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Nesenbach

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Nesenbach ist der Name eines kleinen Baches, der die Talmulde eingeschnitten hat, in der sich die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart entwickelt hat.

Weder von der Länge noch von der normalen Wasserführung oder dem Einzugsgebiet her hat der Bach eine besondere Bedeutung. Er entspringt im Stadtteil Vaihingen und überwindet dabei auf seinem 12,8 km langen Lauf durch das Nesenbachtal ein Gefälle von 220 m bis er bei Berg (Stadtbezirk Stuttgart-Ost) in den Neckar mündet.

Vermutlich ist die schützende Wirkung dieses engen Tals der Grund dafür, dass sich trotz der an sich ungünstigen Topographie die Residenz- und spätere Großstadt entwickeln konnte.

Vielfältig war der Nutzen des Nesenbachs für die Bevölkerung: Er lieferte das Wasser zum Waschen, Reinigen, Gießen, zum Tränken und Schwemmen des Viehs, für viele handwerkliche Tätigkeiten, zum Abschwemmen des Unrats und selbstverständlich auch das Löschwasser.

Erhebliche Hochwasserschäden richtete der Nesenbach immer dann an, wenn bei heftigem Gewitterregen die Wassermassen von den steilen Hanggebieten ins Tal strömten. Innerhalb weniger Minuten konnte die normale Wasserführung von 20 bis 100 l/s auf 60 bis 100 m³/s, also bis zum Tausendfachen anschwellen.

Da der Nesenbach im Laufe der Zeit immer mehr verschmutzte, wurde er in zunehmendem Maße überwölbt oder eingedolt. In dieser Form dient er heute als Regenwasserkanal für das gesamte Nesenbachtal.

Bemerkenswerte Bauwerke sind zwei zwischen Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart-Kaltental das Nesenbachtal überspannende Viadukte: die Ortsumfahrung von Stuttgart-Vaihingen (Nord-Süd-Straße) sowie die Gäubahnbrücke.






Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Nesenbach aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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