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Nichtnewtonsches Fluid

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Als nichtnewtonsches Fluid bezeichnet man ein Fluid, dessen Viskosität nicht konstant bleibt, wenn sich die auf das Fluid einwirkenden Scherkräfte verändern. Damit entspricht dieses Fluid nicht dem Newtonschen Elementargesetz der Zähigkeitsreibung. Dieses Verhalten wird auch als anomalviskos bezeichnet.

Der Grund für diese Verhalten ist eine Abnahme bzw. Zunahme der Wechselwirkungen in dem Fluid auf Grund der geänderten mikroskopischen Struktur im Fluid. So können zum Beispiel in der Dispersion die dispergierten Partikel verformt werden.

Diese Fluide lassen sich je nachdem, wie sich die Viskosität mit wachsender Scherung ändert, in strukturviskos (sinkende Viskosität) und dilatant (wachsende Viskosität) einteilen.

Eine zeitliche Änderung der Viskosität führt zu der Unterscheidung zwischen Thixotropie und Rheopexie. Eine Zunahme der Viskosität nach dem Einwirken der Scherkräfte heißt Rheopexie, die Abnahme Thixotropie. Diese geänderten Viskositäten relaxieren nach einiger Zeit wieder zu ihrem früheren Zustand.

Ein weiteres Verhalten ist die Plastizität, bei der sich das Fluid bei kleinen Scherkräften wie ein Festkörper verhält und erst bei stärkerer Scherung flüssiges Verhalten zeigt.

Beispiele für solches Verhalten sind bei den einzelnen Verhaltensweisen Strukturviskosität, Dilatanz, Thixotropie, Rheopexie und Plastizität aufgeführt.

Beispiele für nichtnewtonsche Flüssikeiten sind Ketschup, Spätzleteig, ...

Das Fachgebiet, das sich mit nicht-Newtonschen Flüssigkeiten beschäftigt, heißt Rheologie.

Siehe auch: Fluid, Newtonsches Fluid



de:Nichtnewtonsches Fluid





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