Offenburg
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Einordnung: Ort in Baden-Württemberg | Ortenaukreis
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| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
| Eine Freigabe der Gemeinde, ihr Wappen hier zu zeigen, liegt noch nicht vor. | |||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | ||
| Regierungsbezirk: | Freiburg | ||
| Landkreis: | Ortenaukreis | ||
| Fläche: | 78,39 km² | ||
| Einwohner: | 58.544 (31.12.2002) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 747 Einwohner je km² | ||
| Geografische Lage: | 48° 29' n. B. 7° 56' ö. L. | ||
| Höhe: | 160 m ü. NN | ||
| Postleitzahlen: | 77652, 77654, 77656 | ||
| Vorwahl: | 0781 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | OG | ||
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 17 096 | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstr. 90 77652 Offenburg | ||
| Offizielle Website: | www.offenburg.de- bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | info@offenburg.de |
| Politik | |||
| Bürgermeister: | Edith Schreiner (CDU) | ||
Offenburg ist eine Große Kreisstadt in Baden-Württemberg. Sie ist Kreisstadt und größte Stadt des Ortenaukreises.
| Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Offenburg liegt etwa in der Mitte zwischen Karlsruhe und Freiburg, nur wenige Kilometer östlich von Straßburg. Die Stadt liegt als "Tor zum Schwarzwald" an der Mündung des Kinzigtales in den Rheingraben. Die Kinzig fließt vom Schwarzwald herunter durch Offenburg und später in den Rhein.
Neben der Kernstadt gehören die Ortschaften Bohlsbach, Bühl, Elgersweier, Fessenbach, Griesheim , Rammersweier, Waltersweier, Weier, Windschläg, Zell-Weierbach und Zunsweier als Ortsteile zu Offenburg.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung Offenburgs stammt aus dem Jahr 1148. Bereits 1240 wurde Offenburg Freie Reichsstadt. 1689 wurde die Stadt im Pfälzischen Erbfolgekrieg fast vollständig zerstört. Im Jahr 1803 verlor Offenburg seinen Status als Freie Reichsstadt und wurde dem Großherzogtum Baden zugeschlagen.
Im Vorfeld der Badischen Revolution, einem Teil der Märzrevolution 1848/49, wurde im Gasthaus Salmen am 12. September 1847 das "Offenburger Programm" veröffentlicht, das insgesamt 13 Forderungen im Namen "des Volkes von Baden" enthielt. Neben der Lossagung von den Karlsbader Beschlüssen wurden auch Grund- und Menschenrechte wie die Pressefreiheit und eine progressive Einkommensteuer gefordert. Am 19. März 1848 fand die Offenburger Volksversammlung mit 20.000 Teilnehmern statt, die die Forderungen von 1847 bestätigte und erweiterte.
In den frühen 1970er Jahren wurden im Zuge der Gemeindereform 11 ehemals selbständige Ortsteile in die Stadt eingegliedert.
Politik
Bundestagsabgeordneter (Direktmandat)
Dr. Wolfgang Schäuble (CDU)
Bürgermeister
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Offenburg ist für einige historische Bauten (Salmen, jüdisches Ritualbad, Ritterhaus, Ehemaliger Königshof, Rathaus, Salzhaus, Dreifaltigkeitskirche) berühmt.
Wirtschaft und Infrastruktur
Seit 1996 ist Offenburg im Landesentwicklungsplan des Landes Baden-Württemberg als Oberzentrum ausgewiesen.
Verkehr
Wirtschaftliche Bedeutung hat Offenburg als Eisenbahnerstadt (Rangierbahnhof und Ausgangspunkt der Schwarzwaldbahn).
Die Anschlusstelle 55 der Bundesautobahn A5 ist knapp 5 km von der Stadtmitte entfernt.
Außerdem ist die Stadt für ihre Fahrradfreundlichkeit bekannt.
Ansässige Unternehmen
Die Stadt ist Sitz des Burda-Verlages, Vivil, Meiko, Hobart, Messe Offenburg und Edeka-Süddeutschland.
Weinbau
Offenburg liegt in der Weinanbaugebiet Baden. Gelegen in der Vorbergzone des mittleren Schwarzwaldes, reifen hier und in den Ortsteilen Fessenbach, Zell-Weierbach und Rammersweier vor allem Riesling-Weine.
Bildung
An der Offenburger Fachhochschule (ehemals: Ingenieurschule) werden technische und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge angeboten.
In Offenburg existieren vier allgemeinbildende (Grimmelshausengymnasium, Schillergymnasium, Okengymnasium und Klostergymnasium) und drei berufliche Gymnasien (Technisches Gymnasium (TG), Wirtschaftsgymnasium (WG) und Hauswirtschaftsgymnasium (HG)). Daneben besteht seit 1982 die Freie Waldorfschule
Weblinks
- weitere Weblinks
- Internetpräsenz der Stadt Offenburg Internetpräsenz der Fachhochschule Offenburg Internetpräsenz der Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit
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