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Oracle

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Für Informationen zu der mit einer Kamera ausgestatteten Modellrakete mit dem Markennamen "Oracle", siehe Oracle (Rakete)


Oracle ist einer der größten Softwarehersteller weltweit mit Hauptsitz in Redwood Shores (Silicon Valley, Kalifornien). Bekanntestes und erfolgreichstes Produkt des Unternehmens ist sein Datenbankverwaltungssystem (DBVS), welches üblicherweise mit dem Namen Oracle in Verbindung gebracht wird.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Der "Database Server" von Oracle ist ein sehr leistungsfähiges, objekt-relationales Datenbanksystem. Es bietet ein Höchstmaß an Performance bei gleichzeitigem, konsistentem, transaktionalem Mehrbenutzerzugriff. Es unterstützt größte Datenmengen und Userzahlen, aber sein Hauptvorteil liegt im Bereich der Lesekonsistenz (im Gegensatz zu anderen Datenbanken wie Informix, DB2, Sybase oder SQL Server):

Dies macht Oracle sowohl für OLTP-Systeme als auch für Data Warehousing interessant.

Weitere wichtige Eigenschaften:

Auch ohne weiter ins Detail zu gehen, kann man Oracle attestieren, ein RDBMS geschaffen zu haben, das höchsten Ansprüchen in Bezug auf Multiuserfähigkeit, Sicherheit und Flexibilität genügt. Wer die vielen Features von Oracle sinnvoll nutzen will, muss jedoch auch viel Zeit in die Konfiguration investieren.

Oracle gilt unangefochten als Marktführer, die Datenbank läuft unter diversen Betriebssystemen, so auf IBM-Großrechnern, auf diversen Unix-Systemen einschließlich Linux und auch auf Windows. Die aktuelle Version (Oktober 2003) trägt die Bezeichnung 10g.

Das Datenbanksystem ist zwar sehr leistungsfähig, entspricht aber, wie die meisten Datenbanksysteme, nicht 100%ig dem SQL-Standard. Dies ist unter anderem in der Tatsache begründet, dass die ersten Versionen von Oracle programmiert wurden, bevor SQL erstmals von der ANSI festgeschrieben wurde.

Hier noch einige Probleme, vor denen man bei einer Portierung zwischen Datenbanksystemen eventuell steht:

Geschäftsstrategie

Derzeit versucht Oracle mit einer Collaboration Suite und anderen Softwarepaketen dort Fuß zu fassen, wo SAP und IBM (Lotus, Websphere) etabliert sind. Eine Ausweitung des Geschäftsfeldes erscheint notwendig, weil der Geschäftsbereich relationale Datenbank weitgehend ausgereizt erscheint. Hinzu kommt, dass viele Firmen mittlerweile auf kostengünstigere Produkte wie Microsoft SQL Server oder Open-Source-Datenbanken setzen. Diese sind zwar bei weitem nicht so leistungsfähig wie eine Oracle-Datenbank, genügen für sehr viele Anwendungen vollauf. Allerdings bietet die neuste Datenbankvariante 10g einige wegweisende Features, die letztlich DB2 auf Mainframes gefährlich werden könnte.

Oracle kaufte 2004 seinen langzeitlichen Rivalen PeopleSoft für 10,3 Mrd. Dollar nd stärkt damit seinen Bereich Unternehmens-Software. In diesem Bereich schließt der neue Konzern fast zu seinem Konkurrenten SAP auf.

Oracle hat in Deutschland 11 Geschäftsstellen. Der Hauptsitz der deutschen Niederlassung liegt in München.

Für Studienzwecke ist die Oracle-Datenbank 10g frei erhältlich auf der Herstellerseite.

Literatur

Weblinks






/oracle_10g_documentation









Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Oracle aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.