Mylau
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Einordnung: Ort in Sachsen | Vogtland
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| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
| Wappen style="width: 145px;" | | |||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Sachsen | ||
| Regierungsbezirk: | Chemnitz | ||
| Landkreis: | Vogtlandkreis | ||
| Geographische Lage: | 50° 37' n. B. 12° 16' ö. L. | ||
| Höhe: | 290-370 m ü. NN | ||
| Fläche: | 4,73 km² | ||
| Einwohner: | 3.080 (31.12.2003) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 651 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 08499 (alt: XXXX) | ||
| Vorwahl: | 03765 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | V | ||
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 78 390 | ||
| Stadtgliederung: | |||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Reichenbacher Str. 13 08499 Mylau | ||
| Offizielle Website: | www.mylau.de- bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | stadt-mylau@mylau.de |
| Politik | |||
| Bürgermeister: | Christoph Schneider | ||
Mylau ist eine Kleinstadt im Vogtlandkreis/Sachsen. Sie befindet sich in den Tälern der Göltzsch und des aus Richtung Reichenbach kommenden Seifenbaches.
| Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Angrenzende Gemeinden im Vogtlandkreis sind Limbach sowie die Städte Netzschkau und Reichenbach. Im Norden grenzt die thüringische Kreisstadt Greiz an.
Geschichte
Am Fuße einer um 1180 erbauten Burg, der heutigen Burg Mylau, entstand im 14. Jahrhundert eine Siedlung, die 1367 von Karl IV. das Stadtrecht verliehen bekam. Das Städtchen blieb bis zum Ausgang des 17. Jahrhunderts unbedeutend - 1650 gab es nur 24 Bürgerhäuser - danach wuchs es durch die Ansiedlung von Handwebereien rasch an. Letztere war im 19. Jahrhundert die Voraussetzung für die nicht unerhebliche Entwicklung der Textilindustrie.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Burg Mylau wurde nie zerstört und befindet sich an der Mündung des Seifenbaches in die Göltzsch. Im Nordwesten der Stadt wird die Göltzsch von der weltberühmten Göltzschtalbrücke überspannt. Sehenswert ist ferner die 1890 erbaute Stadtkirche, die eine Orgel von Gottfried Silbermann (1730/31) besitzt.
Wirtschaft und Infrastruktur
Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Reichenbach und Netzschkau. 1895 erhielt Mylau einen eigenen Bahnanschluss nach Reichenbach und 1905 nach Lengenfeld. Dieser bestand bis 1977.
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