Oederquart
www.infos-aus-germanien.info
Einordnung: Kreis Stade | Ort in Niedersachsen
- Was heißt Oederquart auf:
Englisch - Französisch - Italienisch - Niederländisch und Schwedisch sowie Spanisch
- Sie wissen mehr über das Thema Oederquart und möchten uns dazu etwas mitteilen?
Benutzen Sie dazu bitte unser Forum und eröffnen Sie einen neuen Thread zum Thema Oederquart.
| Wappen | Karte |
|---|---|
| Hilfe zu Wappen | fehlt noch |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Niedersachsen |
| Landkreis: | Stade |
| Samtgemeinde: | Nordkehdingen |
| Geografische Lage: | 53° 48' n. B. 9° 15' ö. L. |
| Höhe: | 0 m ü. NN |
| Fläche: | 37,1 km² |
| Einwohner: | 1.254 (31. Dezember 2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 34 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 21734 |
| Vorwahl: | 04779 |
| Kfz-Kennzeichen: | STD |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 59 035 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Dorfstraße 58 21734 Oederquart |
| Website: | |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Hans-Heinrich Janßen (FWG) |
Oederquart ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Stade. Sie ist Teil der Samtgemeinde Nordkehdingen.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Siedlungsgeschichtlich lässt sich die Vergangenheit des Ortes in drei Perioden einteilen. Nach der Chauken- oder Sachsenzeit wurde Oederquart Ziel der Holländer-Kolonisation des 12. Jahrhunderts sowie der sogenannte Bruch- und Moor–Kolonisation der letzten Jahrhunderte.
Oederquart wurde 1331 erstmals urkundlich erwähnt.
Am 5. Februar 1975 wurde von der Gemeinde Oederquart ein Kinderspielkreis für Kinder im Vorschulalter eingerichtet. Nachdem die Betreuungszeiten im Laufe der Jahre immer mehr ausgeweitet wurden, entstand zwischen Sommer 1992 März 1993 ein neuer Kindergarten.
Einwohnerentwicklung
Namensentwicklung
Der Name Oederquart, seine Bedeutung und urkundliche Vielgestaltigkeit
Auf die erste Zeit der Wurtensiedlungen weist schon versteckt der Ortsname Oederquart hin, der eine Entstellung der alten Schreibweise Oderichwart oder Oderikwordt darstellt. Ein gewisser Oderich oder Oderik wird sich hier vor Jahrtausenden wohl auf einer sandbankartigen Insel die erste Wurt errichtet haben. Vielleicht sieht man sie noch in dem Hügel bei Oerichsheil. Als die urkundliche Schreibweise auftaucht, wechselt sie vielgestaltig: 1331 Oderkort, Oderquerd, 1346 Oderkart, 1347 Oderquart, 1357 Oderquart, 1420 Oderquat, 1448 Odernkwurdt, 1459 Oderkwart (an der alten Kirchenglocke), 1500 Oderckwurdt, 1507 Oderiquardt und Oderkwurdt, 1555 Orquark, 1566 Orquardt, 1581 Oderquart, 1584, 1586, 1612, 1618, 1620 entweder Oderquart, Oderquardt oder Oderquartt. Auf Melchior Lorichs "sehr spezieller Charte des Elbstroms" von 1568 wird der Ort Orckwardt genannt. Nördlich dicht dabei ist ein schloßartiges Gebäude dargestellt mit der Bezeichnung Ohrborg, welches ohne Zweifel das jetzige Gut Oerichsheil bedeuten soll. Heinrich Otto von der Decken, gestorben 1681, bemerkt, sein Wohnsitz habe seinen Namen von Oderichswart oder Oderichswert und wurde von Alters her, auch jetzo Odrichsheil oder Oedrichsheil genannt. Da der eigentliche Ort Oederquart zur Klinter Bauernschaft gehört, ist wohl die Vermutung nicht von der Hand zu weisen, daß die dortigen ersten Siedlungen noch älter sein dürften. Der Name Klinten besagt soviel wie Abhang, Abfall des Landes, Senkung nach einer Tiefe, vielleicht zum sogen. Seegebiet zur Sietwende. Auf Lorichs Karte findet man eine mit Bäumen geschmückte Haufensiedlung als Ohrdorp angegeben, doch ist mir dieser Name sonst nirgends begegnet; vielleicht ist Klinten gemeint. Die Schreibweise der Ortschaften ist erst ab 1777 durch die statistisch-topographische Sammlung des Ofterholzer Oberamtmanns Scharf so ziemlich geregelt worden.
Aus der Oederquarter Gemeinde-Chronik (verfasst von Hermann Poppe, 1955)
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat hat elf Mitglieder. Seit der letzten Kommunalwahl am 9. September 2001 setzt er sich wie folgt zusammen:
- Freie Wählergemeinschaft 6 Sitze
- SPD 3 Sitze
- CDU 2 Sitze
Dem Rat gehören lediglich zwei Frauen an. Eine ist Mitglied der FWG-Fraktion, die andere ist Teil der SPD-Fraktion.
Bürgermeister
Bürgermeister ist der FWG-Ratsherr Hans - Heinrich Janßen. Sein Stellvertreter Jan Sumfleth ist gleichzeitig der Fraktionsvorsitzende der FWG.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Geschichte
Thingplatz Diese historisch bedeutsame Thing-Stätte in Oederquart war bis 1852 Wahlort der Hauptleute.
Sport
Für die sportliche Betätigung der Einwohner zeichnet der MTSV Oederquart von 1922 e.V. verantwortlich.
Kulinarische Spezialitäten
Kehdinger Hochtzeitssuppe
Wirtschaft und Infrastruktur
Öffentliche Einrichtungen
Die Gemeinde betreibt einen Kindergarten, den maximal 35 Kinder gleichzeitig besuchen können. Sie werden von drei Erzieherinnen betreut.
Oederquart verfügt zudem über eine eigene Gemeindebücherei. In ihr stehen etwa 1.200 Bücher zur Ausleihe bereit. Die Titelauswahl beschränkt sich jedoch hauptsächlich auf Kinder- und Jugendbücher sowie Unterhaltungsliteratur. Geöffnet hat die Bücherei nur einmal in der Woche, jeweils Donnerstags zwischen 15.00 und 16.30 Uhr. Neben den normalen Betrieb finden von Zeit zu Zeit auch gesonderte Veranstaltungen statt, wie beispielsweise Buchaussstellungen.
Weblinks
- weitere Weblinks
Agathenburg | Ahlerstedt | Apensen | Balje | Bargstedt | Beckdorf | Bliedersdorf | Brest | Burweg | Buxtehude | Deinste | Dollern | Drochtersen | Düdenbüttel | Engelschoff | Estorf | Fredenbeck | Freiburg (Elbe) | Großenwörden | Grünendeich | Guderhandviertel | Hammah | Harsefeld | Heinbockel | Himmelpforten | Hollern-Twielenfleth | Horneburg | Jork | Kranenburg | Krummendeich | Kutenholz | Mittelnkirchen | Neuenkirchen | Nottensdorf | Oederquart | Oldendorf | Sauensiek | Stade | Steinkirchen | Wischhafen
- Suche nach Oederquart Infos mit: Yahoo
