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Osterby (Kreis Rendsburg-Eckernförde)

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Osterby (dänisch: Østerby) hat eine Gemeindefläche von etwa ca. 1000 Hektar, ungefähr 1000 Einwohner und sieben landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe, einen Kaufmann und mehrere Handwerksbetriebe. So wird der dörfliche Charakter beibehalten zu dem auch ein intensives und vielseitiges Vereinsleben beiträgt. Andererseits ist der Ort aber eine moderne Wohngemeinde, in der sich auch Neubürger wohlfühlen. Osterby gehört zum Amt Hütten und ist politisch eine autonome Gemeinde.

Geschichte

Osterby wurde erstmals am 7. Oktober 1528 unter dem Namen Osterbuj urkundlich erwähnt. Anfangs war der Ort eine jütische Siedlung (jütisch: by = Dorf, Siedlung) am östlichen Rand eines großen Waldes zwischen Eider und Schlei. Um 1550 wurden die Jüten durch die aus dem Süden vordringenden Niederdeutschen verdrängt. Die Bewohner Osterbys rangen schon sehr früh dem Wald und dem Moor durch Urbarmachung ihre Ländereien ab. Alte Flurbezeichnungen wie Holzkoppel, Haselhorst, Moorwiese und Wolfsbrook sagen das aus.

Während des 1. Deutsch-Dänischen Krieges 1848 wurde das Dorf hart umkämpft. Zum Andenken an die Befreiung Schleswig-Holsteins von den Dänen errichteten die Dorfbewohner einen Gedenkstein mit der Inschrift:

"Up ewig ungedeelt"

und pflanzten eine Doppeleiche als Symbol der Unteilbarkeit der Herzogtümer Schleswig und Holstein. Der Gedenkstein in der Dorfmitte wurde 1898 zum 50-jährigen Jubiläum eingeweiht und 1998 zum Gedenken an 150 Jahre gemeinsames und freies Schleswig-Holstein mit der alten Inschrift erneuert. Bis 1950 war Osterby ein reines Bauerndorf mit den für die Bewohner wichtigen Handwerksbetrieben und Kaufleuten.








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