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Metro Mailand

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Die MailÀnder Metro (auf Italienisch Metropolitana Milanese) wurde 1964 eröffnet und ist nach Rom die zweite italienische Stadt mit einer U-Bahn.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Da die Straßenbahn und der Busverkehr nicht mehr zur Erschließung Mailands reichten, wurde 1957 der Beschluss gefasst eine Metro zu bauen. Die Bauarbeiten fingen im Herbst 1958 an.

M1 (Rote Linie)

Die rote Linie wurde als erste MailÀnder U-Bahnlinie am 1. November 1964 zwischen Sesto Marelli und Lotto eröffnet. Die Strecke war damals 11,8 km lang und hatte 21 Stationen. Bereits 2 Jahre spÀter wurde eine Zweiglinie zwischen den Stationen Pagano und Gambara in Betrieb genommen. Die rote Linie (auch M1) wurde dann auch immer weiter verlÀngert. 1975 wurden beide LinienÀste gleichzeitig jeweils nach QT8 bzw. Inganni erweitert. 1980 ging es bis San Leonardo und 1986 bis Molino Dorino und Sesto FS (beide heutige Endstationen). Die letzte VerlÀngerung war 1992: Damals wurde die Zweiglinie um eine Station bis Bisceglie erweitert.

M2 (GrĂŒne Linie)

Die grĂŒne Linie war ursprĂŒnglich eine Straßenbahn zwischen Vaprio d'Adda und Cassano d'Adda. 1969 endeten die Bauarbeiten fĂŒr die Umwandlung in eine U-Bahn. Damals wurde die Linie M2 zwischen Caiazzo und Cascina Gobba eröffnet. 1970/71 wurde die grĂŒne Linie weiter in Zentrum bis zur S-Bahnstation Porta Garibaldi gebaut. Damals kreuzte die grĂŒne Linie die bestehende bereits Linie M1 am Bahnhof Loretto.
1972 erfolgte eine lĂ€ngsten Metroausbauten: Die M2 wurde Richtung Nordosten außerhalb des Stadtgebiets bis Gorgonzola verlĂ€ngert. Dort wurde auch eine Betriebswerkstatt fĂŒr die grĂŒne Linie errichtet.
1978 wurde eine zweite Kreuzung mit der roten Linie (M1) am Bahnhof Cadorna erbaut. Nun bildeten die beiden U-Bahnlinien das typische Fischblasennetz.
1981 wurde Àhnlich der roten Linie eine Zweiglinie bis zum heutigen Endbahnhof Cologno Nord gebaut.
Daraufhin wurden die M2 1983 bis Porta Genova und 1985 bis Romolo und zum Nachbarort Gessate verlÀngert. Die letzte Inbetriebnahme einer neuen Strecke war 1994 bis Famagosta.

M3 (Gelbe Linie)

Die jĂŒngste Linie des MailĂ€nder U-Bahnnetzes wurde am 1. Mai 1990 zwischen Centrale FS (Hauptbahnhof) und Duomo als Shuttleservice eröffnet. Bereits 7 Monate spĂ€ter, im Dezember 1990, wurde der regulĂ€re Betrieb mit einer VerlĂ€ngerung bis Porta Romana aufgenommen.
1991 wurde die M3 in beide Richtungen bis San Donato bzw. Sondrio erweitert. 1995 gab es eine VerlÀngerung bis Zara, 2003 bis Maciachini.
Die gelbe Linie ist komplett barrierefrei fĂŒr Behinderte zu erreichen.

Linien

Das MailÀnder U-Bahnnetz ist 71,8 km lang (davon sind 48 km unterirdisch) und hat 85 Stationen.

Nummer Kartenfarbe Strecke Eröffnung LÀnge Bahnhöfe
M1 Rot Sesto Fs <> Molino Dorino / Bisceglie 1964 24,9 km 36
M2 GrĂŒn Famagosta <> Cologno Nord / Gessate 1969 33,2 km 32
M3 Gelb San Donato <> Maciachini 1990 13,7 km 17


Ausbau und PlÀne

Derezit finden grade Bauarbeiten bei allen Linien statt. Die M1 soll bis Rho Fiera (2005), die M2 bis Abbiategrasso (2004) und die M3 bis Comasina (2007) verlĂ€ngert werden. Außerdem gibt es PlĂ€ne, dass die M1 bis Monza fahren soll (2007). 2006 soll eine neue Zweiglinie fĂŒr die grĂŒne Linie entstehen.

Langfristige PlĂ€ne gibt es ebenfalls fĂŒr alle Linien:

Andere Verkersmittel in Mailand

Neben der Metro gibt es in Mailand auch eine Straßenbahn, eine Art S-Bahn und die sogenannte Pasante. Diese soll als bessere Verbindung zwischen der U-Bahn und der S-Bahn fungieren. Sie fĂ€hrt derzeit zwischen Dateo und Certosa bzw. Bovisa. Manchmal wird diese auch als 4. U-Bahnlinie bezeichnet. Sie wurde 1997 eröffnet, ist 9,4 km lang und hat 8 Stationen.
Außerdem gibt es in Mailand auch eine 2-Stationen-Mini-U-Bahn von der U-Bahnstation Coscina Gobba zur Haltestelle Ospedale/San Raffaele. Diese basiert Ă€hnlich wie die Metros in Lyon, Lille oder Rennes auf dem VAL-System. Manchmal wird sie auch als Metro San Raffaele bezeichnet.

Sonstiges

Stromzufuhr

Die M1 hat im Gegensatz zur M2 und M3 ein anderes Stromsystem. Sie wird mit einer Stromschiene an der Seite fĂŒr die Stromaufnahme und einer weiteren Schiene in der Gleismitte fĂŒr die RĂŒckspeisung betrieben. Außerdem fĂ€hrt sie mit Gleichstrom bei einer Fahrspannung von 750 Volt.
Die M2 und M3 dagegen fahren mit einem auf dem Zugdach befindlichen Stromabnehmer. Die zwei U-Bahnlinien werden zwar auch mit Gleichstrom, jedoch bei einer Fahrspannung von 1500 Volt betrieben.

BetriebswerkstÀtten

Derzeit gibt es 6 BetriebswerkstÀtten:

Weblinks









Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Metro Mailand aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.