New York City
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Einordnung: New York City | Ort in New York
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| Inhaltsverzeichnis |
Basisdaten
- Land
- USA
- Bundesstaat
- New York
- Counties
- Bronx County
- Kings County
- New York County
- Queens County
- Richmond County
- Einwohner
- 8 085 743 (2003)
- Bürgermeister
- Michael Bloomberg (Republikaner)
New York Dieser Artikel enthält IPA-Lautschrift. Bei einigen Browsern muss für die fehlerfreie Darstellung eine entsprechende Unicode-Schriftart einmalig manuell eingestellt werden.
ist mit circa 8 Millionen Einwohnern auf 800 km² die größte US-amerikanische Stadt. Sie liegt an der Ostküste der USA im Bundesstaat New York an der Mündung des Hudson River. Um sie vom Staat New York zu unterscheiden, wird sie inoffiziell auch New York City genannt. Der Spitzname der Stadt ist Big Apple (Großer Apfel). Heute umfasst sie neben Manhattan noch die Gemeinden (boroughs) Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island.
Geschichte
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| (*) Schätzung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
17. Jahrhundert
Die Stadt wurde 1621 als Nieuw Amsterdam an der Südspitze des heutigen Manhattans von niederländischen Siedlern gegründet und zur Hauptstadt der Kolonie Neu-Niederland ernannt. In der neu gegründeten Stadt herrschten bald chaotische Verhältnisse. Unter der Herrschaft von korrupten Gouverneuren nahm die Kriminalität enorm zu.
1647 entschloss sich die Niederländische Westindien-Kompanie wieder für Ordnung zu sorgen. Diese Aufgabe sollte Peter Stuyvesant übernehmen. Während seiner 17-jährigen Amtszeit als Gouverneur wurden das erste Krankenhaus, das erste Gefängnis und die erste Schule gebaut. Als Schutz vor Überfällen ließ er im Norden der Stadt quer über die Insel einen Wall aufschütten, der später der dort verlaufenden Straße seinen Namen gab, der Wall Street. 1664 wurde die Stadt von den Engländern erobert und zu Ehren des Bruders des englischen Königs, Herzog James von York, in New York umbenannt.
18. Jahrhundert
Im 18. Jahrhundert war New York aktiv an der Unabhängigkeitsbewegung beteiligt. 1776 war sie für kurze Zeit das Hauptquartier George Washingtons, wurde dann aber von den Briten besetzt. Die Briten verließen die Stadt erst 1783, nachdem die amerikanische Unabhängigkeit auch von europäischen Staaten einschließlich Großbritannien anerkannt wurde. Von 1788 bis 1790 war New York Hauptstadt der USA. George Washington wurde hier 1789 als erster Präsident vereidigt. In den wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach dem Krieg wurde 1792 die New York Stock Exchange gegründet.
19. Jahrhundert
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt schneller als je zuvor. 1811 beschlossen die Stadtplaner, die ganze Insel Manhattan, von der nur die Südspitze bebaut war, mit einem rasterförmigen Straßennetz zu überziehen. Die einzige Ausnahme war und ist bis heute der Broadway. Ein Wendepunkt in der Geschichte der Stadt war die Fertigstellung des Eriekanals 1825. Durch ihn wurde eine Verbindung zwischen New York, den großen Seen und damit dem mittleren Westen geschaffen. Über Nacht wurde die Stadt zum größten Warenumschlagsplatz an der amerikanischen Ostküste.
Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Planungen für einen großen Stadtpark, den so genannten Central Park. Die Bauarbeiten dafür begannen 1858 und waren 1866 größtenteils abgeschlossen.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm der Strom der Einwanderer stetig zu. Iren, Italiener, Deutsche, alle kamen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch die meisten verbrachten viele Jahre in Elendsquartieren in Slumvierteln wie Five Points und der Bowery. Konflikte entluden sich teilweise gewaltsam wie in den Draft Riots, die die Stadt in das größte Chaos ihrer Geschichte stürzten. Durch das starke Wachstum musste die Verwaltung geändert werden. Die Bronx wurde 1874 zum Stadtteil von New York, die übrigen drei boroughs wurden 1898 eingegliedert. Bis heute haben sich die einzelnen Stadtteile sowohl in der Verwaltung als auch im Selbstverständnis ihrer Bewohner eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt. So ist beispielsweise Little Italy die Bezeichnung für einen Stadtteil, der in erster Linie von italienisch-stämmigen Amerikanern bewohnt wird.
