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Neunkirchen (Saar)

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Wappen Karte
fehlt noch
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Neunkirchen
Fläche: 75,08 km²
Einwohner: 50.882 (September 2004)
Bevölkerungsdichte: 677 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 66511 - 66540
Telefonvorwahl: 06821
Geografische Lage: 49° 21' n. Br.
07° 10' ö. L.
Höhe: 252 m ü. NN
Kfz-Kennzeichen: NK
Gemeindeschlüssel: 10 0 43 114
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Oberer Markt 16
66538 Neunkirchen
Offizielle Website: www.neunkirchen.de- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail-Adresse: kreisstadt@neunkirchen.de
Politik
Oberbürgermeister: Friedrich Decker (SPD)
Stadtrat (51 Sitze):
(Kommunalwahl v. 13.06.2004)
SPD: 53,4% (-3,1) - 27 Sitze (-4)
CDU: 34,7% (-0,6) - 18 Sitze (-2)
FDP 6,1% (+2,2) - 3 Sitze (+3)
Grüne 5,8% (+1,5) - 3 Sitze (+3)

Neunkirchen (Saar) ist eine saarländische Kreisstadt an der Blies - rund 20 km nordöstlich der Landeshauptstadt Saarbrücken gelegen. Mit rund 50.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt des Saarlandes.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die früheste Besiedlung im Neunkirchener Gebiet gab es um 700 v. Chr, die erste urkundliche Nennung Neunkirchens war im Jahre 1281. Neunkirchen gehörte zum Fürstentum Nassau-Saarbrücken. Das Fürstenhaus errichtete nacheinander zwei Schlösser in der waldreichen Gegend. Das erste Schloss wurde in den Pfalzkriegen zerstört, das zweite während der Französischen Revolution.

Bereits in der Frühzeit der Industrialisierung wurden Kohlevorkommen entdeckt, die gemeinsam mit den im nahen Lothringen gefundenen Eisenerzen (Minette) zur Entstehung einer Eisenindustrie führten. Bereits Johann Wolfgang von Goethe, der Neunkirchen als Student bereiste, beschreibt in Dichtung und Wahrheit die malerische Lage der Stadt, das Schlösschen und die Eisenverhüttung.

Die Industrialisierung von Neunkirchen war eng verbunden mit der Familie von Stumm-Halberg, denen die Hüttenwerke gehörten. Die Familie wusste es lange Zeit zu verhindern, dass Neunkirchen Stadtrechte verliehen wurden. Als Dorf war es einfacher zu lenken. Erst 1922 wurde Neunkirchen Stadt.

Am 10. Februar 1933 explodierte ein Gasometer nahe beim Eisenwerk. 68 Menschen starben, es gab fast 200 Verletzte. Viele Häuser wurden unbewohnbar, ein neues Schulhaus wurde fast völlig zerstört. Es gab bald Sonderbriefmarken, mit denen für die Opfer gesammelt wurde, das Rote Kreuz half beim Bau einer Siedlung für die beim Unglück obdachlos gewordenen.

Am 15. März 1945 wurde bei einem Bombenangriff die Innenstadt zu fast 80% zerstört.

Durch den Niedergang der Schwerindustrie in den siebziger Jahren wurde Neunkirchen stark betroffen. Als 1982 das Eisenwerk geschlossen wurde (lediglich die Walzstraße wurde weiter betrieben), führte die Stadt eine Weile die deutsche Arbeitslosenstatistik an.

Die frühere Bedeutung Neunkirchens als Eisenbahnknotenpunkt ist nach der Stillegung des Rangierbahnhofes zurückgegangen.

Mittlerweile hat sich die Stadt wirtschaftlich erholt und ist zu einer regional bedeutsamen Einkaufsstadt geworden.

Stadtteile

Eschweilerhof, Furpach, Hangard, Heinitz, Kohlhof, Ludwigsthal, Münchwies, Sinnerthal, Wellesweiler, Wiebelskirchen.

Politik

Oberbürgermeister

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Neunkirchen ist über die Bundesautobahnen A 6 (Saarbrücken - Waidhaus) und A 8 (Perl - Bad Reichenhall) sowie die Bundesstraße B 41 (Saarbrücken - Bad Kreuznach) an das überregionale Straßennetz, nicht nur in Deutschland sondern auch nach Frankreich, Luxemburg und Österreich, gut angebunden.

1953 bis 1964 wurde der ÖPNV teilweise durch Oberleitungsbusse gewährleistet.


Kultur und Sehenswürdigkeiten


Sport

Im Ellenfeldstadion ist der ehemalige Fußball-Bundesligist Borussia Neunkirchen zu Hause. Der Verein spielt heute in der Oberliga Südwest.

Zoo

Neunkirchen verfügt über einen Zoologischen Garten.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks



offizielle Internetpräsenz der Kreisstadt
Historischer Verein Stadt Neunkirchen e.V.
Es Heftche – Stadtmagazin für Neunkirchen und Umgebung







Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Neunkirchen (Saar) aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

Liedertexte