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Michael Horlacher

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Dr. Michael Horlacher (* 18. Januar 1888 in Pottenstein/Oberfranken; † 12. Oktober 1957) war ein deutscher Politiker der CSU.

Dr. Horlacher studierte Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre in München, anschließend arbeitete er - unterbrochen vom Kriegsdienst im 1. Weltkrieg - beim bayerischen statistischen Landesamt und beim Statistischen Reichsamt. 1920 bis 1933, als er aus politischen Gründen in den Ruhestand versetzt wurde, war er Direktor der Bayerischen Landesbauernkammer. Von 1919 bis 1925 war er Landtagsabgeordneter und von 1924 bis 1933 Reichstagsabgeordneter. 1933 und 1944 wurde er aus politischen Gründen verhaftet, die letzten Kriegsmonate verbrachte er im KZ Dachau.

Dr. Horlacher war nach dem Krieg Direktor des Bayerischen Raiffeisenverbandes und Staatskommissar für das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen. Er beteiligte sich an der Gründung der CSU. 1946 bis 1950 gelangte er für die CSU erneut in den Landtag und wurde dessen Präsident. 1947 bis 1949 war er Mitglied des Länderrates. Er gehörte dem Deutschen Bundestag in den ersten beiden Legislaturperioden (1949-1957) an. Er vertrat den Wahlkreis Forchheim im Parlament. 1952 gehörte er zu der Gruppe von bayerischen Abgeordneten, die erfolglos beantragten, den Artikel 102 des Grundgesetzes mit dem Ziel zu ändern, für bestimmte Delikte die Todesstrafe wieder einzuführen. 1956/57 war er stv. Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Prüfung von Vorgängen in der Einfuhr- und Vorratsstelle für Fette.

Scharf kritisiert wurde er für ein Interview zur geringen Zahl weiblicher Abgeordneter im bayerischen Landtag, in dem er folgenden Satz von sich gab: "Als Einzelne wirkt die Frau wie eine Blume im Parlament, aber in der Masse wie Unkraut."







Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Michael Horlacher aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.