Overheadfolie
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Einordnung: Werkstoff
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Als Overheadfolie wird eine für die Tageslicht-Projektion geeignete, durchsichtige Folie aus beschreib- oder bedruckbarem Kunststoff bezeichnet.
| Inhaltsverzeichnis |
Wortstamm, Herstellung und verwandte Folien
Die Wortteile sind englisch und latein: Overhead für über den Kopf (projiziert) und folium für Blatt.
Die Folien werden - wie andere auch - in Bahnen hergestellt, haben eine Dicke von etwa 0,.. mm und ein Format von 21 x 29,7 cm (A4). Sie sind meist (je nach Qualität) in Verpackungen von 20 bis 100 Stück erhältlich.
Ähnliche - nur meist flexiblere - Folien werden in der Drucktechnik, für die thematischen "Ebenen" von Landkarten und für die lichtempfindliche Schicht von Filmen verwendet.
Demgegenüber sind Verpackungs- oder Baufolien aus anderen Materialien, weil sie wetterfest und stabiler gegen Zugkräfte sein müssen.
Overheadfolien für Vorträge
Obwohl heute mehr und mehr digitale Vortragstechniken eingesetzt werden, werden Overheadfolien noch lange für Wirtschaft und Schulen wichtig sein. Gut gestaltete Folien in A4-Format sollen vor allem:
- gut leserlich sein (deutlicher Druck, bzw. Schriftgröße über ~15 pica
- nicht zuviel Inhalt haben - höchstens 10 bis 20 Zeilen
- nicht wörtlich abgelesen werden (wäre "öde" für die Zuhörer)
- und daher nur Stichworte enthalten (außer z.B. wörtliche Zitate und evtl. für Schlussfolgerungen)
- besser mehr Abbildungen als zuviel Formeln beinhalten,
- bzw. mehr Fotos als Text - letzterer sollte vom Referenten kommen
- keinen "Folienwirbel" verursachen - jede Folie sollte mindestens eine Minute am Projektor liegen;
- ist mehr Anschauungsmaterial vonnöten, ist ein zweiter Projektor besser - und für das Publikum angenehmer - als zu rascher Wechsel. Bewährt hat sich hiefür z.B.: links die Textfolien, rechts die Abbildungen (evtl. auch mit Diaprojektor).
- Zu Beginn eine Gliederung des Vortrags bieten, und am Ende eine Zusammenfassung (Abstract, Conclusion) und möglichst einen Ausblick in die Zukunft.
- ... {bitte ergänzen}
Zum technischen Ablauf
- Einige "Reservefolien" für erwartete Fragen und Diskussionsbeiträge vorbereiten
- Folien nummerieren (für den Fall von Stress und fürs spätere Ordnen).
- Viele schützen ihre Folien in Klarsichthüllen, oder im Bene-Ordner. Vorteil ist die Ordnung, Nachteil das kompliziertere "Handling" und schlechterer Kontrast, wenn man sie mit der Hülle projiziert.
- Sehr nützlich ist es, die Folien anhand eines simulierten Vortrags zu testen - z.B. vor einem Kollegen, oder daheim (stehend) vor einem Tisch.
- Dann kann man auch die voraussichtliche Dauer besser abschätzen und einige Folien evtl. mit Zeitmarken versehen.
- Weitere Tipps siehe Kurse und Seminare für Vortragstechnik, Rhetorik usw., oder in Broschüren und "Helps" der Folien- und Software- Hersteller.
Ähnliche Gestaltungstipps gelten auch für Digitalprojektion mit PC und beamer. Man möge sich dabei nicht verleiten lassen, allzu viele Animations-Elemente (Einschweben, Aufblitzen usw.), die etwa von Powerpoint reichlich angeboten werden, in die Folien einzubauen.
Siehe auch:
Astralon, Beamer, Blasfolie, Foliendruck, Klarsichtfolie, Overheadprojektor, Vortragstechnik
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