Notebook
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Notebook das; -s, (engl. notebook = Notizbuch) oder der Laptop (engl. laptop = "Auf-dem-Schoß"), oft auch Mobilrechner, Klapprechner, Schoßrechner oder scherzhaft Schlepptop genannt, ist ein kleiner, tragbarer Personal-Computer. Wenig bekannt ist, dass "Laptop" ein als Warenzeichen geschützter Begriff ist. Notebooks wiegen zwischen 1 kg (Sub-Notebook) und etwa 5 kg (DeskNote) und sind meist etwas größer als ein DIN A4-Blatt. Sie enthalten im wesentlichen die gleichen Komponenten wie ihre Desktop-Kollegen, allerdings miniaturisiert und für den mobilen Einsatz optimiert:
| CPU | Der Einbau eines speziellen Notebookprozessors (Pentium M, Athlon XP-M, Efficeon, G4) reduziert den Stromverbrauch und verlängert so die Akkulaufzeit gegenüber billigeren Desktop-Prozessoren. |
| Bildschirm | Üblicherweise werden bei Notebooks heute TFT-Flachbildschirme in Größen zwischen 12 und 19 Zoll und einer Auflösung zwischen XGA und WUXGA bei breiten Bildschirmen verwendet. Kurioserweise ist der Preisunterschied zwischen WUXGA- und XGA-Bildschirmen für Notebooks viel geringer als der Preisunterschied von TFT-Monitoren der selben Auflösung für Desktop-Rechner. |
| Zeigegerät | Die Maus wird am Gerät durch ein berühungsempfindliches Sensorfeld (Touchpad) oder einen Trackpoint (früher oft Trackballs) ersetzt. |
| Tastatur | Die in Notebooks eingebauten Tastaturen lassen meist den üblichen Ziffernblock und manchmal auch die Pos1-Taste und Ende-Taste missen. |
| Erweiterungs-Steckplätze | Eine weitere Notebook-Spezialität sind die oft vorhandenen PCMCIA- bzw. Cardbus-Steckplätze zum Anschluss von Erweiterungskarten und |
| Arbeitsspeicher | die besondere Bauform der Speicher-Bänke (SO-DIMM). |
| Festplatte | Auch die Festplatte ist miniaturisiert auf 2.5 Zoll. |
| optisches Laufwerk | In der Regel haben Notebooks auch ein CD- oder DVD-Laufwerk mit jedoch geringerer Bauhöhe. Fast alle diese Laufwerke entsprechen dem SlimLine-Standard, benötigen aber oft einen auf das Notebook-Modell zugeschnittenen Einbau-Rahmen |
Im mobilen Einsatz verwenden Notebooks NiMH- oder Li-Ion-Akkumulatoren zur Stromversorgung und erreichen damit Laufzeiten zwischen zwei und sechs Stunden, je nach Energieverbrauch des Geräts (typischerweise 13..26 Watt) und Akku-Kapazität (typischerweise 48..88 Wh). In Zukunft sollen auch Miniaturbrennstoffzellen zur Versorgung der Notebooks mit elektrischer Energie eingesetzt werden, um die erreichbaren Laufzeiten zu erhöhen.
Die Anzahl der Laufwerke, die in einem Notebook-Modell vorgesehen ist, wird in der Notebook-Industrie mit <math>n<math>-Spindel-Design bezeichnet, wobei <math>n<math> für eben diese Anzahl steht.
Durch die Fortschritte in der Mikroelektronik sind Notebooks heute in ihrer Rechenleistung mit Desktop-PCs vergleichbar, haben gegenüber diesen sogar einige Vorteile, so dass die Hersteller eine neue Geräteklasse eingeführt haben, die so genannten DeskNotes. Diese Notebooks werden als "Desktop-Ersatz" verkauft und sind für diesen Zweck speziell angepasst, indem man auf stromsparende Technik für den Mobileinsatz und hochkapazitive Akkus verzichtet und stattdessen leistungsfähigere Komponenten aus dem Desktop-Bereich in das meist etwas größere Gehäuse einbaut. Die resultierenden Produkte können zwar eingeschränkt mobil eingesetzt werden, man muss sich aber darüber klar sein, dass sie dafür nicht gebaut wurden. Ein Arbeitsplatzwechsel ist wesentlich einfacher als mit einem Standard-PC, und sie verbrauchen weniger Platz auf dem Schreibtisch. Es gibt übrigens vereinzelt sogar reine DeskNotes, die ganz ohne Akku auskommen und nur für den stationären Betrieb gedacht sind.
Manche Leute wünschen sich Notebooks, die (auch) über Solarzellen auf der Display-Rückseite mit elektrischer Energie versorgt werden können. Es ist bei derzeitiger Technologie jedoch zu erwarten, dass solche Solarzellen nicht mehr als 10 Watt selbst bei starker natürlicher Beleuchtung abgeben. Zudem sind gerade Notebooks für eine Aufheizung durch Sonneneinstrahlung nicht geeignet. Auch werden gerade bei heller Umgebung selbst stark beleuchtete Displays nur eingeschränkt lesbar. Diese Art von Mobilität durch Stromnetz-Unabhängigkeit ist für Notebooks also heutzutage noch nicht machbar. Sie existiert bereits bei Taschenrechnern und zunehmend auch Handhelds.
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