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Orixá

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Als Orixás werden die Götter des Candomblé bezeichnet. Diese Götter haben menschliche Züge mit Fehlern und Schwächen. Viele der Orixás werden mit katholischen Heiligen assoziiert. Dies kam dadurch zustande, dass die Sklaven nach ihrer Ankunft in Brasilien zum Katholizismus konvertieren mussten und ihren Glauben nicht mehr ungestraft praktizieren konnten. Sie ordneten ihren afrikanischen Göttern katholischen Heilige zu und konnten so ihren Glauben weiterhin heimlich ausüben.

Über den Orixás steht Olorun (Olodumaré). Er ist als einziger allmächtig. Seine Macht ist so groß, dass es für die Gläubigen zu gefährlich wäre, direkten Kontakt mit ihm aufzunehmen. Daher gibt es keine Zeremonien, die Olorun direkt ansprechen. Die Orixás dienen als Vermittler zwischen den Menschen und Olorun.
Die Orxiás sind im Prinzip alle gleich mächtig, jedoch wird Oxalá und Iemanjá eine übergeordnete Rolle zugeordnet. Eine weitere Sonderrolle hat Exú. Er ist menschlicher als die anderen Orixás und wird eher den Geistern zugerechnet. Er ist der Türhüter, daher beginnt jede Candomblé-Zeremonie mit einem Toque für Exú.






Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Orixá aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.