Nicole Fontaine
www.infos-aus-germanien.info
Einordnung: Frau | Franzose | Politiker (Frankreich) | Mitglied des EuropÀischen Parlaments
- Was heiĂt Nicole Fontaine auf:
Englisch - Französisch - Italienisch - NiederlÀndisch und Schwedisch sowie Spanisch
- Sie wissen mehr ĂŒber das Thema Nicole Fontaine und möchten uns dazu etwas mitteilen?
Benutzen Sie dazu bitte unser Forum und eröffnen Sie einen neuen Thread zum Thema Nicole Fontaine.
Nicole Claude Marie Fontaine (geb. Garnier, * 16. Januar 1942 in Grainville-Ymauville/Normandie) ist eine französische Politikerin.
| Inhaltsverzeichnis |
Leben
Nach ihrer Schulzeit in Le Havre studierte Fontaine Rechtswissenschaft in Paris. Sie schloss das Studium mit einer Promotion ĂŒber die Beziehungen zwischen dem französischen Staat und dem privaten französischen Schulsektor ab. Am Pariser Institut fĂŒr politische Studien legte sie daneben ein Diplom ab.
Im Anschluss ĂŒbernahm Fontaine in den Jahren 1963 und 1964 eine LehrtĂ€tigkeit an einer höheren Schule. Ebenfalls seit 1964 ist sie mit Jean-RenĂ© Fontaine verheiratet und hat mit ihm eine Tochter (Christine). Seit 1965 arbeitete Fontaine als Beraterin fĂŒr Rechtsfragen im Generalsekretariat des katholischen Unterrichtswesens. Dort brachte sie es bis zur stellvertretenden GeneralsekretĂ€rin. Neben dieser TĂ€tigkeit fungierte Fontaine zwischen 1972 und 1981 zudem als Mitglied des Obersten Rates fĂŒr nationale Ausbildung. Erste politische Erfahrungen sammelte sie 1983 als die Regierung unter François Mitterrand plante die Subventionieruung der Konfessionsschulen einzustellen. Fontaine organisierte den Widerstand gegen dieses Vorhaben und stellte bei den Verhandlungen ihr politisches Talent unter Beweis.
Politik
Europaparlament
1984 kandidierte Fontaine schlieĂlich erfolgreich fĂŒr die christlich-liberale Partei Centre des DĂ©mocrates Sociaux fĂŒr das EuropĂ€ische Parlament. 1989 trat sie fĂŒr die Liste der ehemaligen EU-ParlamentsprĂ€sidentin Simone Veil, dem Centre pour l'Europe, und ab 1994 fĂŒr die Union pour la DĂ©mocratie Française (UDF) an. Nach ihrer Wiederwahl 1989 wurde Fontaine eine der VizeprĂ€sidenten des EuropĂ€ischen Parlamentes. In diesem Amt erwarb sie sich allgemeine Anerkennung, so dass sie bei ihrer Wiederwahl 1994 von allen VizeprĂ€sidenten die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte. Konsequenterweise wurde sie nun auch 1. VizeprĂ€sidentin und damit Stellvertreterin des PrĂ€sidenten. In dieser Funktion konnte sie als Vorsitzende des Vermittlungsausschusses zwischen Parlament und Rat oft zu einer Kompromissfindung beitragen.
Als 1999 bei den Europawahlen die Parteien der EuropĂ€ischen Volkspartei (EVP) die relative Mehrheit der Mandate erringen konnten, kandidierte Fontaine als ParlamentsprĂ€sidentin. Gegen den portugiesischen Sozialisten Manuel Soares und die finnische GrĂŒnen-Abgeordnete Heidi Hautala setzte sie sich mit 306 von 555 gĂŒltigen Stimmen durch. Auf ihre Gegenkandidaten entfielen 200 bzw. 40 Stimmen. Entsprechend eines mit der liberalen Fraktion des EuropĂ€ischen Parlamentes geschlossenen Abkommens wurde Fontaine im Januar 2002 durch den irischen Abgeordneten Pat Cox als ParlamentsprĂ€sidentin abgelöst.
Ministerin
Nach Jacques Chiracs Wiederwahl zum StaatsprĂ€sidenten im Mai 2002 und dem Erfolg der bĂŒrgerlich-liberalen Parteien bei den französischen Parlamentswahlen im Juni 2002 berief Premierminister Jean-Pierre Raffarin Fontaine als beigeordnete Ministerin fĂŒr Industrie im Ministerium fĂŒr Wirtschaft, Finanzen und Industrie in die Regierung.
Gaetano Martino | Jean Pierre Duvieusart | Victor Leemans | Alain Poher | Mario Scelba | Walter Behrendt | Cornelis Berkhouwer | Georges SpĂ©nale | Emilio Colombo | Simone Veil | Piet Dankert | Pierre Pflimlin | The Lord Plumb | Enrique BarĂłn Crespo | Egon Klepsch | Klaus HĂ€nsch | JosĂ© MarĂa Gil-Robles | Nicole Fontaine | Pat Cox | Josep Borrell
- Suche nach Nicole Fontaine Infos mit: Yahoo
