Nicholas Vansittart, 1. Baron Bexley
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Einordnung: Mann | Brite | Politiker (England) | Peer
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Nicholas Vansittart, 1. Baron Bexley (* 29. April 1766 in London; †8. Februar 1851 in Kent) war ein deutschstämmiger britischer Politiker und Staatsmann.
Nicholas Vansittart, Sohn einer aus Danzig stammenden und nach England übergesiedelten Familie, erhielt seine Ausbildung in Oxford, wurde 1791 Barrister, beschäftigte sich aber vornehmlich mit politischen und finanziellen Fragen und veröffentlichte mehrere Schriften darüber. Als entschiedenen Tory ließ ihn die Regierung 1796 für Hastings ins Parlament wählen und sandte ihn Anfang 1801 nach Kopenhagen, um den dänischen Hof von der nordischen Allianz abzuziehen, was ihm aber nicht gelang.
1804 wurde er Lord des Schatzes, 1805 Obersekretär für Irland, war dann einige Zeit lang Sekretär des Schatzamtes und bewirkte als solcher 1810 die Suspension der Barzahlungen durch die Bank von England bis nach geschlossenem Frieden. Nach Spencer Percevals Tod wurde er 1812 zum Kanzler der Schatzkammer berufen. Er verwaltete dieses Amt mehr als zehn Jahre hindurch mit solchem Erfolg, dass er seinem Nachfolger einen Überschuss von 7 Millionen Pfund Sterling in den Staatsfinanzen hinterließ. Im Februar 1823 wurde er mit dem Titel Baron Bexley zum Peer erhoben und zum Kanzler des Herzogtums Lancaster ernannt. 1828 aus dem Staatsdienst mit einer Pension von 3000 Pfund Sterling ausgeschieden, widmete er fortan seine Tätigkeit hauptsächlich der Verwaltung mildtätiger und religiöser Institute. Er starb am 8. Februar 1851 auf seinem Landsitz Footscray in Kent.
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