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Mercedes de Acosta

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Mercedes de Acosta (* 1. März 1893 in New York; † 9. Mai 1968 in New York) war eine amerikanische Schriftstellerin und Modedesignerin. Sie wurde vor allem durch ihre Liebesaffären mit Eleanore Duse, Isadora Duncan, Anna Pawlowa, Eva Le Gallienne, Greta Garbo und Marlene Dietrich bekannt.

Die Tochter eines kubanischen Vaters, Ricardo de Acosta und einer spanischen Mutter, Micaela Hernandez y Alba, die von den Herzögen von Alba abstammte, wuchs in einem exzentrischen, reichen Milieu auf, wehrte sich aber bereits früh gegen kirchliche und moralische Zwänge der Gesellschaft und kämpfte bereits als ganz junges Mädchen öffentlich für die Rechte der Frauen.

Bekannt für ihre androgyne Kleidung zählte de Acosta zu den erfolgreichsten Drehbuchschreiberinnen ihrer Zeit.

1920 erschien ihr erster Roman, Bessie Maybury entdeckte sie und läutete den Beginn einer bemerkenswerten Karriere ein. Marybury, die über bemerkenswerte Kontakte in Hollywood verfügt, vermittelt ihr Verträge mit MGM und einigen anderen großen Studios, wo sie Marlene Dietrich und Greta Garbo kennenlernt.

Obwohl mit dem Maler Abram Poole (1882-1961) verlobt, lernt sie 1920 Eva LeGallienne kennen, erkennt ihre lesbischen Neigungen und geht eine Beziehung zu ihr ein. Obwohl die Hochzeit trotzdem stattfindet, scheitert die Ehe (auch ihr Mann war homosexuell) und de Acosta widmet ihr Leben von nun an ganz den Frauen.

Sie unternimmt einige Reisen nach Europa und auch nach Indien, wo sie sich von Guru Ramana Maharishi unterrichten lässt und arbeitet während des zweiten Weltkriegs als Kriegsberichterstatterin in Frankreich.

1960 erscheint ihre Autobiografie "Here lies the heart", die zu der damaligen Zeit allerdings wenig beachtet wird.

Sie starb 1968 verarmt und von ihren früheren Freunden vergessen in New York, begraben wird sie neben Mutter und Schwester, Rita de Alba de Acosta (die als außergewöhnlich Schönheit Rita Lydig bekannt war) auf dem Trinity Cemetery Washington Heights in New York.

Zehn Jahre nach dem Tod von Greta Garbo werden, einem Vermächtnis de Acostas entsprechend, ihre 55 Liebesbriefe veröffentlicht.










Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Mercedes de Acosta aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.