20. Jahrhundert
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der Industrie und des Handels. In den wilden Zwanzigern geriet New York in einen Börsenrausch, der am 24. Oktober 1929, dem Schwarzen Donnerstag, ein jähes Ende fand. Die Wirtschaftskrise traf New York hart. Die Arbeitslosenquote stieg auf über 25%. Die Menschen verloren ihre Arbeit und ihre Wohnungen. Die Wende kam durch die von Bürgermeister Fiorello La Guardia nach seiner Wahl 1933 aufgelegten Hilfs- und Bauprogramme. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden auch die ersten Wolkenkratzer, zum Beispiel das Woolworth Building und vor allem später Empire State Building oder das Chrysler Building, die zum Sinnbild der Stadt wurden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es nach einer kurzen Phase des Optimismus' schnell bergab. Die Mittelschicht zog in die Vororte und die Industrie wanderte ab. Wie viele andere US-Städte litt auch New York in den 60ern unter Rassenunruhen. In den 70ern nahm die Kriminalität überhand und 1975 musste die Stadt ihren Bankrott erklären. Im Wirtschaftsaufschwung der 80er Jahre nahm die Wall Street wieder eine führende Rolle in der Finanzwelt ein. In den 1990er Jahren erzielte der populäre New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani mit der sog. Nulltoleranzstrategie einigen Erfolg, die Kriminalitätsrate fiel drastisch, und es wurde wieder chic, in der Stadt zu leben.
21. Jahrhundert
Im Spätsommer 2001 erlebte New York seinen schwärzesten Tag, als das World Trade Center bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 zerstört wurde. An Stelle des World Trade Centers soll nun der Freedom Tower gebaut werden.
Sehenswürdigkeiten
- Freiheitsstatue: auf Liberty Island, südlich von Manhattan
- Ellis Island: ehemaliger Ankunftspunkt der Einwanderer
- Brooklyn Bridge: verbindet Manhattan und Brooklyn
- Empire State Building: Wolkenkratzer mit Aussichtsplattform
- Madison Square Garden: Die weltbekannte Arena
- Ground Zero: Platz, an dem ehemals das World Trade Center stand
- Trinity Church: Kirche im Herzen der Wall Street
Sport
Sportteams in New York sind unter anderem:
- New York Giants, National Football League
- New York Islanders, National Hockey League
- New York Jets, National Football League
- New York Knicks, National Basketball Association
- New York Mets, Major League Baseball
- New York Rangers, National Hockey League
- New York Yankees, Major League Baseball
- Brooklyn Dodgers, Major League Baseball (heute Los Angeles Dodgers)
- New York Giants, Major League Baseball (heute San Francisco Giants)
- New York Dragons, Arena Football League
- MetroStars, Major League Soccer
New York City ist einer der Kandidaten für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2012.
Kriminalität
Der Kriminalitätsbekämpfung kommt in New York eine wichtige Bedeutung zu. New York war der Ausgangspunkt der inzwischen weltweiten Bürgerinitiative Guardian Angels.
Jährliche Ereignisse
- Chinesisches Neujahrsfest: beginnt im Januar oder Februar und dauert zehn Tage.
- St. Patrick's Day: Der irische Nationalfeiertag wird jedes Jahr am 17. März mit einem großen Festumzug auf der Fifth-Avenue gefeiert.
- Gay Pride: Die Festtage der Schwulen und Lesben werden jeden Sommer rund um die Welt gefeiert. (Christopher Street Day)
- Steubenparade: Jedes Jahr am letzten Samstag im September zieht die Steubenparade durch die 5th Avenue bis zum Central Park.
- Columbus Day: riesiger Festumzug jedes Jahr am 2. Montag im Oktober.
- Macy's Thanksgiving Day Parade: zieht seit 1924 jedes Jahr zehntausende Besucher an. Sie wird seit einigen Jahren live im Fernsehen übertragen.
