Niels Bohr
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Einordnung: Mann | Chemiker | Physiker | NobelpreistrĂ€ger fĂŒr Physik | DĂ€ne
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Niels Henrick David Bohr (* 7. Oktober 1885 in Kopenhagen; â 18. November 1962 in Kopenhagen) war ein dĂ€nischer Physiker; sein Vater Christian Bohr war Professor fĂŒr Physiologie, seine Mutter (geb. Adler) entstammte einer jĂŒdischen Familie. Bohr erhielt den Nobelpreis fĂŒr Physik im Jahr 1922 âfĂŒr seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlungâ.
| Inhaltsverzeichnis |
Kurzbiographie
- 1903 Abitur
- 1907 Goldmedaille der Königlich-DĂ€nischen Akademie der Wissenschaften und der Literatur fĂŒr die Arbeit ĂŒber die OberflĂ€chenspannung von FlĂŒssigkeiten
- 1909 Magisterexamen
- 1911 Wechsel nach Cambridge
- 1912 Wechsel nach Manchester, Heirat seiner Frau Marghrete
- 1914 Dozentenstelle in Kopenhagen
- 1920 Aufenthalt und Vortrag in Berlin, Bekanntschaft mit Planck und Einstein
- 1921 Einweihung des Institutes fĂŒr theoretische Physik der Kopenhagener UniversitĂ€t
- 1922 Bohr-Festspiele in Göttingen, Nobelpreis fĂŒr Physik
- 1930 Erhalt der Planck-Medaille sowie der Faraday-Medaille
- 1943 Flucht nach Schweden
- 1945 RĂŒckkehr nach DĂ€nemark
- 1957 PreistrÀger des "Atoms for Peace Award"
Lebenswerk
Seine wichtigsten BeitrĂ€ge zur Physik waren das Bohrsche Atommodell (1913), das erste (heute ĂŒberholte) quantentheoretische Atommodell, das zusammen mit dem etwas allgemeineren Bohr-Sommerfeldsches Atommodell (Ellipsenbahnen) einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Quantenmechanik darstellte, das Bohrsche Korrespondenzprinzip, das Forderungen fĂŒr den Ăbergang der Quantenmechanik zur klassischen Mechanik beschreibt, und das Prinzip der KomplementaritĂ€t, das besagt, dass die Kenntnis bestimmter MessgröĂen notwendigerweise eine totale Unkenntnis bestimmter anderer (komplementĂ€rer) GröĂen bedingt.
Siehe auch
Johann Jakob Balmer, Arnold Sommerfeld, Ernest Rutherford
Literatur
- Niels Bohr - Leben und Werk eines Atomphysikers, Ulrich Röseberg, Spektrum Akademischer Verlag 1992, ISBN 3-86025-017-5
Weblinks
- weitere Weblinks
- Eine Biographie Bohrs Nobelpreisrede==Sonstiges==
Ebenso wie sein Bruder, der Mathematiker Harald Bohr, war ein Niels Bohr ein populĂ€rer dĂ€nischer FuĂballspieler, beide spielten mehrfach in der dĂ€nischen Nationalmannschaft. Sein Sohn Aage Niels Bohr war ebenfalls ein erfolgreicher Physiker, der 1975 den Nobelpreis fĂŒr Physik erhielt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bohr, Niels |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | dÀnischer Physiker, NobelpreistrÀger |
| GEBURTSDATUM | 7. Oktober 1885 |
| GEBURTSORT | Kopenhagen |
| STERBEDATUM | 18. November 1962 |
| STERBEORT | Kopenhagen |
--InfoG 16:30, 24. MĂ€r 2005 (CET)
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