www.infos-aus-germanien.infoBy Germanien | Startseite | Impressum | Sitemap | Webtips
 

Menschliche Stimme

www.infos-aus-germanien.info



Inhaltsverzeichnis

Die menschliche Stimme

Die oberen Luftwege (Rachen, Mund- und Nasenraum)bezeichnet man als Ansatzrohr oder auch Vokaltrakt. In diesem wird der im Kehlkopf produzierte primĂ€re Kehlkopfklang verĂ€ndert. Bei vielen MĂ€nnern ist der Kehlkopf deutlich als "Adamsapfel" zu erkennen. Er besteht aus Knorpel und ist hohl, da die Atemluft hindurchströmen muss. Im Kehlkopf sind zwei Stimmlippen gespannt: aus Muskel und Gewebeschichten aufgebaute Lippen, die durch Muskeln, Knorpel und Gelenke eingestellt werden können. Sie verschließen die Luftröhre bis auf einen kleinen Spalt, welchen man als Stimmritze (Glottis) bezeichnet.

Die Stimmlippen sind beim normalen Atmen entspannt und die Stimmritze ist breit, damit die Luft ungehindert ein- und ausströmen kann. Um stimmhafte Töne zu erzeugen, werden die Stimmlippen angespannt. Die Stimmritze ist dann bis auf einen feinen Spalt verengt. Wenn nun Luft aus der Lunge kommt, werden die StimmbÀnder in Schwingungen versetzt Àhnlich Saiten. Die im Ansatzrohr befindliche Luft schwingt mit. Ein Klang (Stimmklang) entsteht.

Je entspannter die Stimmlippen sind, desto tiefer ist der Grundton des Klanges - je angespannter sie sind, desto höher wird er. Die Tonhöhe hĂ€ngt allerdings von der LĂ€nge und der Dicke der StimmbĂ€nder ab. Je lĂ€nger sie sind, desto tiefer ist die Stimme. MĂ€nner haben lĂ€ngere Stimmlippen als Frauen, weil der Kehlkopf grĂ¶ĂŸer ist. Kinder, ob Jungen oder MĂ€dchen, haben immer hohe Stimmen, da die Stimmlippen kĂŒrzer sind. WĂ€hrend des Stimmbruches werden bei Jungen und MĂ€dchen die Stimmlippen dicker und lĂ€nger, mancher hat die Stimme wĂ€hrend dieser Zeit gar nicht mehr unter Kontrolle, klingt heiser oder gar stimmlos.

Die Stimmlippen sind neben dem undenseitigen Anblasdruck fĂŒr Tonhöhe und TonstĂ€rke verantwortlich; sie liefern den Grundton. Dabei erzeugen sie ein undifferenziertes obertonreiches Schwingungsgemisch. Es klingt wie ein schnarrendes GerĂ€usch. Die Laute, die wir zur sprachlichen VerstĂ€ndigung brauchen, entstehen im Ansatzrohr. Mund- und Rachenhöhle, die Zunge, die Lippen und die ZĂ€hne wirken hierbei zusammen.

Beispielsweise ist bei den Vokalen A, E, I, O und U die Stellung der Stimmlippen fast immer gleich. Die verschiedenen Klangfarben werden durch die VerÀnderung der Mund- und Rachenhöhle erzeugt. Bei M und N bleibt die Mundhöhle geschlossen und die Luft strömt durch die Nase aus.

Heiserkeit

Heiserkeit entsteht in den meisten FĂ€llen durch eine EntzĂŒndung der Kehlkopfschleimhaut und der StimmbĂ€nder, am hĂ€ufigsten im Rahmen einer ErkĂ€ltung, und klingt anschließend auch wieder ab. Meist bildet sich Schleim, der sich auf die StimmbĂ€nder legt und sie daran hindert, die Stimmritze in gewohnter Weise zu weiten und zu verschließen. Es resultiert das uns allen bekannte heisere KrĂ€chzen unterschiedlicher StĂ€rke. In schlimmen FĂ€llen kommt gar keine Lautbildung mehr zustande, der Patient flĂŒstert nur noch. Da die Wortaussprache durch die Zungen- und Gesichtsmuskulatur gestaltet wird, kann der Zuhörer die flĂŒsternd gesprochenen Worte trotzdem noch verstehen.

Weitere GrĂŒnde fĂŒr Heiserkeit können sein:

Literatur

Links





Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Menschliche Stimme aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.