- US Open Tennis Championships: Flushing Meadows, Queens
- New York City Marathon: von Staten Island bis zum Central Park
- New Years Eve: Silvester am Times Square
Medien
Zeitungen
- AM New York (kostenlose Tageszeitung)
- BIGNews (Monatszeitung)
- New York Daily News (Tageszeitung)
- New York Metro (kostenlose Tageszeitung)
- New York Observer (Wochenzeitung)
- New York Post (Tageszeitung)
- New York Press (Wochenzeitung)
- New York Sun (Tageszeitung)
- New York Times (Tageszeitung)
- Newsday (Tageszeitung)
- Staten Island Advance (Tageszeitung)
- Street News (alle sechs Tage)
- The New Yorker (Wochenzeitung)
- Time Out NY (Wochenzeitung)
- Village Voice (kostenlose Wochenzeitung)
Kunst und Kultur
New York war schon immer eine wichtige Kunststadt. Ende der 1970er Jahre ging von New York die Graffiti-Bewegung aus. Sie hat sich über Städte wie Amsterdam, Berlin, Basel, Madrid, Sydney und Köln mittlerweile über die ganze Welt verbreitet. Für die Sprayer dieser Erde ist New York deswegen so etwas wie ihr Mekka.
Museen
- American Craft Museum
- American Museum of the Moving Image
- American Museum of Natural History: vom Dinosaurier bis zum Planetarium
- Brooklyn Museum
- Cooper Hewitt Museum
- Guggenheim-Museum: zeitgenössische Malerei und Bildhauerei
- International Center of Photography
- Intrepid Sea-Air-Space Museum
- Metropolitan Museum of Art: alles von einem altägyptischen Tempel bis zur modernen Kunst
- Museum of Modern Art: Museum für moderne Kunst mit wechselnden Ausstellungen
- National Museum of the American Indian
- New Museum of Contemporary Art
Konzert/Oper/Ballett
- Lincoln Center for Performing Arts: das kulturelle Zentrum der Stadt. Hier ist das New York Philamonic Orchestra zu Hause.
- Metropolitan Opera House, MET: Heimat der Metropolitan Opera Company und des American Ballet Theater.
- New York State Theater: zeigt Aufführungen der New York City Opera und des New York City Ballets
- Carnegie Hall: wechselnde Aufführungen
- Radio City Music Hall: wechselnde Aufführungen
- Broadway: Musicals für jeden Geschmack
Kirchen
Verkehr
Soweit es den Verkehr betrifft, ist New York eine sehr unamerikanische Stadt, denn die meisten Bewohner benutzen öffentliche Verkehrsmittel. Die Ursache sind unter anderem hohe Parkgebühren sowie hohe Gebühren für Brücken und Tunnel. Das New Yorker U-Bahn-Netz, das einen 24-Stunden-Service bietet, ist eines der größten der Welt. Zusätzlich existiert ein gut ausgebautes Bus-Netz. Zwischen 1931 und 1956 befuhren die Straßenbahnen der New York and Harlem Railroad die Stadt.
Bahn
Der Bahnverkehr wird über die Bahnhöfe Grand Central Terminal und Penn Station abgewickelt. Weiterhin gibt es viele U-Bahn-Stationen.
Flughäfen
In New York gibt es zwei Flughäfen: John F. Kennedy International Airport und LaGuardia Airport. Außerdem gibt es noch Newark Liberty International Airport, der zwar am nächsten an Manhattan liegt und der älteste Flughafen in der New York Region ist, sich jedoch in Newark, New Jersey befindet. La Guardia wird überwiegend für Inlandsflüge verwendet. Fliegen sich doch einen dieser Flughäfen an und bewundern Sie die Stadt. Billigflüge nach New York~.
Fähren
Die kostenlose Staten Island Ferry verbindet Manhattan und Staten Island. Zusätzlich gibt es zahlreiche kommerzielle Fähren über den Hudson sowie verschiedene Fähren, die Brooklyn mit Manhattan verbinden.
Taxi
Es gibt einerseits die berühmten gelben Taxis, die Yellow Cabs, die man anhalten kann, indem man die Hand hebt, und andererseits die car services, die man zuerst bestellen muss.
-- 01:59, 9. Mär 2005 (CET)
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