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Metro Lissabon

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Die Lissaboner Metro (Metropolitano de Lisboa) wurde 1959 eröffnet und ist ein 4-Linien-System

Geschichte

Eröffnet wurde die Metro am 29. Dezember 1959 als Y-förmiges Netz zwischen Sete Rios (heute Jardim Zoológico), Entre Campos und dem gemeinsamen Endbahnhof Restauradores. Bereits in den nächsten Jahren wurde die Strecke im Süden (heute grüne Linie) weiter zu den Bahnhöfen Rosio (1963), Soccoro (heute Martim Moniz) (1966), Anjos (1966) und schließlich Alvalade (1972).

In den nächsten Jahren wurden keine Ausbauten in Angriff genommen, da man zuerst die bestehenden Bahnsteige verlängern wollte. Dies geschah in den Jahren 1973-1982.

1988 gab es zwei neue Tunnelstücke. Einerseits vom Bahnhof Sete Rios nach Colégio Militar / Luz und andererseits von Entre Campos zur städtischen Universität (Cidade Universitária). 1993 wurde der neue Kreuzungsbahnhof Campo Grande eröffnet. Da nun das System einer Linie mit zwei Ästen, die sich kreuzen, zu kompliziert war, wurden sie 1995 in 2 Linien aufgeteilt. Einmal die Linha da Gaivota (Seemöwenlinie) mit dem Verlauf Colégio Militar-Luz <> Campo Grande über Alameda. Die zweite Linie, die Linha tun Girassol (Sonneblumenlinie), mit dem Verlauf Rotunda (heute Marquês de Pombal)<> Campo Grande über Saldanha.

1997 wurde die Seemöwenlinie um zwei Stationen, Carnide und Potinha, verlängert. Ebenfalls 1997 wurde die Sonnenblumenlinie bis Rato erweitert.

Im März 1998 erfolgten mehrere Bahnhofsumbenennungen:

Im April 1998 erfolgte eine Verlängerung der Seemöwenlinie bis Cais do Sodré. Gleichzeitig wurde die Linha da Gaivota in zwei Linien aufgeteilt. Die blaue Linie, auch weiter als Seemöwenlinie bezeichnet, verlief nun von Potinha nach Baixa-Chiado. Die neue Linie, die nun Linha da Caravela (Caravel-Linie) hieß, verlief von Cais do Sodré nach Campo Grande.

Da im Jahre 1998 in Lissabon die Expo 98 stattfand, wurde eine neue U-Bahnlinie gebraucht und am 19. Mai 1998 eröffnet. Die neue Linie, als Linha do Oriente (Ostlinie) bezeichnet, fuhr vom bereits vorhandenen Bahnhof Almeda in Richtung Osten zum U-Bahnhof Oriente. In den folgenden Monaten Juli und November wurde 2 weitere Stationen (Cabo Ruivo und Olivais) der Ostlinie hinzugefügt.

Am 2. November 2002 wrude die Caravel-Linie bis Telheiras verlängert. 2004 baute man neue Tunnelstücke für die Sonneblumen- und Seemöwenlinie bis Odivelas bzw. Amadora Este.

Linien

Das Lissaboner U-Bahnsystem besteht aus 45 Haltestellen und besitzt eine Gesamtlänge von 38 km.

Linienname Kartenfarbe Strecke Eröffnet Länge Bahnhöfe
Linha da Gaivota (Seemöwenlinie) Blau Amadora Este <> Baixa-Chiado 1959 12 km 15
Linha do Girassol (Sonneblumenlinie) Gelb Odivelas <> Rato 1959 11 km 13
Linha da Caravela (Caravel-Linie) Grün Cais do Sodré <> Telheiras 1963 9 km 13
Linha do Oriente (Ostlinie) Rot Alameda <> Oriente 1998 6 km 7


Karte mit den Haltestellen== Ausbau und Planungen == 2005 soll die Seemöwenlinie bis zum Lissaboner S-Bahnhof Santa Apolónia verlängert werden. Bis 2006 soll die Strecke der Ostlinie von Almeda bis São Sebastião fertig werden. Damit würde die rote Linie auch (endlich) die Seemöwen- und Sonnenblumenlinie kreuzen.

Weitere Pläne sehen vor die Caravel-Linie bis zum Bahnhof Potinha (blaue Linie) und die Sonnenblumenlinie bis zum S-Bahnhof Alcântra Mar zu verlängern. Die Ostlinie soll im Norden bis Lumiar bzw. Sacavém gebaut werden. Im Süden ist eine Erweiterung bis Campo de Ourique vorgesehen.

Weblinks







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