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Nicolas Luckner

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Nikolaus Graf Luckner, frz. Nicolas Luckner (* 12. Januar 1722 in Cham, Oberpfalz; † 4. Januar 1794 in Paris) war ein deutscher General in französischen Diensten, Marschall von Frankreich.

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Nicolas, comte Luckner

Luckner war der Sohn bürgerlicher Eltern. Er besuchte das Jesuitenkollegium in Passau, stand zuerst in bayrischen, dann in holländischen, seit 1756 in hannoverschen Kriegsdiensten, zeichnete sich als Befehlshaber eines Husarenkorps im Siebenjährigen Krieg, namentlich bei Krefeld und in den übrigen Kämpfen gegen die Franzosen, aus und trat 1763 als Generalleutnant in französische Dienste.

Beim Ausbruch der Revolution wandte er sich dieser zu und wurde am 28. Dezember 1791 zum Marschall ernannt. 1792 mit dem Oberbefehl der Nordarmee betraut, nahm er Menin und Courtrai, erhielt nach der Flucht Lafayettes den Titel eines Generalissimus mit dem Auftrag, in der Gegend von Châlons-sur-Marne ein neues Reserveheer zu bilden, bewies aber hierbei einen solchen Mangel an Energie, dass ihm der Konvent den Obersten Choderlos de Laclos an die Seite setzte. Luckner forderte daraufhin seine Entlassung und ging nach Paris, wurde aber verhaftet, vom Revolutionstribunal zum Tode verurteilt und am 4. Januar 1794 guillotiniert.

Luckner war 1784 in den dänischen Grafenstand erhoben worden.






--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)






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