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Niedrigwasser

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Als Niedrigwasser bezeichnet man den Wasserstand von Gewässern, der unter einem als normal definierten Zustand liegt.

Im Gezeitenzyklus der Meere wird der niedrigste Wasserstand, der beim Übergang von Ebbe zu Flut erreicht wird, als Niedrigwasser bezeichnet. Der Abstand zwischen Niedrigwasser und Hochwasser bildet den Tidenhub. Umgangssprachlich wird Niedrigwasser häufig fälschlich als Ebbe bezeichnet.

Bei Binnengewässern ist Niedrigwasser primär die Folge eines meteorologisch bedingten Wassermangels. Es kann durch menschliche Eingriffe sowohl verschärfend als auch abmildernd beeinflusst werden.

Neben dieser Definition wird Niedrigwasser auch anhand von Schwellenwerten definiert, die je nach Gesichtspunkt (Ökologie, Bewässerung, Schifffahrt usw.) unterschiedlich angesetzt werden.

[wetterchronik.de/mm/20040425rhein.htm Foto: Niedrigwasser des Rheins in Düsseldorf]





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