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Ostertalbahn

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Streckendaten

Historie

Nach jahrzehntelangen unterschiedlichen Planungen und Bemühungen konnte am 28. Oktober 1934 der erste Spatenstich zum Bau der Ostertalbahn am Standort des späteren Bahnhofs Hoof i.O. vollzogen werden. Am 27. September 1939 erfolgte die Inbetriebnahme der Teilstrecke Ottweiler - Niederkirchen der „vollspurigen Ostertalkleinbahn mit den Bahnhöfen Fürth (Ostertal), Werschweiler und Niederkirchen (Ostertal) für den Personen-, Gepäck, Expreßgut-, Güter-, Leichen und Tierverkehr und den unbesetzten Haltepunkten Steinbach (Ostertal) und Dörrenbach für den Personenverkehr“. Die Teilstrecke wurde als Kleinbahn der Deutschen Reichsbahn von der Reichsbahndirektion Saarbrücken betrieben. Mit der Eröffnung des Streckenabschnitts Niederkirchen - Schwarzerden am 15. Mai 1938 war die Bahnstrecke durch das Ostertal mit einer Gesamtlänge von 21 km vollendet.

Nur 42 Jahre später wurde zum 31. Mai 1980 der Personenverkehr auf der gesamten Strecke eingestellt. Busse übernahmen im Ostertal die Personenbeförderung. Auf der Ostertalbahn verkehrten seitdem nur noch Güterzüge, die die Fa. IWS (Industriewerke Saar) belieferten, die am Endpunkt der Strecke in Schwarzerden einen Gleisanschluss unterhält.

Im Jahre 1998 schließlich sollte die Strecke insgesamt stillgelegt werden. Es gelingt schließlich dem Landkreis St. Wendel gemeinsam mit Eisenbahnfreunden nach langwierigen und schwierigen Verhandlungen die Strecke zu erhalten. Der Landkreis St. Wendel übernimmt zum 1. Januar 2000 als Eisenbahninfrastrukturunternehmen die Unterhaltung und Betriebsführung der Ostertalstrecke.

Weblinks







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