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Das Landesinnere ist wegen seines gebirgigen Charakters nur dünn besiedelt. Der höchste Berg ist der Paektu-san mit 2.744 m Höhe.
Die Bevölkerung konzentriert sich auf die Küstenregionen im Westen und Osten des Landes. Im Herbst ist das Land gelegentlich von Taifunen betroffen.
Die Hauptstadt Pjöngjang liegt im Westen des Landes und hat ca. 2,7 Mio. Einwohner.
Wirtschaft
Nordkorea hat eine straff zentralisierte Planwirtschaft, die von anderen Ländern in strenger Isolation gehalten wird. Nordkorea zählt zu den wenigen bestehenden staatskommunistischen (kommunistischen) Volkswirtschaften. Die für das Überleben der Bevölkerung notwendige Landwirtschaft wird zugunsten weiterer Aufrüstung vernachlässigt, so dass Nordkorea von ausländischen Lebensmittellieferungen abhängig ist.
Die großen Anstrengungen im militärischen Bereich wirken sich äußerst negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Nordkorea verbraucht 33,9% seines BSPs für sein Militär (Weltrekord - Bsp. USA:3.2% Südkorea: 1,4%) und besitzt ein stehendes Heer von 1,2 Millionen Soldaten, die so als Arbeitskraft der Wirtschaft entzogen sind. Heute (2003) ist das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt Nordkoreas mit 1.300 US$ etwa so groß wie das des Tschad.
Seit über fünfzig Jahren leidet die Nordkoreanische Wirtschaft unter dem Embargo der USA und anderer westlicher Staaten. Der Zusammenbruch der Sowjetunion, schlechte Politik und eine Serie von Naturkatastrophen führten zur Stagnation der Wirtschaft. Die Versorgungslage im Agrarbereich ist schlecht. Zusätzlich werden viele Ressourcen, zu Lasten der Bürger, von der überdimensionierten Armee verbraucht.
Trotz allem wurden aber seit Anfang der 2000er zaghafte Versuche unternommen, die Wirtschaft ähnlich wie in China zu reformieren. So wurde es z.B. jedem freigestellt, in seiner Freizeit privat Landwirtschaft zu betreiben, wodurch sich in manchen Städten auch kleine Märkte bilden konnten. Zur Zeit fehlen Nordkorea mehr als eine Million Tonnen Weizen im Jahr um auch nur die Mindestversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Nordkorea erhielt jahrelang Unterstützung in Form von Nahrung und Öl von den UN und China. Diese wurde allerdings beendet als Nordkorea die Einstellung seines Atomwaffenprogrammes verweigerte.
Verkehr
Das Verkehrsnetz ist vor allem auf die Bedürfnisse des Militärs ausgerichtet. Hauptverkehrsträger ist die Eisenbahn. Von Pjöngjang führen Autobahnen nach Nordosten. Jedoch hat der Individualverkehr in Nordkorea keine Bedeutung. Bei Pjöngjang befindet sich ein internationaler Flughafen.
Weblinks
Literatur
- Hanns W. Maull und Ivo M. Maull: Im Brennpunkt: Korea. Beck-Verlag München 2004. ISBN 3-406-50716-6
- Pierre Rigoulot: Nordkorea: Steinzeitkommunismus und Atomwaffen, Anatomie einer Krise. Kiepenheuer & Witsch Köln 2003. ISBN 3-462-03347-6
- Jens Tevres, Vimal Vichare: Hände weg von Nordkorea! Ahriman-Verlag 2003 (Ketzerbriefe, 115) ISBN 3-894-84233-4
- Bruce Cumings: Korea's Place in the Sun. A Modern History. W. W. Norton & Company 1998. ISBN: 0-39331681-5
- Feffer, John: Nordkorea und die USA, die amerikanischen Interessen auf der koreanischen Halbinsel. Diederichs München 2004.
- Maierbrugger, Arno: Nordkorea-Handbuch: unterwegs in einem geheimnissvollen Land. Trescher Berlin 2004 (= Trescher-Reihe Reisen).
se:Davvi-Korea
- Suche nach Nordkorea Infos mit: Yahoo
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