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Mittlerer Erzgebirgskreis

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Wappen Karte

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Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Verwaltungssitz: Marienberg
Fläche: 595,36 km²
Einwohner: 93.483 (31. Dezember 2001)
Bevölkerungsdichte: 157 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: MEK
Kreisschlüssel: 14 1 81
Kreisgliederung: 23 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Markt 7
09496 Marienberg
Website: www.erzgebirge-mek.de- style="background: #ffffff;" E-Mail-Adresse: info@lra-mek.de
Politik
Landrat: Albrecht Kohlsdorf (CDU)
Karte

Der Mittlere Erzgebirgskreis ist ein Landkreis im Südwesten des Bundeslandes Sachsen. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Freiberg, im Südosten der tschechische Verwaltungsbezirk Karlsbad (Karlovarský kraj), im Südwesten und Westen der Landkreis Annaberg, im Westen der Landkreis Stollberg und im Nordwesten die kreisfreie Stadt Chemnitz.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

siehe dazu auch: Liste der Landschaften in Sachsen, Liste der Gewässer in Sachsen

Wirtschaft

Mit dem Niedergang des Bergbaues im Erzgebirge wurde der natürliche Rohstoff Holz als neue Erwerbsquelle erschlossen. Daraus entwickelte sich eine traditionsreiche, wirtschaftlich bedeutsame Spezialproduktion von den in aller Welt bekannten erzgebirgischen Erzeugnissen wie zum Beispiel der original Seiffener Nussknacker und Räuchermänner. Hauptproduktionsstätten dieser Tradition sind vor allem in Seiffen, Olbernhau, Grünhainichen und Borstendorf zu finden. Neben dieser traditionellen, holzverarbeitenden Industrie sind vor allem der Maschinenbau, die Elektroindustrie, das Baugewerbe sowie das Handels- und Dienstleistungsgewerbe maßgebliche Erwerbszweige der Region. Zu den wichtigsten Erzeugnissen in diesen Branchen sind Kühlschränke, Industriefedern, Normteile, Leuchten, Armaturen, Holzbearbeitungsmaschinen und Motorräder zu rechnen. Für das produzierende und dienstleistende Gewerbe sind eine Vielzahl von Gewerbegebieten entstanden. So siedelten sich unter anderem Unternehmen aus den Bereichen Bauindustrie, Maschinenbau, metallverarbeitende Industrie, Ernährungsgewerbe, Volkskunst, Elektroinstallation, Elektronik/Elektroindustrie, Leuchtenbau, Möbel, Umwelttechnik, Recycling, Transport und Speditionen, Sanitär- und Heizungsbau, Holzindustrie sowie Handel und Dienstleistung an. Der Landkreis ist vom Tourismus geprägt, durch ihn führt die Silberstraße.

Verkehr

Bundesstraßen:
B 101 - Annaberg - Heinzebank - Pockau - Freiberg
B 171 - Wolkenstein - Marienberg - Olbernhau - Sayda
B 174 - Chemnitz - Zschopau - Heinzebank - Marienberg - Reitzenhain - Chomutov - Prag
B 180 - Burkhardtsdorf - Gornau - Flöha
sowie ein weitverzweigtes Netz von Kreis- und Kommunalstraßen.

Bahnlinien:
Chemnitz - Neuhausen
Chemnitz - Zschopau - Wolkenstein

Geschichte

Der Mittlere Erzgebirgskreis wurde am 1. August 1994 als Zusammenschluss der Landkreise Marienberg und Zschopau gegründet.

Wappen

...

Städte und Gemeinden

Städte

  1. Lengefeld
  2. Marienberg
  3. Olbernhau
  4. Wolkenstein
  5. Zöblitz
  6. Zschopau, Große Kreisstadt

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Verwaltungsgemeinschaft "Marienberg" mit Sitz in Marienberg, Mitglieder: Marienberg und Pobershau
  2. Verwaltungsgemeinschaft "Seiffen/Erzgeb." mit Sitz in Seiffen, Mitglieder: Deutschneudorf, Heidersdorf und Seifen
  3. Verwaltungsgemeinschaft "Zschopau" mit Sitz in Zschopau, Mitglieder: Gornau und Zschopau
  4. Verwaltungsverband "Grüner Grund" mit Sitz in Scharfenstein, Mitglieder: Drebach, Scharfenstein und Venusberg
  5. Verwaltungsverband "Wildenstein" mit Sitz in Grünhainichen, Mitglieder: Börnichen, Grünhainichen und Waldkirchen

Gemeinden

  1. Amtsberg
  2. Börnichen/Erzgeb.
  3. Borstendorf
  4. Deutschneudorf
  5. Drebach
  6. Gornau/Erzgeb.
  7. Großolbersdorf
  8. Großrückerswalde
  9. Grünhainichen
  10. Heidersdorf
  11. Pfaffroda
  12. Pockau
  13. Pobershau
  14. Scharfenstein
  15. Seiffen/Erzgeb., Kurort
  16. Venusberg
  17. Waldkirchen/Erzgeb.


Weblinks









Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Mittlerer Erzgebirgskreis aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.