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Monika Hohlmeier

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Monika Hohlmeier (* 2. Juli 1962 in München) ist eine deutsche Politikerin (CSU). Seit 1998 ist sie Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus. Sie ist die Tochter des ehemaligen Bayerischen Ministerpäsidenten Franz-Josef Strauß.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Hohlmeier absolvierte eine Ausbildung zur Hotelkauffrau.

Ihre politische Karriere begann sie als Gemeinderätin in Vaterstetten.

1990 wurde Hohlmeier in den Bayerischen Landtag gewählt.

Von 1993 bis 1998 war sie unter Hans Zehetmair Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Nach der Landtagswahl 1998 wurde dieses Ministerium neu zugeschnitten, so dass der Wissenschafts- und Forschungsbereich allein von Zehetmaier als Mini-Ministerium fortbestehen konnte. Im Zuge dieser Umbildung berief Ministerpräsident Edmund Stoiber Monika Hohlmeier als Staatsministerin für Unterricht und Kultus in sein Kabinett.

Hohlmeier ist seit dem 20. Juni 2001 Trägerin des Bayerischen Verdienstordnens.

Sie war bis zum 20. Juli 2004 Vorsitzende der Münchner CSU. Von diesem Posten trat sie nach eigenen Angaben aus Überlastungsgründen zurück. Sie war durch Vorwürfe aus der CSU, sie habe die Münchner Partei-Wahlfälscher unterstützt und ihre Fraktions- und Vorstandskollegen mit einer Sammlung von privaten Interna (grüner Plastik-Ordner) unter Druck gesetzt, selbst unter extremen Druck gekommen, sodass sie den Vorsitz umgehend an ihren Vize Otmar Bernhard weitergab. Forderungen, dass sie wegen dieses moralischen Makels das Ministeramt für Schulen mit besonders hohem Anspruch an den Vorbildcharakter aufgeben solle, blieben ohne entsprechende Reaktion, insbesondere Ministerpräsident Edmund Stoiber wies jeglichen persönlichen Zweifel an der Integrität Hohlmeiers zurück. Für den anstehenden Untersuchungsausschuss hat die SPD mittlerweile ihre Fragen vorgelegt, die unter anderem auch Klarheit schaffen sollen ob am Ende sogar Edmund Stoiber selbst in dieser Sache ein Mitwisser war.

Kultus

Unmittelbar nach der Landtagswahl 2003 kündigte sie kurzerhand und unerwartet die umgehende Verkürzung der Schulzeit in den Bayrischen Gymnasien von 9 auf 8 Jahren an, was zusammen mit 4 Jahren Grundschule eine Schulzeitverkürzung von 13 auf 12 Jahre bedeutet. Der Lernstoff sollte dabei kurzerhand auf die neue Zeit umgelegt werden. Betroffen sind nur die Klassen bzw. die Schüler welche neu in die Schullaufbahn eingegliedert werden.

Eine kurz darauf folgende angestrebte Änderung der Lernmittelfreiheit so dass alle neuen Bücher von den Schülern zu bezahlen sind wurde nach massiven Elternprotesten wieder storniert und durch eine weitaus weniger kostenintensive Alternativlösung ersetzt. Hierbei wird lediglich eine pauschale Gebühr von den Schülern erhoben, die im Endeffekt dem Betrag entspricht den der Freistaat Bayern bisher für Schulbücher aufgewendet hat. Es entstanden darüber hinaus Diskussionen zu den Kostenerstattungen für die Benutzung von Schulbussen.

Die Ernennung ihres Presseprechers Brendel zum Direktor des Gymnasiums in Pfarrkirchen brachte Hohlmaier im Novermber 2004 erneut in die Schlagzeilen, da hier Vorwürfe der Begünstigung laut wurden und diese durch die Klage eines Mitbewerbers für diese Stelle zur gerichtlichen Klärung führen dürften. Das Verwaltungsgericht Regensburg hat zunächst die Ernennung für unwirksam erklärt. In diesem Zusammenhang ist mit einem Untersuchungsaussuss im Rahmen des Landtags zu rechnen der Klarheit zu den Handlungen von Hohlmaier schaffen soll und diese zu Bewerten hat.

Im Zuge des CSU-Parteitags vom 20. November 2004 kommuniziert Hohlmaier erstmals, den Beamtenstatus der Lehrerschaft abschaffen zu wollen.

Familie

Die Familiengruft wurde im Zusammenhang mit dem Verfahren gegen Hohlmeiers Bruder Max Josef Strauß kurzzeitig von den Finanzbehörden gepfändet. Diese Maßnahme wurde aber nach scharfer Kritik (durch wen?) gegen das "pietätlose Verhalten" wieder aufgehoben (von wem? Von Faltlhauser?).

Siehe auch: Brüder Max Josef Strauß (*1959) und Franz Georg Strauß (*1961)

Infos zur Person

Skandale um Monika Hohlmeier





--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)





Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Monika Hohlmeier aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.