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Motte (Burg)

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Der Begriff Motte stammt aus der französischen Sprache und bedeutet - Klumpen - was sich sprachlich auf den Hügel bezieht auf dem die Burg errichtet wurde. Piper entlehnte den Begriff aus frz. Château à la motte (= Erdklumpenburg). Sie ist eine Weiterentwicklung der Festungs-/Burgbauten aus germanischer Zeit, die meist aus Wällen und Palisaden bestanden, ist aber auch an den befestigten Wachturm aus der Römerzeit angelehnt. Motten entstanden zwischen 900 und 1000 n. Chr. Der turmartige Holzbau wurde auf einem (meist aufgeschütteten) Erdhügel errichtet und war von einem Palisadenzaun umgeben . Der Eingangsbereich zum Wohnbau war in der Regel durch eine Zugbrücke gesichert oder lag nicht ebenerdig und war somit nur über eine Leiter zu erreichen, die im Verteidigungsfall eingezogen werden konnte. Die außerhalb des Wohnbereiches liegenden Stall- und Vorratsgebäude wurden häufig durch extra Palisaden geschützt, die eine Art Vorburg bildeten, welche den Zugang zur Hauptburg schützten.

Auch bei späteren Steinbauten dieses Baustils spricht man von Motte. Charakteristisch ist der aufgeschüttete Erdhügel mit einem Wohn- oder Fluchtturm, umgeben von einer Palisade oder Steinmauer.

Andere Bezeichnung: Turmhügelburg, Erdhügelburg

Ähnliche Bezeichnungen: Palasburg, Ringburg, Schildmauerburg, Turmburg

Historische Stätten in Deutschland:

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