Messe (Musik)
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Die Musik während des katholischen Hochamtes oder während der eigentlichen kirchlichen Messe wird gewöhnlich ebenfalls als Messe bezeichnet.
Sie besteht nach den Anfangsworten des zu singenden Textes aus dem Kyrie eleison oder Christe eleison, dem Gloria in excelsis Deo, dem Credo, Sanctus und Osianna, dem Benedictus, dem Agnus Dei und dem Dona nobis pacem. Der eigentliche Kirchengesang, wie er jetzt meist üblich und im Messbuch, dem Kyriale und Antiphonarium enthalten ist, ist der Gregorianische, wie ihn Papst Gregor der Große ordnete. Die deutschen Lieder sind späteren Ursprungs. In polyphoner Bearbeitung der Messe lieferten Ausgezeichnetes Palestrina ("Missa papae Marcelli"), in Italien Orlando di Lasso und in Deutschland Hans Leo Haßler. Mit der Zeit schwand jedoch die ursprüngliche Einfachheit jenes Gesanges mehr und mehr, besonders durch die Anwendung der Instrumentalmusik im 17. Jahrhundert. Messen mit Orchester komponierten: Johann Sebastian Bach ("Hohe M." aus H moll), die beiden Haydn, Mozart, Beethoven, Naumann, Vogler, Winter, Cherubini, Rossini, Hummel, Seyfried, Eybler, Tomaschek, Fr. Schneider, Hauptmann, Fr. Kiel, Alb. Becker, Anton Bruckner u. a.
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Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Der Wissensstand von damals kann inzwischen überholt sein.
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