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Otto Ernst Remer

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Otto Ernst Remer (* 18. August 1912 in Neubrandenburg; † 5. Oktober 1997 in der Nähe von Málaga, Spanien) war ein deutscher Wehrmachtsoffizier, der als Kommandeur des Berliner Wachregiments "Großdeutschland" maßgeblich an der Niederschlagung des Aufstandes vom 20. Juli 1944 beteiligt war. Nach dem Zusammenbruch des 3. Reiches gehörte er bis zu seinem Lebensende zu der Gruppe der Geschichtsrevisionisten, die hartnäckig den Holocaust leugnen (siehe auch: Holocaustleugnung).

Remer war Mitbegründer der 1952 verbotenen „Sozialistischen Reichspartei“ (SRP), nachdem er aus der DKP-DRP ausgeschlossen worden war. Auf zahlreichen Veranstaltungen von Thies Christophersen trat Remer als Hauptredner auf und verbreitete seine holocaustleugnenden Thesen. 1983 gründete er Die Deutsche Freiheitsbewegung e.V. (DDF), eine neonazistische Gruppierung, deren Vorsitzender er bis 1989 blieb und die er 1991 wieder verließ. Wegen Volksverhetzung, Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener und Aufstachelung zum Rassenhass wurde ihm in mehreren Gerichtsverfahren der Prozess gemacht. 1991 brachte er seine „Remer-Depesche“, ein geschichtsrevisionistisches Blatt, heraus, deren Erscheinen er aber mit seiner Flucht nach Spanien 1994 wieder einstellte. Da die spanischen Gesetze keine entsprechenden Strafbestimmungen wegen Holocaustleugnung kennen, wurde ein von den deutschen Behörden gestellter Auslieferungsantrag 1996 abschlägig beschieden.

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