:www.uic.asso.fr/home/home_de.html) enthalten unter anderem Angaben über die Länge zwei- und mehrgleisiger Strecken sowie die Fahrordnung bei den meisten Mitgliedsbahnen, letzteres allerdings manchmal fehlerhaft.
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