Neustrelitz
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Einordnung: Ort in Mecklenburg-Vorpommern
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| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
| Hilfe zu Wappen | |||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | ||
| Landkreis: | Mecklenburg-Strelitz | ||
| Fläche: | 138,07 km² | ||
| Einwohner: | 22.578 (31.12.2003) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 164 Einwohner/km² | ||
| Höhe: | 74 m ü. NN | ||
| Postleitzahl: | 17235 | ||
| Vorwahl: | 03981 | ||
| Geografische Lage: | 53° 22' nördl. Breite 13° 4' östl. Länge | ||
| Kfz-Kennzeichen: | MST | ||
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 55 050 | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 17235 Neustrelitz | ||
| Website: | www.neustrelitz.de---- bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | stadtinformation@neustrelitz.de |
| Politik | |||
| Bürgermeister: | Andreas Grund | ||
Neustrelitz, Kreisstadt des Landkreises Mecklenburg-Strelitz, liegt in der Mecklenburgischen Seenplatte, eingebettet in verträumte Seen und weite, stille Wälder.
| Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Neustrelitz liegt am Zierker See, in der Nähe von Neubrandenburg.
Innerhalb der Stadt liegt der Glambecker See, nördlich der Lange See und der Krebssee sowie die Apfelwiesen und die Hellberge, südöstlich der Domjüchsee.
Geschichte
Die Stadt wurde 1733 gegründet als Residenz des (Teil-)Herzogtums Mecklenburg-Strelitz und war zunächst als Ortsteil der nur wenig südlich gelegenen altmecklenburgischen Landstadt Strelitz gedacht, ab der Jahrhundertmitte entwickelte sie sich jedoch zur eingeschränkt selbständigen Residenzstadt. Sie blieb als Kommune im politischen System des alten Mecklenburg bis zum Ende der Monarchie 1918 bedeutungslos. Nach Eingemeindung von Strelitz [Alt] 1931 war sie kurzzeitig kreisfrei; am 29. April 1945 wurde die Stadt von der Sowjetarmee befreit und blieb bis zum Abzug der sowjetischen Truppen Garnison. Bei Kriegsende 1945 brannten das Residenzschloss, das Theater, ein Pavillon, das alte Palais und das Kollegiengebäude unter ungeklärten Umständen ab. Seit 1952 war Neustrelitz Kreisstadt und Verwaltungssitz eines namensgleichen Landkreises; nach der Verwaltungsreform von 1994 wiederum Kreisstadt des neugebildeten Landkreises Mecklenburg-Strelitz, zu dem wesentliche Teile des einstigen mecklenburgischen Teilstaates gehören.
Partnerstädte
Persönlichkeiten
- Heinrich Schliemann ging hier zur Schule. Diese Schule hieß in der DDR "Oberschule 1", dort gab es "R-Klassen", d.h. hier wurde verstärkt Russisch unterrichtet. Heute heißt diese Schule "Carolinum"
- Friedrich Wilhelm Buttel
- Hans-Jürgen Graf von Blumenthal
- Adolf Glaßbrenner
- Walter Gotsmann
- Carl August Görner
- Jürgen Heinrich
- Engelbert Humperdinck
- Harald Juhnke begann seine Karriere am Neustrelitzer Theater.
- Angelika Milster
- Jesco von Puttkamer (Publizist) (1919-1987) wurde in Neustrelitz geboren.
- Wilhelm Riefstahl
- Daniel Sanders
- Der Maler Gerd Gombert wirkte hier.
- Der Schriftsteller Helmut Sakowski
- Andreas Dittmer, dreifacher Olympiasieger im Kanurennsport
Sehenswürdigkeiten
- Geplante Residenzstadt in achteckiger Form, Stadtkirche, Schlosskirche, katholische Kirche, Rathaus, Gymnasium Carolinum
- barocker Stadtpark mit Luisentempel, Orangerie und verschiedenen Statuen und Büsten. Diverse zum Schlossbestand gehörende Gebäude wie ein Reitstall, Luisentempel mit Statue der Königin Luise und der Carolinenstift (anfangs ein Krankenhaus, nach 1945 Erweiterte Oberschule).
- Tierpark innerhalb des Schlossparks
- Stadtmuseum
- Müritz-Nationalpark, 318 km² groß
- Slawendorf am Rande des Zierker Sees
Kultur
- das 1954 neugebaute Friedrich-Wolf-Theater, Deutsche Tanzkompanie (in der DDR: Folkloreensemble).
- Jährlich werden die Schlossgartenfestspiele veranstaltet, 2004 unter dem Motto "Königin Luise – Eine Königin tanzt".
- Stadtarchiv
- Bibliothek
Wirtschaft
Maschinenfabrik Rogge, Landtechnischer Anlagenbau (LTA), Binnenhafen, Tourismus, Bahnbetriebswerk, Landwirtschaft. Früher zur DDR-Zeit: Ingenieurfachschule ("Technikum")
Sonstiges
- Am Rande von Neustrelitz - beim Kalkhorst - befindet sich seit Jahrzehnten eine Satelliten-Boden-Station. Sie wird heute vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) genutzt.
- Das sowjetische bronzene Ehrenmal im Zentrum des Marktplatzes wurde 1993 nach Abzug der sowjetischen Garnison ohne Volksentscheid entfernt und befindet sich jetzt in einem Lager.
- Presse: Tageszeitung "Nordkurier" - ehemaliger Name "Freie Erde" (www.nordkurier.de/ ), "Der Demokrat" (www.der-demokrat.de/)
- Kfz-Zeichen: MST, ab 1990 zunächst NZ, in der DDR CL, später auch CZ
Weblinks
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