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Osmanische Sprache

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Die Osmanische Sprache (Eigenbezeichnung: Osmanlıca) oder kurz: Osmanisch war die türkische Sprache des Osmanischen Reiches. Als Alternativbezeichung ist uns auch durch die türkische Turkologie Osmanlı Türkçesi (Osmanisches Türkisch) überliefert. Das Osmanische gehörte zu den älteren Turksprachen und war die Muttersprache der als Osmanen bezeichneten Türken.

Geschichte

Die Osmanische Sprache entwickelte sich aus den verschiedenen Dialekten der Oghusen bzw. der Seldschuken. Sie hatte die Altaserbaidschanisch und Altturkmenisch als engste Verwandte. Sie war Teil des "West-Oghusischen".

Man unterscheidet das Osmanische in drei Stufen:

Das Osmanische war durch die massenhafte Übernahme persischer und arabischer Wörter und Redewendungen geprägt. Es ist als reine Mischsprache aufzufassen, doch wurde der türkische Satzbau durch diese Fremdwörter im Wesentlichen nicht berührt.

Die "Dialekte" des Osmanischen

Die Osmanische Sprache war sehr nach den sozialen Schichten geprägt, und nach der Anzahl der verwendeten persisch-arabischen Bestandteile wurde sie unterschieden in:

Alphabete

Das ausschließlich mit dem arabischen Alphabet geschriebene Osmanische war nicht Allgemeingut des gesamten Volkes, sondern einer Schicht von knapp 10 % - das in Europa gelehrte Türkisch war also eine künstliche Sprache.

Ab 1928 wurden viele arabische und persische Lehnwörter durch rein türkische ersetzt und die arabische Schrift durch eine lateinische abgelöst: aus dem Osmanischen wurde nun Türkeitürkisch.






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